Archiv für Februar, 2010
Geschrieben am Februar 26, 2010 - von reisekalle
Sehenswerte Ortschaften im Spessart 5.Teil: Von Collenberg bis nach Gemünden am Main
Ich stelle heute die restlichen Städte vor, die den Spessart entlang des Mains bis nach Gemünden begrenzen und mache dann zum Abschluss noch einen kleinen Abstecher in das Innere des Spessarts. Nachdem wir Bürgstadt verlassen haben, treffen wir auf der gleichen Mainseite auf Freudenberg. Diese Stadt habe ich wieder einmal versäumt auf der Karte einzeichnen zu lassen. Sie liegt nicht mehr im Main-Spessart- sondern im Main-Tauber-Kreis. Ich habe sie in die Spessarttour deswegen aufgenommen, weil man notgedrungen durch diese Stadt fahren muss, wenn man von Bürgstadt aus Collenberg erreichen will.
Freudenberg liegt ungefähr auf der  Höhe von Collenberg auf der gegenüberliegenden Mainseite. Der historische Stadtkern steht seit 2004 unter Denkmalschutz, konnte mich aber nicht begeistern. Dagegen hat mir der Blick von der anderen Mainseite auf Freudenberg mit der Ruine Freudenburg, die sich über die Stadt, erhebt besser gefallen. Die Burg geht auf das späte 12. Jh. zurück.
Nun geht es weiter nach Collenberg. Etwas außerhalb – in östlicher Richtung – trifft man auf die Ruine Collenburg, die man aber von der Straße aus nicht sehen kann. Man muss diesmal ein Stück zu Fuß gehen, ca. 15 bis 20 Minuten.Ich finde aber, dass sich die kleine Anstrengung lohnt.
Ruine Collenburg:
Dann geht es weiter nach Stadtprozelten. Hier endet der Spessartweg 2 (Auf der Landkarte in gelber Farbe eingezeichnet), der in Heigenbrücken beginnt und 54 Kilometer in Nordsüdrichtung den Spessart durchzieht. Das Schönste in Stadtprozelten ist die Ruine Henneburg. Stadtprozelten formiert sich – eingezwängt zwischen Spessart und Main – entlang der Hauptstraße. Die Bürgersteige sind schmal und durch die stark frequentierte Straße macht es nicht recht Spaß durch diesen Ort zu spazieren.
Ruine Henneburg in Stadtprozelten:
Weiter östlich stoßen wir auf Wertheim, welches am östlichen Knie des Mainvierecks liegt. Auch hier ist das Schönste die Burg. Trotzdem lohnt es sich durch die nördlichste Stadt Baden-Württembergs zu schlenden und badische Spezialitäten zu schlemmern. Eigentlich gehört Wertheim zum Main-Tauber-Kreis und nicht mehr zum Spessart. Man hat aber vom Maintalhöhenring einen schönen Blick auf die Burg Wertheim, die hoch auf dem Berg dominiert, so dass ich sie auf meiner Spessarttour dazuzähle.
Burg Wertheim:
Als nächstes kommt das Kloster Triefenstein, das ich in schrecklicher Erinnerung habe. Dabei ist es von der gegenüberliegenden Mainseite schön anzuschauen. Der Umstand der schrecklichen Erinnerungen liegt am Maintalhöhenringweg, den man spätesten hier abbrechen sollte. Er zwingt einen für ca. eine halbe Stunde auf einer stark frequentierten Straße zu laufen und es gibt keine Pfade auf die man ausweichen könnte. In Lengfurth fällt er dann mit dem asphaltierten Radwanderweg zusammen. Jetzt müsste man auf Fahrrad umsteigen, dann wäre die restliche Strecke bis nach Gmünden ziemlich gut. Für anspruchsvolle Wanderer ist es nach meiner Meinung eher eine Quälerei. Wie ich schon früher einmal erwähnt habe, ist der Maintalhöhenring durchaus zu empfehlen. Aber nur bis kurz nach Wertheim. Ich bin  ihn jedoch mit einer bis zum Masochimsmus grenzenden Geduld bis bis nach Gemünden gewandert.
Mrktheidenfeld:
Rothenfels:
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lohr sind neben den vielen Fachwerkhäusern in der Altstadt das Alte Rathaus (1599-1602), das Lohrer Schloss(15.-17.Jh.), der Bayersturm (1330-1385), das historische Fischerviertel und das Kloster Marienbuch, das im Wald liegt und das man zum Beispiel über dem Spessartweg 1 erreicht.  Der Spessartweg 1, der in Aschaffenburg beginnt führt durch Lohr und am Kloster Marienbuch vorbei bis nach Gemünden.
Gemünden am Main:
Man kann noch einen Abstecher nach Rieneck und nach Burgsinn machen. In der Umgebung an der Sinn sollen Biber wohnen. Ich habe leider keine gesehen. In Burgsinn hat vor allem das alte Schloss seinen Reiz, das von einem breiten Wassergraben geschützt wird und sehr zugewachsen ist. Wenn man weiter nach Nordosten fährt, kommt man in die Rhön. Das ist aber ein anderes Kapitel.
Geschrieben am Februar 25, 2010 - von reisekalle
Sehenswerte Ortschaften im Spessart 4.Teil: Die Perle des Mains und die Perle nebenan
Miltenberg liegt am linken Knie des Mainvierecks, zwischen Spessart und Odenwald. Seit dem Mittelalter war die Stadt eine wichtige Stelle für die Mainüberquerung. Eine Brücke gibt es jedoch erst seit 1900.
Sowohl von der Mainbrücke wie von der Mildenburg, die um 1200 von den Mainzer Erzbischöffen zur östlichen Grenzsicherung erbaut wurde, hat man eine schöne Sicht auf die Stadt.
Miltenberg:
Obwohl die Stadtpfarrkirche St. Jakobus klassizistisch geprägt ist, weisen einige Bauelemente auf eine Entstehungszeit im 14. Jh. hin. Das Innere der Kirche besitzt einige Kunstwerke, die einen Besuch wert sind.
St. Jakobus:
Ein weiteres sehenswertes sakrales Gebäude ist die Laurentiuskapelle, die seit 1380 bekannt ist. Die  Grabsteine auf dem Laurentius-Friedhof zeugen vom hohen Niveau der damaligen Steinmetzkunst.
Laurentiuskapelle und Friedhof:
Schließlich möchte ich die evangelische Pfarrkirche St. Johannes von 1897 erwähnen, die durch ihren Baustil und ihre Materialwahl einen einen besonderen Charakter hat. Das Innere der Kirche wurde nur von dem einfallenden Sonnenlicht erhellt und das war ziemlich wenig. Gerade deswegen kamen die bemalten Fenster besonders gut zur Geltung.
Und nun ist genug mit der Heiligkeit. Kommen wir zu den Freuden des Lebens. Miltenberg wird die Perle des Mains genannt. Es gibt viel zu entdecken und besonders die Freunde von Fachwerkhäusern und des Gaumengenusses werden ihre ihre Freude haben. In Miltenberg steht das älteste Gasthaus Deutschlands, das Wirtshaus “Zum Riesen”.  Einen Besuch sollte man sich nicht entgehen lassen. Neben guter Küche gibt es vor allem tolle Bierspezialitäten vom Fass. Insbesondere hat es mir, als gebürtigen Bamberger und Anhänger des “Schlenkerle”,  das leicht geräucherte Bier angetan.
Fachwerkhäuser und Gaststätten:
Wer will und es bis jetzt noch nicht getan hat, kann sich ein paar Überreste der alten Stadtbefestigung anschauen oder die Mildenburg besuchen.
Alte Befestigungsanlagen:
Und wer schon in der Nähe ist, sollte unbedingt die Martinskapelle aus dem Jahre 950 im benachbarten Bürgstadt besuchen. Von außen fand ich sie recht unscheinbar. Man sollte sich jedoch nicht davor abschrecken lassen und auch nicht von der verschlossenen Tür. Im Blumenladen, gleich neben der Kapelle, kann man sich den Schlüssel holen. Als ich die Kapelle betrat fühlte ich mich durch die bunte Farbenpracht wie in einem Märchen.
Martinskapelle in Bürgstadt:
Geschrieben am Februar 24, 2010 - von reisekalle
Sehenswerte Ortschaften im Spessart 3.Teil: Von Dudenhofen bis nach Großheubach
Irgendwie hatte ich ein paar Ortschaften – obwohl sich dort schöne Motive fanden – in einen Ordner verlegt, der mir völlig  aus dem Sinn gekommen war. Aus diesem Grund  sind diese Orte nicht auf den begefügten Landkarten eingetragen und ich muss jetzt ein paar Abstecher machen, die außerhalb des Routenverlaufes  liegen.
Weiterhin faszinierte mich die Autobahnbrücke bei Waldaschaff. Sie ist auf der Karte etwa dort zu finden, wo der Spessartweg 2 (gelbe Farbe) die A3 kreuzt.
Autobahnbrücke bei Waldaschaff:
Obernburg:
In Obernburg, wenige Kilometer weiter südlich, sammeln sich eine Menge historischer Gebäude, vor allem Reste der Stadtbefestigung, wie Tore, Türme und Gemäuer. Nähere Informationen findet ihr unter den  den Bildern.
Wörth am Main ist der dritte Ort, den ich auf der Landkarte vergessen hatte  einzutragen, obwohl ich hier einige interessante Motive fand. Die kleine Stadt liegt zwischen Obernburg und Klingenberg, direkt am Main, auf der gleichen Seite  wie Obernburg. Wörth am Main ist eine alte Schifferstadt. Ein Museum dokumentiert die Entwicklung der Binnenschifffahrt und des Schiffbaus am Main. Am Ortseingang zeugt der Dieselschlepper Pax von der Schifffahrtstätigkeit. Die farbige Inneneinrichtung der St.-Nikolaus-Kirche begeisterte mich, so dass ich gleiche mehrere Aufnahmen davon machte.
Die Neustadt besteht zum größten Teil aus Sandsteinhäusern. Dies ist einmalig in Bayern, gibt aber der Neustadt einen besonderen Flair.
Wörth am Main:
In Klingenberg ist vor allem die Clingenburg, wegen ihrer regelmäßgigen Vorführungen von Schauspielstücken und Musicals, überregional bekannt. Von der Burg hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und das Maintal.
Klingenberg:
Zum Schluss stelle ich euch Großheubach vor. Das Kloster Engelbert, hoch auf dem Berg,  markiert das Ende des über 100 Kilometer langen Eselsweges. Wer diesen Fernwanderweg gelaufen ist, kann sich hier von den Strapazen  mit gutem Fränkischen Essen und dem Klosterbier belohnen. Im Ort selbst besticht das Abendanz’sche Haus (um 1600) mit seinem schönen Fachwerk.
Großheubach:
Geschrieben am Februar 23, 2010 - von reisekalle
Schöne Fachwerkhäuser auf der anderen Seite des Mains
Großostheim und seine Ortsteile Wenigumstadt und Pflaumheim:
Osterbrauch in Unterfranken:
Geschrieben am Februar 23, 2010 - von reisekalle
Sehenswerte Ortschaften im Spessart 2.Teil: Aschaffenburg
Aschaffenburg liegt am nordwestlichen Eck des Mainvierecks und ist das Tor  zum Spessart. Große Fernwanderwege beginnen hier und führen den Natursuchenden zügig in die Wälder des Spessarts hinein. Da wären der 58 Kilometer lange Spessartweg 1 und der 150 Kilometer lange Maintalhöhenringweg, die ich beide bereits erwähnt hatte.Aschaffenburg wird auch aufgrund des milden Klimas das bayerische Nizza genannt. Ich besuchte die Stadt einige Male als die Sonne schien. Sie hatte für mich nicht nur ein südliches Flair, sondern – vermutlich wegen dem Schloss und den vielen schön angelegten Parks – ein märchenhaftes Ambiente. Vielleicht machte es auch das Alter der Stadt, dass ich mich wie in einer anderen Zeit oder anderen Welt fühlte. Aschaffenburg wurde nämlich schon im 5.Jh. von den Alemannen gegründet.
Schloss Johannisburg:
Das Aschaffenburger Renaissance-Schloss dominiert das Stadtbild. Es ist die größte Sehenswürdigkeit der Stadt. Fast jeder Blickwinkel bot mir ein schönes Motiv. Es beinhaltet die Staatsgalerie, welche die größte Außenstelle der bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist und berherbergt die europaweit bedeutenste Cranach-Sammlung.
Während meines Spazierganges hielt ich einige Motive fest. Kurze Informationen sind unter dem jeweiligen Bild zu finden.
Stadtansichten:
Ein Platz der mir besonders gefiel war der Wolfsthalplatz. Hier stand ehemals eine Synagoge, die 1938 in der Pogromnacht zerstört wurde. An Stelle der Synagoge wurde 1984 ein Platanenhain errichtet und daneben eine Gedenkstätte.
Wolfsthalplatz:
Die Stiftskirche St.Peter und Alexander aus dem 10. Jh.  enthält aufgrund mehrfachen Umbaus romanische, gotische und barocke Elemente. Wertvolle Kunstschätze können hier betrachtet werden, wie z.B. das letzte Meisterwerk des Malers Mathias Grünewald, “Die Beweinung Christi”. Ich habe mich begnügt, ein wenig die Atmosphäre der Kirche einzufangen.
Stiftskirche St. Peter und Alexander:
An Grünanlagen möchte ich den Schlossgarten erwähnen, der aufgrund der Platzverhälnisse ziemlich verwinkelt angelegt wurde. Hier steht auch das Pompejanum, das ein Nachbau einer römischen Villa ist.
Die Parkanlage Schöntal wurde in den Jahren 1450 -1550 angelegt. Auf einer Teichinsel liegt die malerische Ruine der Heilig-Grab-Kirche. Der Park soll besonders im Frühjahr sehenswert sein, wenn der Magnolienhain in Blüte steht. Ich war im Herbst dort und fand, dass die Farbenpracht kaum zu toppen ist.
Park Schöntal:
Park Schönbusch im Stadtteil Nilkheim sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Er wurde im englischen Stil angelegt und ist einer der ältesten Landschaftsgärten Deutschlands. Viele Staffagebauten wie z.B. das , das Dörfchen, die Teufelsbrücke und  die Wacht  erquicken das Auge,  so wie das Schlösschen. So wird ein Spaziergang unterhaltsam und entspannend.
Park Schönbusch:
Geschrieben am Februar 22, 2010 - von reisekalle
Sehenswerte Ortschaften im Spessart 1.Teil: Die Gegend um Alzenau
Die natürlichen Reize des Spessarts habe ich bereits vorgestellt. Nun möchte ich die Sehenswürdigkeiten der Städte präsentieren, die bis auf wenige Ausnahmen am Spessartrand liegen, vor allem entlang des Mains und der Kinzig. Die Kinzig mit ihren Städten von Hanau bis Schlüchtern, welche die nördliche Grenze des Spessarts darstellt, hat bereits ihre Vorstellung gefunden, sowie Mespelbrunn im Inneren des Spessart. Somit bleiben die Städte am Main und an der Sinn übrig, so wie ein paar Ortschaften nördlich von Aschaffenburg am Westrand des Spessarts, die ich heute kurz erwähnen möchte.
Kahl am Main ist ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem Dr.-Heinrich-Degen-Weg durch schöne Wiesenlandschaften,die Alzenauer Sande und den Kahlgrund.
In Alzenau hat mir die Burg gefallen, die sich im Zentrum auf einem Felsen erhebt. Sie ist heutzutage Mittelpunkt vieler kultureller Veranstaltungen, wie die Burgfestspiele und die AlzenauClassics im Sommer und die Fränkischen Musiktage im Herbst. Bei einem Spaziergang durch die Stadt hatte ich ein paar Eindrücke, die ich auf Foto festhielt.
Impressionen von Alzenau:
Von den Stadtteilen sind Kälberau, Albstadt, Wasserlos und Hörstein zu erwähnen. Kälberau ist wegen seiner Wallfahrtskirche Maria zum rauhen Wind (14. Jht.) bekannt. Auch heute werden noch Wallfahrten organisiert. Eine letzte Blüte erfuhr die Wallfahrt nach dem Zweien Weltkrieg. Wallfahrten wurden verstärkt den Kriegsheimkehrern gewidmet wurden. Die 50cm hohe, aus Holz geschnitzte Marienstatue gleichen Namens stammt aus dem Jahre 1380 und ist eine der ältesten Plastiken des Untermaingebietes. Die Kirche wurde im 20. Jahrhundert durch einen Neubau erweitert. Die Komposition der Karfreitagsfarben mit dem Weiß  der Innenausstattung hat mich zum fotografieren verlockt.
Wallfahrtskirche Maria Zum Rauhen Wind:
Vor der Kirche wurde der Kälberauer Elle  (1763) ein Denkmal gesetzt. Sie  war eine verbindliche Maßeinheit und zeugt von der ehemals regen wirtschaftlichen Tätigkeit.
In Albstadt gefiel mir Schloss Maisenhausen, ein zur Villa umgebauter Gutshof aus dem Jahre 1753. Ein weiteres Schloss befindet sich in Wasserlos und ist heute Kreiskrankenhaus.
Schlösser bei Alzenau
Neben  solchen Orten des Genusses dürfen natürlich  Kirchen nicht fehlen.  Sie bieten gerade zu einen idealen Übergang, weil ja sie der Aufenthaltsort von guten Weinen sind. Leider ist dieser Messwein nur für den Pfarrer bestimmt.
Kirche in Hörstein und Johannesberg:
Geschrieben am Februar 22, 2010 - von reisekalle
Neue Afrikakarte – Westroute: Ceuta – Kapstadt
Ich habe die provisorische Afrikakarte auf der Vorhaben-Seite ausgetauscht. Nun kann die Westroute besser verfolgt werden. Alle geplanten afrikanischen Reiseländer sind in hellem Ton wiedergegeben und benannt. Alle anderen Länder sind in dunklem Ton wiedergegeben. Eine ausgiebige Beschreibung des Afrikaprojektes wird spätestens am Ende der ersten Märzwoche vorgestellt.
Geschrieben am Februar 20, 2010 - von reisekalle
Stimmungen
In den dunklen Wäldern des Spessarts habe ich viele Stimmungsnuancen erlebt, wie in keinem anderen Mittelgebirge.  Als ich an einem Morgen von Schlüchtern aus den Eselsweg emporstieg war ich in so dichtem Nebel eingehüllt,  dass eine übernatürliche Stille entstand. Der Zufall wollte es, dass durch irgendwelche Irritationen während der Aufnahme Kreise entstanden, welche dieses übernatürliche Phänomen verstärkten.
Ein anderes Mal faszinierten die einzelnen Sonnenstrahlen, die den Kampf durch das dichte Blätterwerk geschafft hatten.
Manchmal war es im Wald so dunkel, dass das Licht der nachmittäglichen Sonne, den Eindruck der Abenddämmerung erweckte, wie bei den Aufnahmen des Farnes. Und immer wieder fanden sich Situationen im Spiel von Licht und Schatten, wie die Nadelzweige vor dunklem Hintergrund oder das Spinnennetz über dem grünen Blatt.  Und gleichfalls  boten sich unzählige kleine Motive,  sowohl im Wald als auch außerhalb.
Impressionen aus dem Spessart:
Und schließlich war im Spessart der Herbst ein besonderes Ereignis. Denn so viel dicht zusammengeballte Natur, ließ beim Anlegen des herbstlichen Kleides, tausende Facetten von unterschiedlichem Gelb erscheinen.
Herbststimmung:
Geschrieben am Februar 19, 2010 - von reisekalle
Afrika rückt näher – Schritt für Schritt
Vielleicht werden sich manche wundern, dass ich zurzeit nur Bilder aus Deutschland hochlade. Deutschland – mein Heimatland – fasziniert mich immer wieder und ich habe mir vorgenommen, nebenbei jeden kleinen Winkel kennenzulernen und natürlich in Bildern vorzustellen. Schicksalsbedingt sitze ich gerade in Deutschland fest und habe  somit Zeit, die Bilder der letzten Reisejahre zu sortieren. In dieser Zeit hatte nun mal Deutschland den ersten Platz eingenommen.
Planmäßig wäre ich ja auf den Kanarischen Inseln, genauer gesagt auf Fuerteventura.  Planmäßig müsstet ihr jetzt Bilder von Sanddünen, Palmen und Meer betrachten können. Leider hatte eine Anhäufung widriger Umstände mein Vorhaben vereitelt. Dabei hatte  ich Cádiz schon. Einen Tag bevor die Fähre auslief musste ich nach Deutschland zurückfahren. Ich gehe davon aus, dass ihr meine Berichte im Januar gelesen habt, deswegen werde ich nicht näher auf die dramatischen Ereignisse eingehen.
Anfangs hatte ich mich geärgert, dass ich notgedrungen dem unfreundlichen Wetter in Deutschland den Vorzug geben musste. Inzwischen hat alles einen Sinn bekommen. Die Kanarischen Inseln wären nur eine Einlage gewesen und für die eigentliche Afrikatour wäre ich zu naiv und unvorbereitet herangegangen. Nun gehe ich die Sache planmßiger an und es gibt eine Menge zu tun. Mittlerweile weiß ich, dass ein Geländewagen nicht unbedingt für jedes Gelände geeignet ist, selbst wenn er Toyota Land Cruiser heißt. Ein Unterfahrschutz muss her, damit auf extremen Touren der Motor geschützt bleibt. Wenn es nicht zu teuer wird, lasse ich mir einen Schnorchel einbauen. Es wäre schon geil, wenn ich durch tiefes Wasser fahren könnte. Ein stabiler Dachgepäckträger muss her, damit ich zusätzliche Benzinkanister, Wasserkanister und Reserveräder transportieren kann.
Auch für das Internetproblem scheint es gute Lösungen zu geben um international ins Netz gehen zu können. Ich ärgere mich etwas über Vodafon  bei denen ich guter Kunde bin aber keine gute Beratung bekommen habe. Man muss Glück haben oder mehrmals in diesen Callcentern anrufen bis man jemanden findet, der über die standardmäßigen Infos hinaus Ahnung hat. Auf meine E-Mail-Anfrage bei Vodafon nach einer individuellen Lösung meiner Internetprobleme in Afrika, habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Das ist nun drei Wochen her. Dafür bekommt Vodafon meine Antwort: Ich werde alle Verträge kündigen und es sind nicht wenige.
Geschrieben am Februar 18, 2010 - von reisekalle
Tagelang durch dichten Wald – Die Natur als Künstler
Viele denken, dass stunden- oder tagelanges Wandern durch Wald ohne Fernsichten langweilig sein muss. Dem ist nicht so. Sobald der Wald die Chance hat sich selbst zu gestalten, indem  Förster und Waldarbeiter entfernt werden, dann wird er geheimnisvoll und mystisch. Der Wald entwickelt einen eigenen Charakter. Ich habe versucht ein wenig davon einzufangen.
Spessartwald:
Wenn ich in einem vorherigen Artikel erwähnt habe, dass es dem Spessart an sensationellen Naturerscheinungen fehlt, so heißt das nicht, dass er nicht trotzdem einige besonderen Plätze vorzeigen kann. Das Haseltal bei Bad Orb ist immer wieder einmal einen Spaziergang wert, so wie die Rückersbacher Sclucht. Das Naturdenkmal Vierlenstein in der Nähe des Eselsweges bei Mönchberg besteht aus einer Anhäufung von Sandsteinplatten, die an sonst keiner anderen Stelle zu Tage treten. Man findet Jahrhunderte alte Bäume, wie die Bildeiche bei Bad Orb oder die Dreifaltigkeits-Lärche im südlichen Teil des Eselsweges. Auf dem Maintalhöhenringweg stieß ich auf schmalem Pfad auf ein kleines Gebiet, dass für mich ein Gefühl der Endzeit-Stimmung auslöste. Der Hohlweg auf dem Spessartweg 1 auf dem Abstieg nach Lohr am Main beeindruckte durch sein abenteuerliches Aussehen. Der Wiesbüttsee liegt bei Wiesen im Grenzgebiet zwischen bayerischen und hessischen Spessart und lädt zu einer gemütlichen Rast ein. Er wurde künstlich angelegt und liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet, dass einige vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere beheimatet. Zwischen Kreuzwertheim und Marktheidenfeld fand ich zwischen Main und Wanderweg ein paar Tümpel die gerade zum richtigen Zeitpunkt ein verträumtes Flair ausübten.
Besondere Orte im Spessart:
Wer ein Auge fürs Details hat, dem präsentiert die Natur kleine Kunstwerke, die teilweise ziemlich abstrakt wirken können. Ich selbst wurde zu künstlerischen Fantasien angeregt, in dem ich dem Maisfeld andere Farbnuancen gab.
Die Natur als Künstler:
Geschrieben am Februar 16, 2010 - von reisekalle
Abenteuer in den tiefen Wäldern des Spessarts 1.Teil
Als ich auf dem Eselsweg wanderte machte mich ein Geräusch im Dickicht aufmerksam. Neugierig ging ich der Ursache dieses Raschelns nach und war nicht wenig überrascht, als keine zwei Meter vor mir eine Bache mit ihren Frischlingen davontrottete. Ich hatte schon einige Geschichten von Wildschweinjagden gehört. Damit meine ich nicht Menschen, die auf Wildschweine schießen, sondern umgekehrt, Wildschweine die Menschen angegriffen haben sollen; besonders wenn sie ihre Jungen verteidigen wollten. Ich schreckte also ein paar Schritte zurück. Dann schaute ich mich um, ob  es irgendwo eine Gelegenheit gäbe – irgendeine Erhöhung – auf die ich mich flüchten könnte. Nachdem ich etwas erblickt hatte, wurde ich mutig, zückte meine Kamera und wollte ein paar tolle Schnappschüsse machen. Leider war das Schwein mit Anhang verschwunden. Kein Geräusch mehr, keine Schritte, kein Rascheln, nur das Singen der Vögel. Ich suchte noch eine Weile kreuz und quer, aber ich hatte meine Chance vertan. So musste ich mit anderen Tieren vorlieb nehmen, die bis auf das Hausschwein, das ich bei meinem Aufstieg in den Spessart traf, weniger spektakulär waren.
Geschrieben am Februar 16, 2010 - von reisekalle
Wenn der Wald sich öffnet, bietet der Spessart Fernsichten in seine Täler
Wandern im Spessart hat vor allem für die Gemütlichen den Vorteil, dass, wenn man einmal den Aufstieg geschafft hat, es keine großen Steigungen mehr gibt. Der Spessart ist ein Massengebirge, dessen abegrundeten Kuppen kaum über die Gesamthöhe hinausgehen. Man wandert entspannt in einer Höhenlage zwischen 450 und 586 Metern. Letzeres ist die höchste Erhebung, die Geiersberg genannt wird. Meistens wandert man durch Wald. Wenn dieser sich öffnet, dann hat man schöne Weitsichten auf Täler.
Spessartlandschaften:
Nur wenige Orte findet man in höheren Lagen vor. Deswegen sind die meisten Ansiedlungen am Rande des Spessarts anzutreffen. Vor allem entlang des Mains, der Kinzig und der Sinn.  Bekannte Ausnahmen, die mitten im Spessart liegen sind Mespelbrunn mit seinem Schloss und Hessenthal, ein Ortsteil von Mespelbrunn und bekannter Marienwallfahrtsort.
Geschrieben am Februar 15, 2010 - von reisekalle
Wandern im Spessart
Der Spessart schmiegt sich in das Mainviereck hinein und wird im Nordwesten von der Kinzig und im Nordosten von der Sinn begrenzt. Für mich als Hanauer war der Spessart das naheliegenste und daher das erste Mittelgebirge, das ich durchwandert habe. Hier habe ich gelernt die Natur zu erleben. Obwohl der Spessart nicht mit landschaftlichen Höhepunkten gesegnet ist, wie der Odenwald mit dem Felsenmeer oder der Pfälzer Wald mit den Felsenlandschaften, so hat er den Vorteil, dass man tagelang durch einsame Wälder wandern kann ohne auf ein Dorf oder einen Menschen zu stoßen. Hier kann man grübeln, philosophieren und sich ganz den Gedanken hingeben. Hier waren es oft die kleinen Naturerscheinungen, wie einzelne Bäume, Äste, Wurzeln oder Blätter, deren Formen manchmal an abstrakte Kunstwerke erinnerten. Die Farbenpracht des Herbstes ist mir besonders aufgefallen. Auch die Tierwelt habe ich durch den langen Aufenthalt in der Natur, wieder verstärkt wahrgenommen. Begegnungen mit Wildschweinen, mit Rehen, und Füchsen vergegenwärtigten mir, dass es nicht nur Hunde, Katzen und Tauben in Deutschland gibt. Ich sah seit dreißig Jahren wieder einmal ein Tier, dass ich nur noch auf meinem Speiseteller kannte, nämlich das Hausschwein. Leider muss man oft lange Strecken durch „braven Wald“, wie ich den langweiligen Forstwald gern nenne, wandern. Die Wanderwege sind meistens breit und wenig abenteuerlich. Für Familienausflüge mögen sie gut sein, aber nicht, wenn man etwas erleben will.
Ich bin innerhalb eines halben Jahres einige Wanderwege gelaufen und ich möchte vor allem den 111 Kilometer langen Eselsweg empfehlen, der von Schlüchtern bis nach Großheubach zieht und mit einem schwarzem E auf weißem Hintergrund gekennzeichnet ist. Ich finde, dass er am besten diese charakteristische Eigenschaft desSpessarts, nämlich die der unendlichen einsamen Wälter widerspiegelt, weil er kaum Ortschaften berührt. Auf dem Eselsweg bin ich seit langem wieder Wildschweinen in freier Natur begegnet.
Die Birkenhainer Straße, die ebenfalls ein alter Handelsweg war, ist nur noch für Menschen bestimmt, die überhaupt nichts mehr erschüttern kann. Dieser Weg zieht sich von Hanau/Neuwirtshaus bis nach Gemünden am Main auf 71 Kilometer Länge fast ohne Abwechslung auf breiten meist geschotterten Wegen durch langweiligen Forstwald. Ich habe mich durchgequält. Ich weiß nicht warum. Vielleicht hatte ich die Hoffnung, es würde sich etwas ändern, tat es jedoch nicht.
Ein anderer schöner Wanderweg ist meiner Meinung nach der Maintalhöhenringweg, der sich – wie der Name bereits sagt – entlang des Maintals am Spessartrand entlang windet. Er ist 150 Kilometer lang, beginnt in Aschaffenburg und endet in Gemünden. Der abwechslungsreiche Teil endet kurz hinter Kreuzwertheim. Dann sollte man abbrechen, weil man später lange Zeit die A3 in der Nähe hat und man von Rettersheim bis Lengfurth auf einer stark befahrenen Landstraße ohne Ausweichmöglichkeiten wandern muss. Von Lengfurth bis Gemünden läuft man dann meistens auf asphaltiertem Radweg, was auch nicht sehr erbaulich ist. Für Radfahrer eine schöne Strecke. Für Wanderer eher Geschmackssache.
Zwei weitere Fernwanderwege sind die sogenannten Qualitätswanderwege Spessartweg 1 und 2. Wäre meine Erwartung aufgrund der beworbenen Qualität nicht so hoch gewesen, hätte ich mich bestimmt mehr begeistern können. Sie erfüllen gerade einmal mit Mühe das, was ich sowieso von einem Wanderweg erwarte, nämlich Naturbelassenheit und Abwechslungsreichtum. Am besten ist vielleicht, selbst auf Enteckungsreise zu gehen und sich seine eigenen Wege zu suchen.
Wanderwege im Spessart:
Ich bin mit dem Spessart noch nicht zu Ende. Es folgen bald weitere Bilder!
Geschrieben am Februar 15, 2010 - von reisekalle
Ein Ausflug nach Seligenstadt
Seligenstadt liegt am Main, etwa 10 Kilometer südlich von Hanau. Es lockt heutzutage mit einem reichen Kulturangebot, tradtionellen Festen und Märkten und schönen Fachwerkhäusern. Mich lockte die Stadt im Sommer vor allem wegen den guten Eisdielen. Einmal aber nutzte ich einen Ausflug um die Stadt zu fotografieren.
gehört. Daneben lohnt es sich einfach durch die Stadt zu schlendern und die vielen schönen Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jh. zu betrachten, denn nicht umsonst wurde Seligenstadt als Teil der neun Routen der Deutschen Fachwerkstraße aufgenommen.
Seligenstadt:
Geschrieben am Februar 14, 2010 - von reisekalle
Afrika Westroute 2010/2011
Ich möchte es schon kurz erwähnen. Die ruhigen Jahre sind vorbei. Wir fahren durchs wilde Afrika. Ihr merkt, ich rede diesmal von wir. Ich fahre also nicht mehr allein. Wir sind zu dritt und fahren mit drei Geländewagen von Marokko durch Westafrika bis nach Kapstadt. Der ungefähre Starttermin ist Mitte Oktober/ Anfang November. Das muss erst einmal an Information genügen. Eine genauere Ausführung über das Vorhaben gebe ich euch Anfang März.
Die geplanten Reiseländer sind mit Namen benannt und in einem dunklen bis hellen Grün dargestellt.
Geschrieben am Februar 14, 2010 - von reisekalle
Geschichten aus den Jahren 1981 bis 1987: 02-Seltsame Arbeitsvermittlung
Geschrieben am Februar 13, 2010 - von reisekalle
Naturschätze in Hanaus Umgebung
Neben der Bulau, die ich im Rahmen der Kinzigtalrundfahrt vorgestellt habe, und dem Torfbruch möchte ich drei weitere Kleinode in der Nähe Hanaus aus der Schatzkiste der Natur vorstellen: die ehemaligen Steinbrüche bei Dietesheim, die Alzenauer Sande und den Langensee südlich von Kahl am Main.
Die Steinbrüche bei Dietesheim
Seit 1982 wurde der Basaltabbau bei Dietesheim eingestellt. Das hochdrückende Grundwasser, welches bisher abgepumpt wurde, konnte nun eine beeindruckende Seenlandschaft formen. Es entstanden 11 Seen mit teilweise bizarren Felsformationen. Das Gebiet um den Vogelsberger See und den Oberwaldsee wurde durch Anpflanzung von 120.000 Bäumen – hauptsächlich Buchen und Eichen – rekultiviert und ist heute Naturschutz- und Erholungsgebiet. Selten gewordene Tier- und Pflanzenarten haben hier einen neuen Lebensraum gefunden. Man kann die Steinbrüche  von Steinheim aus  in ca. 15 Minuten über den Mainwanderweg, der mit einem blauen M gekennzeichnet ist, erreichen.
Die ehemaligen Steinbrüche bei Dietesheim:
Die Alzenauer Sande
Wenn man einen längeren Fußmarsch (1-2 Stunden) in Kauf nehmen will, kann man die Alzenauer Sande  über den Dr.-Heinrich-Degen-Weg erreichen. Dieser Fernwanderweg beginnt am Kahler Bahnhof und führt durch eine wunderbare Wiesenlandschaft, die gerade im Frühjahr besonders beeindruckend ist. Die Alzenauer Sande selbst sind ehemalige Flugsanddünen, die am Ende der Eiszeit von den Main ufern weggeweht wurden. 1856 wurden Birken und Kiefern angepflanzt, welche die restlichen Sandmassen verankerten. Aufgrund des kargen Bodens wuchsen die Bäume oft krumm und kleinwüchsig, was diesem Gebiet einen besonderen Reiz gibt. Auch dieser Ort eine Zuflucht für viele gefährdete Kleintiere und Pflanzen geworden.
Beeindruckende Wiesenlandschaft und die Alzenauer Sande:
Der Langensee bei Kahl am Main
Der Langensee war einst ein beschaulicher, mit Schilf und  Gebüsch zugewachsener See. Die Gemeinde Karlstein ist mit diesem kleinen Stückchen Wildnis nicht so verantwortungslos umgegangen, wie die Alzenauer und die Dietesheimer. Sie haben einfach die Ufer des Langensees gerodet und haben es vorgezogen aus diesem märchenhaften See für ein paar billige Parkbänke ein kleines gesichtsloses Wasserloch  zu machen.
Der Langesee:
Geschrieben am Februar 12, 2010 - von reisekalle
Einen Hauch von Exotik kann man manchmal sogar in der Nähe erleben – der Torfbruch
Ich wanderte einmal von Großkrotzenburg aus auf dem Wanderweg Nr.11, der mit einem roten Andreaskreuz gekennzeichnet ist.
Als ich ein paar Monate später erneut dort vorbeikam, sah alles viel langweiliger aus. Manchmal muss man Glück haben, um den richtigen Zeitpunkt zu finden. Manchmal wird es wohl die eigene Verfassung sein, welche uns eine interessante oder langeweilige Sichtweise vermitteln kann.
Der Torfbbruch:
Geschrieben am Februar 12, 2010 - von reisekalle
Flugtag am Hessentag 2009
Ja, ja, ich weiß, ich bin spät dran. Leider hat der Tag nur 24 Stunden und ich habe nur zwei Hände. Aber besser spät als nie.
Für mich war der Flugtag der Höhepunkt des Hessentags 2009 in Langenselbold . Internationale Flugakrobaten begeisterten mit ihren Kunststücken. Und so tat ich einmal etwas, was ich sonst nie tue. Ich lag faul auf der Wiese herum, trank ein paar Bier, schaute dem Spektakel zu und machte ab und zu ein paar Schnappschüsse.
Flugtag:
Geschrieben am Februar 12, 2010 - von reisekalle
Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 4.Teil – Eine kleine Rundfahrt
Geschrieben am Februar 11, 2010 - von reisekalle
Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 3.Teil – Alsfeld
Alsfeld liegt im nördlichen Vogelsbergkreis. Das Stadtbild wird noch heute von über 400 Fachwerkhäusern geprägt. Die Stadt ist vermutlich schon im 8./9. Jahrhundert entstanden, wie Ausgrabungen bezeugen können. Urkundlich wird sie aber erst im Jahre 1096 erwähnt. Durch die verkehrsgünstige Lage gelangte Alsfeld rasch zu Wohlstand, der sich in vielen prächtigen Gebäuden widerspiegelt. Das Rathaus, welches 1512-1516 errichtet wurde, z ählt zu den bedeutensten deutschen Fachwerkhäusern. Aber auch sonst sieht man an vielen Gebäuden reiche Verzierungen und farbenfrohes Fachwerk. Am besten lasse ich die Bilder sprechen.
Geschrieben am Februar 11, 2010 - von reisekalle
Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 2.Teil – Im Osten
Heute stelle ich euch Orte vor, die im östlichen Randgebiet des Vogelsbergkreises liegen. Im Südosten befindet sich Freiensteinau. Ich habe dort das Schloss besucht. Das einzige, was mich aber zu einem Foto reizte, war der alte Brunnen vor dem Schloss.
Wesentlich interessanter fand ich im Nordosten die Ruine der Burg Wartenberg, die  um 1220 entstanden ist. Auf den umliegenden Wiesen kann man im Schatten hoher Bäume ausruhen und von der Burg hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung.
Burg Wartenberg:
Von Burg Wartenberg aus lohnt sich ein Abstecher nach Schlitz, welches mit seinen Burgen und den vielen Fachwerkhäusern ein mittelalterliches Flair verbreitet.
Eine weitere Burg zu der sich ein Abstecher lohnt ist Burg Eisenbach bei Frischborn.
Freunde des deutschen Camembert sollten Lauterbach nicht auslassen. Denn dort steht in der Lauter das Strolchdenkmal. Der Lauterbacher Strolch war Markenname und -zeichen des ersten deutschen Camembert, der früher in Lauterbach produziert wurde.
Impressionen aus dem östlichen Vogelsbergkreis:
Geschrieben am Februar 11, 2010 - von reisekalle
Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 1.Teil – Fachwerkkirchen
Im ersten Artikel bin ich mehr auf die landschaftlichen Reize des Vogelsberg eingegangen. Heute möchte ich die Sehenwürdigkeiten der verschiedenen Orte vorstellen, wobei ich diesmal nicht chronologisch sondern thematisch vorgehen möchte. Auf der beigefügten Landkarte können die Orte zugeordnet werden.
Ich bin auf eine ganze Menge Fachwerkkirchen gestoßen, von denen ich bis zu diesm Zeitpunkt nicht einmal wußte, dass es so etwas gibt. Fachwerkkirchen wurden vor allem im Frühmittelalter und im Barock gebaut. So findet sich in Breungesheim eine Kirche, die bereits um 1000 errichtet wurde. Im Feldatal befinden sich mehrere solcher Kirchen, wobei  die größte hessische Fachwerkkirche in Stumpertenrod steht. Sie wurde 1696 im barocken Stil errichtet. Desweiteren befindet sich eine sehr schöne Kirche in Büßfeld. Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Bildern ebenfalls für diese Bauwerke begeistern kann.
Geschrieben am Februar 8, 2010 - von reisekalle
Die landschaftlichen Reize des Vogelsberg
Den Ausflug durch das Kinzigtal hatte ich in Schlüchtern beendet. Von hier ist es nun nicht mehr weit bis zum Vogelsberg. Dieser ist der einzige Schildvulkan in Deutschland und das größte Basaltmassiv Europas.
Die höchste Erhebung ist mit 773m der Taufstein, der aber als Erhebung kaum aufällt im Gegensatz zum 764 m hohen Hohenrodtskopf mit seinem Sendeturm. Der Vogelsberg wird im Südwesten von der Wetterau begrenzt, im Südosten vom Spessart und im Nordosten von der Rhön. Im Norden liegt mit etwas Abstand der Knüll. Frankfurt am Main im Südwesten ist etwa 60 Kilometer entfernt.
Mir erschien der Vogelsberg rauher und karger als die bisherigen Regionen, die ich durchwandert hatte. Vielleicht kam es daher, dass ich mich ausgerechnet in der Herbst- und Winterzeit dort aufhielt. Immerhin kam ich so zu ein paar Bildern mit winterlicher Landschaft.
Winterlandschaft:
Und wie es der Zufall wollte, wanderte ich in einer Zeit, nachdem der Kyrill so gewütet hatte, was natürlich noch den Eindruck der Unwirtlichkeit verstärkte.
Die Folgen des Kyrill:
Alles in allem war der Vogelsberg nicht uninteressant. Es gibt zwei Wanderwege, die ich sehr empfehlen kann. Da wäre der 126 Kilometer lange Vulkanring, der seit 2005 eröffnet wurde. Man stößt hier auf einige nteressante Naturdenkmäler, wie die Uhuklippen oder die Dicken Steine. Sie entstanden, als die Lava zu Basalt erstarrte.
Auf dem Vulanring:
Naturdenkmäler:
Weiterhin machen die wunderschönen Ober- und Niedermooser Seen, sowie die Schalksbachteiche und viele andere einsame Gewässer Lust auf mehr.
Von Seen, Tümpeln und Bächen:
Bei Lautertal triff man auf die Überreste eines Galgen und auch sonst gibt es immer wieder schöne Naturimpressionen.
Impressionen vom Vogelsberg:
Ein weiterer Wanderweg, der mir sehr gut gefallen hat, weil recht abwechslungsreich, ist der nur 8 Kilometer lange Höhenweg. Ein Rundwanderweg, der am Hohenrodskopf beginnt. Neben der schönen Fernsicht, die man auf dem  zweithöchsten Berg hat, bieten die Forellenteiche, das Hochmoor, die Niddaquelle und der Urwald um den Taufstein interessante Einblicke.
Auf dem Höhenweg:
Ländliche Atmosphäre:
Geschrieben am Februar 6, 2010 - von reisekalle
Die Kinzigtour geht nun zu Ende
Steinau an der Straße ist wie Hanau eine Brüder-Grimm-Stadt. Jacob und Wilhelm Grimm verbrachten hier 1791-1796 ihre Kindheit. In Steinau befindet sich eines der größten und bedeutensten Museen, die sich mit den Brüdern Grimm befassen. Sehenswert ist die Altstadt mit Rathaus, Kirche und dem Schloss.
Steinau an der Straße:
Mit Schlüchtern beende ich meine kulturelle Kinzigtour.
Die  Kinzig macht nun einen Knick um 90° nach rechts. In wenigen Kilometern findet man bei Sterbfritz ihre Quelle.
Geschrieben am Februar 6, 2010 - von reisekalle
Gelnhausen, ein Augenschmaus im Kinzigtal
Der Mittelpunkt Europas:
Gelnhausen:
Die Städte im Kinzigtal:
Bevor ich mit den kleinen Städtchen und ihren Sehenswürdigkeiten fortfahre, blende ich euch die Kinzigkarte ein, damit ihr die einzelnen Orte zuordnen könnt.
Bad Soden-Salmünster:
Wächtersbach:
In Bad Orb sind ebenfalls viele schöne Fachwerkhäuser zus sehen. Als Besonderheiten findet man  ”Das kleinste Haus”, ein schmaler Vorbau zum Haupthaus, und das Technikdenkmal  ”Gradierwerk X”. Als 1899 die Kuranlage geschaffen wurde ließ man dieses eine Gradierwerk als Denkmal und Freiluftinhalatorium stehen.
Bad Orb:
Bad Soden-Salmünster hat neben dem Huttenschlos und der Burgruine Stolzenberg einige farbenfrohe Häuser.
Birstein besuchte ich wegen dem Schloss. Dann gefiel mir auch das Stadtbild ganz gut.
Birstein:




































