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Landschaftsbilder, Reisebilder, Reiseblog

Archiv für Februar, 2010


Geschrieben am Februar 26, 2010 - von reisekalle

Sehenswerte Ortschaften im Spessart 5.Teil: Von Collenberg bis nach Gemünden am Main

Die Landkarte Spessart wie früher beschrieben: Landkarte Spessart: Vier Wanderwege sind eingezeichnet. Der Eselsweg in rot zieht von Nord nach Süd. Er schlängelt in einer leichten Diagonale vo NO nach SW. Er beginnt in Schlüchtern und endet in Großheubach. Der Maintalhöhenring beginnt in Aschaffenburg und verläuft mehr oder weniger dicht am Main entlang bis nach Gemünden. Er ist hier in ockergelben Farbton eingetragen. Der Spessartweg 1 in grün  beginnt ebenfalls in Aschaffenburg und endet in Gemünden, zieht aber direkt von West nach Ost Der Spessartweg 2 zieht mit gelber Farbe in einem c-förmigen Bogen von Nord nach Süd. Er beginnt an der Lohr in Heigenbrücken, welches nicht eingezeichnet ist. Dort in der Nähe kreuzt der Eselsweg. Der Spessartweg 2 endet bei Stadtprozelten am Main. Folgende Städte sind eingerahmt, von West nach Ost: Collenberg mit Ruine Collenburg, Stadtprozelten, Wertheim und Kreuzwertheim.  Nun die Städte von Süd nach Nord und immmer am Main entlang: Marktheidenfeld, Rothenfels, Lohr am Main, Gemünden am Main. Etwas nordwestlich mündent die Sinn in die Fränkische Saale, die bei Gemünden in den Main fließt. Der Sinn etwas nach Norden folgen, erreichen wir Rieneck und ein ganzen Stück weiter Burgsinn.

Die Städte am Mainverlauf von Collenberg bis Gemünden am Main

Ich stelle heute die restlichen Städte vor, die den Spessart entlang des Mains bis nach Gemünden begrenzen und mache dann zum Abschluss noch einen kleinen Abstecher in das Innere des Spessarts. Nachdem wir Bürgstadt verlassen haben, treffen wir auf der gleichen Mainseite auf Freudenberg. Diese Stadt habe ich wieder einmal versäumt auf der Karte einzeichnen zu lassen. Sie liegt nicht mehr im Main-Spessart- sondern im Main-Tauber-Kreis. Ich habe sie in die Spessarttour deswegen aufgenommen, weil man notgedrungen durch diese Stadt fahren muss, wenn man von Bürgstadt aus Collenberg erreichen will.

Am unteren Bildrand zieht am Mainufer eine Häuserfront von links nach rechts. De Main selbst ist nicht zu sehen, sondern nur die hohe grasbewachsenen Uferböschung. Danach folgt eine Straße parallel zur Uferböschung auf der in Reih und Glied  Autos mit der Frontseite zum Betrachter parken. Hinter der Straße kommt die Häuserfront. Dahinter sind zwei hervorstechene Fachwerkhäuser und die Kirche rechts davon zu sehen. Dahinter steigt ein Berg steil empor, der links fast bis zum oberen Bildrand reicht und nach rechts etwas absinkt aber immer noch oberhalb der Mittellinie des Bildes. Recht oben auf dem Berg ist eine Burgruine zu sehen, die von blattlosen Bäumen nur dürftig verdeckt wird. Von Freudenberg zieht bis zur Ruine von links unen diagonal nach rechts oben eine zerfallenen aber trotzdem durchgehene Mauer bis zur Burg. Über dem Berg ist blauer Himmel. Berg und Ortschaft erscheint durch die späte winterlichen Nachmittagssonne im rötlichen Licht.

Freudenberg und Ruine Freudenburg

Freudenberg liegt ungefähr auf der  Höhe von Collenberg auf der gegenüberliegenden Mainseite. Der historische Stadtkern steht seit 2004 unter Denkmalschutz, konnte mich aber nicht begeistern. Dagegen hat mir der Blick von der anderen Mainseite auf Freudenberg mit der Ruine Freudenburg, die sich über die Stadt, erhebt besser gefallen. Die Burg geht auf das späte 12. Jh. zurück.

Nun geht es weiter nach Collenberg. Etwas außerhalb – in östlicher Richtung – trifft man auf die Ruine Collenburg, die man aber von der Straße aus nicht sehen kann. Man muss diesmal ein Stück zu Fuß gehen, ca. 15 bis 20 Minuten.Ich finde aber, dass sich die kleine Anstrengung lohnt.

Ruine Collenburg:

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Dann geht es weiter nach Stadtprozelten. Hier endet der Spessartweg 2 (Auf der Landkarte in gelber Farbe eingezeichnet), der in Heigenbrücken beginnt und 54 Kilometer in Nordsüdrichtung den Spessart durchzieht. Das Schönste in Stadtprozelten ist die Ruine Henneburg. Stadtprozelten formiert sich – eingezwängt zwischen Spessart und Main – entlang der Hauptstraße. Die Bürgersteige sind schmal und durch die stark frequentierte Straße macht es nicht recht Spaß durch diesen Ort zu spazieren.

Ruine Henneburg in Stadtprozelten:

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Weiter östlich stoßen wir auf Wertheim, welches am östlichen Knie des Mainvierecks liegt. Auch hier ist das Schönste die Burg. Trotzdem lohnt es sich durch die nördlichste Stadt Baden-Württembergs zu schlenden und badische Spezialitäten zu schlemmern. Eigentlich gehört Wertheim zum Main-Tauber-Kreis und nicht mehr zum Spessart. Man hat aber vom Maintalhöhenring einen schönen Blick auf die Burg Wertheim, die hoch auf dem Berg dominiert, so dass ich sie auf meiner Spessarttour dazuzähle.

Burg Wertheim:

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Das Kloster füllt die untere Hälfte des Bildes aus. Nur die zwei rechteckigen Türme links reichen fast bis an den oberen Bildrand. Das Kloster wird zum größten Teil von Laubbäumen bedeckt, so dass im Ganzen nur die Dächer und Türme zu sehen sind. Rechts zur Mitte des Bildes hin hat die Baumreihe einen Einschnitt, so dass hier das Kloster bis zum unteren Bildrand zu sehen ist.  Die Dächer sind rot. Die Wände haben ein zartes gelb. Oberhalb ist blauer, wolkenloser Himmel.

Kloster Triefenstein

Als nächstes kommt das Kloster Triefenstein, das ich in schrecklicher Erinnerung habe. Dabei ist es von der gegenüberliegenden Mainseite schön anzuschauen. Der Umstand der schrecklichen Erinnerungen liegt am Maintalhöhenringweg, den man spätesten hier abbrechen sollte. Er zwingt einen für ca. eine halbe Stunde auf einer stark frequentierten Straße zu laufen und es gibt keine Pfade auf die man ausweichen könnte. In Lengfurth fällt er dann mit dem asphaltierten Radwanderweg zusammen. Jetzt müsste man auf Fahrrad umsteigen, dann wäre die restliche Strecke bis nach Gmünden ziemlich gut. Für anspruchsvolle Wanderer ist es nach meiner Meinung eher eine Quälerei. Wie ich schon früher einmal erwähnt habe, ist der Maintalhöhenring durchaus zu empfehlen. Aber nur bis kurz nach Wertheim. Ich bin  ihn jedoch mit einer bis zum Masochimsmus grenzenden Geduld bis bis nach Gemünden gewandert.

Marktheidenfeld ist ein netter Ort zum Bummeln, Eis essen und zum Bier trinken.  Besonders schön ist das 1745 errichtete Franck-Haus, ein reich verziertes Bürgerhaus aus der Barockzeit und die bedeutenste Sehenswürdigkeit der Stadt. Hier wie in der ganzen Umgebung, so auch in Rothenfels, sind mir die vielen Statuen an den Hausfasaden aufgefallen. Ich habe in Marktheidenfeld einige fotografiert. Im daraufolgenden Rothenfels habe ich es dann sein gelassen.

Mrktheidenfeld:

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In Rothenfels ist mir neben der Burg Rothenfels und einer schönen Häuserkomposition die Obere Gasse aufgefallen. Hier schien das Leben in einer anderen  Welt stattzufinden. In der engen Gasse standen Möbel vor der Haustür, und Türen und Fenster waren auf wunderbare Weise geschmückt.

Rothenfels:

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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lohr sind neben den vielen Fachwerkhäusern in der Altstadt das Alte Rathaus (1599-1602), das Lohrer Schloss(15.-17.Jh.), der Bayersturm (1330-1385), das historische Fischerviertel und das Kloster Marienbuch, das im Wald liegt und das man zum Beispiel über dem Spessartweg 1 erreicht.  Der Spessartweg 1, der in Aschaffenburg beginnt führt durch Lohr und am Kloster Marienbuch vorbei bis nach Gemünden.

Lohr am Main:
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Gemünden ist die östlichste Stadt des Landkreises Main-Spessart. Hoch über der Stadt ragt die Ruine Scherenburg.  Ansonsten ist die Lage zwischen den hügeligen Ausläufern des Spessarts schön anzuschauen.

Gemünden am Main:

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Zentrum von Rieneck. Links ist ein rotes Fachwerkhaus mit einen Erker an der Ecke, der im oberen Drittel des Hauses angebracht ist und mit dem Dach abschließt. Beziehungsweise fängt sein Zwiebeldach mit dem Dach des Hauses gemeinsam an. Rechts ein schieferbedecktes Mansardenhaus. Nur das untere Stockwerk, in dem sich ein Laden befinden, ist nicht mit Schiefer bedeckt. Das Mansardendach besteht aus roten Ziegeln. Zwischen Fachwerk- und Mansardenhaus führt ein  schmaler Pflasterweg zur dahinterliegenden Kirche, deren Turm über die Dächer der beiden Häuser dominierend herausragt.  ein

Schönes Häuserensemble im Zentrum von Rieneck

Man kann noch einen Abstecher nach Rieneck und nach Burgsinn machen. In der Umgebung an der Sinn sollen Biber wohnen. Ich habe leider keine gesehen. In Burgsinn hat vor allem das alte Schloss seinen Reiz, das von einem breiten Wassergraben geschützt wird und sehr zugewachsen ist. Wenn man weiter nach Nordosten fährt, kommt man in die Rhön. Das ist aber ein anderes Kapitel.

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Burgsinn:
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Geschrieben am Februar 25, 2010 - von reisekalle

Sehenswerte Ortschaften im Spessart 4.Teil: Die Perle des Mains und die Perle nebenan

Spessartkarte wie früher beschrieben. Jetzt ist die Stelle eingerahmt, wo sich Waldaschaff befindet und die restlichen Städte entlang des Mains die heute vorgestellt werden. Nämlich zwischen Aschaffenburg und Großheubach von Nord nach Süd: Niederberg auf der rechten Mainseite, Obernburg auf der linken Mainseite, Wörth am Main links, Klingenberg rechts, sowie Großheubach.

Spessart

Gewaltiger Brückenturm am rechten Ende der Brücke. Die Brücke aus roten Backsteinen selbst ist kaum zu erkennen, höchstens am Geländer, das in der unteren Bildecke vom linken Bildrand in einem Bogen in der rechten unteren Bildecke aus dem unteren Bildrand herausführ. Vorher streift das Geländer die rechte Bildseite. Das Geländer ist etwas grünlich und besteht aus senkrechten Streben. Auf der rechten Seite steht eine Straßenlampe. Links davon der Brückenturm aus roten Backsteinen, wie die Brücke. ER nimmt etwas mehr als die linke Bildhälfte ein und reicht fast bis zum oberen Bildrand in den blauen Himmel. Der Brückenturm, durch den die Bundesstraßen durchgeht hat ein steiles Giebeldach aus roten Ziegelsteinen.  Die Seiten des Dache sind abgerundet und passen sich den Rundungen des Turmes an.

Brückenturm

Miltenberg liegt am linken Knie des Mainvierecks, zwischen Spessart und Odenwald. Seit dem Mittelalter war die Stadt eine wichtige Stelle für die Mainüberquerung. Eine Brücke gibt es jedoch erst seit 1900.

Sowohl von der Mainbrücke wie von der Mildenburg, die um 1200 von den Mainzer Erzbischöffen zur östlichen Grenzsicherung erbaut wurde, hat man eine schöne Sicht auf die Stadt.

Miltenberg:

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Obwohl die Stadtpfarrkirche St. Jakobus klassizistisch geprägt ist, weisen einige Bauelemente auf eine Entstehungszeit im 14. Jh. hin. Das Innere der Kirche besitzt einige Kunstwerke, die einen Besuch wert sind.

St. Jakobus:

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Ein weiteres sehenswertes sakrales Gebäude ist die Laurentiuskapelle, die seit 1380 bekannt ist. Die  Grabsteine auf dem Laurentius-Friedhof zeugen vom hohen Niveau der damaligen Steinmetzkunst.

Laurentiuskapelle und Friedhof:

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Schließlich möchte ich die evangelische Pfarrkirche St. Johannes von 1897 erwähnen, die durch ihren Baustil und ihre Materialwahl einen einen besonderen Charakter hat. Das Innere der Kirche wurde nur von dem einfallenden Sonnenlicht erhellt und das war ziemlich wenig. Gerade deswegen kamen die bemalten Fenster besonders gut zur Geltung.

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Das Fachwerkhaus, dessen hoher Sockel (ca. 5 - 6 m) aus großen rötlichen Steinquadern besteht, sieht man von der Schmalseite. Davor sind vier lange Biertische mit der Schmalseite an der Hauswand aufgestellt. Einige Personen sitzen dort und speisen. Das Fachwerk ist in grün gehalten.  Die Fensterrahmen am Erker in der Mitter der Hauswand sind rot. Die Fensterrahmen links und rechts des Erkers haben die Farbe des Fachwerks. Oberhalb des Sockels sind zwei Fensterreihen übereinander.Im schiefergedckten Giebeldach sind drei kleine schmale  Doppelfenster und in der Giebelspitze zwei noch kleinere Fenster. Im Sockel ist ein großes Bogenfenster in weiß, welches fast die Hälfte der Hauswand einnimmt.

"Zum Riesen" - Die älteste Gasstätte Deutschlands

Und nun ist genug mit der Heiligkeit. Kommen wir zu den Freuden des Lebens. Miltenberg wird die Perle des Mains genannt. Es gibt viel zu entdecken und besonders die Freunde von Fachwerkhäusern und des Gaumengenusses werden ihre ihre Freude haben. In Miltenberg steht das älteste Gasthaus Deutschlands, das Wirtshaus “Zum Riesen”.  Einen Besuch sollte man sich nicht entgehen lassen. Neben guter Küche gibt es vor allem tolle Bierspezialitäten vom Fass. Insbesondere hat es mir, als gebürtigen Bamberger und Anhänger des “Schlenkerle”,  das leicht geräucherte Bier angetan.

Fachwerkhäuser und Gaststätten:

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Wer will und es bis jetzt noch nicht getan hat, kann sich ein paar Überreste der alten Stadtbefestigung anschauen oder die Mildenburg besuchen.

Alte Befestigungsanlagen:

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Und wer schon in der Nähe ist, sollte unbedingt die Martinskapelle aus dem Jahre 950 im benachbarten Bürgstadt besuchen. Von außen fand ich sie recht unscheinbar. Man sollte sich jedoch nicht davor abschrecken lassen und auch nicht von der verschlossenen Tür. Im Blumenladen, gleich neben der Kapelle, kann man sich den Schlüssel holen. Als ich die Kapelle betrat fühlte ich mich durch die bunte Farbenpracht wie in einem Märchen.

Martinskapelle in Bürgstadt:

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Geschrieben am Februar 24, 2010 - von reisekalle

Sehenswerte Ortschaften im Spessart 3.Teil: Von Dudenhofen bis nach Großheubach

Mainverlauf von Mainz bis Würzburg - Jügesheim südwestlich von Hanau - ist eingerahmt. Dort in der Nähe liegt Dudenhofen.

Rodgau-Dudenhofen liegt dicht bei Jügesheim

Kleines Fachwerkhaus mit grünen Fensterläden und rotem Dach ist in der linken Bildhälfte unten zu sehen. Dahinter der Kirchturm. Rechts vor dem Kirchturm und ihn etwas verdeckend, ein Nadelabaum. Vom unteren Bildrand , rechts führt ein gerader Weg, rechts dicht an dem Fachwerkhaus vorbeu bis zum Eingang, der sich am Kirchturm befindet.

Standesamt und Kirche in Rodgau-Dudenhofen

Irgendwie hatte ich ein paar Ortschaften – obwohl sich dort schöne Motive fanden – in einen Ordner verlegt, der mir völlig  aus dem Sinn gekommen war. Aus diesem Grund  sind diese Orte nicht auf den begefügten Landkarten eingetragen und ich muss jetzt ein paar Abstecher machen, die außerhalb des Routenverlaufes  liegen.

Dudenhofen liegt dicht bei Jügesheim, das auf der Karte südwestlich von Hanau zu finden ist. In Dudenhofen hat mir das Standesamt mit seinen grünen Fensterläden und der evangelischen Kirche im Hintergrund gut gefallen.

Spessartkarte wie früher beschrieben. Jetzt ist die Stelle eingerahmt, wo sich Waldaschaff befindet und die restlichen Städte entlang des Mains die heute vorgestellt werden. Nämlich zwischen Aschaffenburg und Großheubach von Nord nach Süd: Niederberg auf der rechten Mainseite, Obernburg auf der linken Mainseite, Wörth am Main links, Klingenberg rechts, sowie Großheubach.

Die Städte von Niedernberg bis Großheubach

Weiterhin faszinierte mich die Autobahnbrücke bei Waldaschaff. Sie ist auf der Karte etwa dort zu finden, wo der Spessartweg 2 (gelbe Farbe) die A3 kreuzt.

Autobahnbrücke bei Waldaschaff:

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St.-Cyriakus-Kirche. Blauer Himmel. Auf der linken Bildseite mehr zur vertikalen Mittellinie hin, befindet sich der achteckige helle Kirchturm. Rechts davon geht das Kirchengebäude ab um gleich in einem rechten Winkel nach vorne abzuknicken. Das Kirchengebäude geht über den rechten Bildrand hinaus. Auf der Vorderseite des Kirchturms ist ein turmähnliches Gebäude, mit spitzem Schieferdach, das wesentlich niedriger ist als das Kirchengebäude. Außer dem großen Turm besteht die Kirche aus roten Sandsteinen.

St.-Cyriakus-Kirche in Niedernberg

Nun geht es wieder wie gewohnt am Main entlang. In Niedernberg gefiel mir die St.-Cyriakus-Kirche die seit 1461 existiert. Sie hat irgendwie etwas Eigenes, das mich dazu brachte sie zu fotografieren.
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Obernburg:

In Obernburg, wenige Kilometer weiter südlich, sammeln sich eine Menge historischer Gebäude, vor allem Reste der Stadtbefestigung, wie Tore, Türme und Gemäuer. Nähere Informationen findet ihr unter den  den Bildern.

Wörth am Main ist der dritte Ort, den ich auf der Landkarte vergessen hatte  einzutragen, obwohl ich hier einige interessante Motive fand. Die kleine Stadt liegt zwischen Obernburg und Klingenberg, direkt am Main, auf der gleichen Seite  wie Obernburg. Wörth am Main ist eine alte Schifferstadt. Ein Museum dokumentiert die Entwicklung der Binnenschifffahrt und des Schiffbaus am Main. Am Ortseingang zeugt der Dieselschlepper Pax von der Schifffahrtstätigkeit. Die farbige Inneneinrichtung der St.-Nikolaus-Kirche begeisterte mich, so dass ich gleiche mehrere Aufnahmen davon machte.

Die Neustadt besteht zum größten Teil aus Sandsteinhäusern. Dies ist einmalig in Bayern, gibt aber der Neustadt einen besonderen Flair.

Wörth am Main:

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In Klingenberg ist vor allem die Clingenburg, wegen ihrer regelmäßgigen Vorführungen von Schauspielstücken und Musicals, überregional bekannt. Von der Burg hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und das Maintal.

Klingenberg:

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Zum Schluss stelle ich euch Großheubach vor. Das Kloster Engelbert, hoch auf dem Berg,  markiert das Ende des über 100 Kilometer langen Eselsweges. Wer diesen Fernwanderweg gelaufen ist, kann sich hier von den Strapazen  mit gutem Fränkischen Essen und dem Klosterbier belohnen. Im Ort selbst besticht das Abendanz’sche Haus (um 1600) mit seinem schönen Fachwerk.

Großheubach:

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Geschrieben am Februar 23, 2010 - von reisekalle

Schöne Fachwerkhäuser auf der anderen Seite des Mains

Mainkarte mit den Städten zwischen Mainz bis Würzburg. Die Städte, die heute vorgestellt werden sind eingerahmt. Großostheim, Wenigumstadt und Pflaumheim. Sie liegen gegenüber von Aschaffenburg auf der anderen Mainseite, etwas südwestlich. Etwa in Höhe von Niedernberg, das südlich von Aschaffenburg auf der gleichen Mainseite liegt.

Großostheim und seine Ortsteile Wenigumstadt und Pflaumheim

Wir machen einen kleinen Abstecher auf die gegenüberliegende Mainseite. Großostheim gehört zum Kreis Aschaffenburg. Wenigumstadt und Pflaumheim sind Ortsteile von Großostheim. Ich staune immer wieder, welche kulturellen Schätze man in so kleinen Ortschaften finden kann. Großostheim hat über 140 denkmalgeschütze Häuser, wobei die Häuser um den Marktplatz, wie z.B. das Nöthig-Gut, wohl die prachtvollsten sind. In der katholischen Pfarrkirche befindet sich ein Werk von Tilman Riemenschneider.Weitere schöne Fachwerkhäuser stehen in Wenigumstadt und in Pflaumheim. Letzteres stammt aus dem Jahr 1548 und ist somit das älteste Fachwerkhaus in dieser Gegend.
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Großostheim und seine Ortsteile Wenigumstadt und Pflaumheim:

Wie ihr auf dem ersten Bild von Wenigumstadt erkennen könnt, ist der Brunnen mit Ostereiern geschmückt.Es ist in Unterfranken ein alter Brauch, zu Ostern die Brunnen zu schmücken. Ich hier einige Beispiele aus verschiedenen Orten zusammengestellt.
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Osterbrauch in Unterfranken:

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Geschrieben am Februar 23, 2010 - von reisekalle

Sehenswerte Ortschaften im Spessart 2.Teil: Aschaffenburg

Landkarte Spessart: Vier Wanderwege sind eingezeichnet. Der Eselsweg in rot zieht von Nord nach Süd. Er schlängelt in einer leichten Diagonale vo NO nach SW. Er beginnt in Schlüchtern und endet in Großheubach. Der Maintalhöhenring beginnt in Aschaffenburg und verläuft mehr oder weniger dicht am Main entlang bis nach Gemünden. Er ist hier in ockergelben Farbton eingetragen. Der Spessartweg 1 in grün beginnt ebenfalls in Aschaffenburg und endet in Gemünden, zieht aber direkt von West nach Ost Der Spessartweg 2 zieht mit gelber Farbe in einem c-förmigen Bogen von Nord nach Süd. Er beginnt an der Lohr in Heigenbrücken, welches nicht eingezeichnet ist. Dort in der Nähe kreuzt der Eselsweg. Der Spessartweg 2 endet bei Stadtprozelten am Main.

Spessart

Aschaffenburg liegt am nordwestlichen Eck des Mainvierecks und ist das Tor  zum Spessart. Große Fernwanderwege beginnen hier und führen den Natursuchenden zügig in die Wälder des Spessarts hinein. Da wären der 58 Kilometer lange Spessartweg 1 und der 150 Kilometer lange Maintalhöhenringweg, die ich beide bereits erwähnt hatte.Aschaffenburg wird auch aufgrund des milden Klimas das bayerische Nizza genannt. Ich besuchte die Stadt einige Male als die Sonne schien. Sie hatte für mich nicht nur ein südliches Flair, sondern – vermutlich wegen dem Schloss und den vielen schön angelegten Parks – ein märchenhaftes Ambiente. Vielleicht machte es auch das Alter der Stadt, dass ich mich wie in einer anderen Zeit oder anderen Welt fühlte. Aschaffenburg wurde nämlich schon im 5.Jh. von den Alemannen gegründet.

Schloss Johannisburg:

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Das Aschaffenburger Renaissance-Schloss dominiert das Stadtbild. Es ist die größte Sehenswürdigkeit der Stadt. Fast jeder Blickwinkel bot mir ein schönes Motiv. Es beinhaltet die Staatsgalerie, welche die größte Außenstelle der bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist und berherbergt die europaweit bedeutenste Cranach-Sammlung.

Während meines Spazierganges hielt ich einige Motive fest. Kurze Informationen sind unter dem jeweiligen Bild zu finden.

Stadtansichten:

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Ein Platz der mir besonders gefiel war der Wolfsthalplatz. Hier stand ehemals eine Synagoge, die 1938 in der Pogromnacht zerstört wurde. An Stelle der Synagoge wurde 1984 ein Platanenhain errichtet und daneben eine Gedenkstätte.

Wolfsthalplatz:

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Die Stiftskirche St.Peter und Alexander aus dem 10. Jh.  enthält aufgrund mehrfachen Umbaus romanische, gotische und barocke Elemente. Wertvolle Kunstschätze können hier betrachtet werden, wie z.B. das letzte Meisterwerk des Malers Mathias Grünewald, “Die Beweinung Christi”. Ich habe mich begnügt, ein wenig die Atmosphäre der Kirche einzufangen.

Stiftskirche St. Peter und Alexander:

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Nachbau einer römischen Villa. Sie nimmt die Hälfte des Bildes ein, wobei oben ein schmaler Streifen tiefblauen Himmels das Bild abschließt. Unten wird das Bild von einem grünen Streifen aus Ziersträuchern eingenommen, der mehr als ein Drittel des Gesamtbildes ausmacht. Die Ziersträucher verdecken etwas die Villa.vor der Villa. Die Villa erstreckt sich über die Seitenränder des Bildes hinaus. Sie ist in hellen Farben gehalten. Während der untere Teil des Gebäudes von einem orangfarbenen Streifen eingerahmt wird, dessen Breite etwas mehr als die Hälfte der Eingangshöhe beträgt. Der Eingang der Villa befindet sich etwa in der Mitte der Villa.

Pompejanum im Schlossgarten

An Grünanlagen möchte ich den Schlossgarten erwähnen, der aufgrund der Platzverhälnisse ziemlich verwinkelt angelegt wurde. Hier steht auch das Pompejanum, das ein Nachbau einer römischen Villa ist.

Die Parkanlage Schöntal wurde in den Jahren 1450 -1550 angelegt. Auf einer Teichinsel liegt die malerische Ruine der Heilig-Grab-Kirche. Der Park soll besonders im Frühjahr sehenswert sein, wenn der Magnolienhain in Blüte steht. Ich war im Herbst dort und fand, dass die Farbenpracht kaum zu toppen ist.

Park Schöntal:

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Park Schönbusch im Stadtteil Nilkheim sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Er wurde im englischen Stil angelegt und ist einer der ältesten Landschaftsgärten Deutschlands. Viele Staffagebauten wie z.B. das , das Dörfchen, die Teufelsbrücke und  die Wacht  erquicken das Auge,  so wie das Schlösschen. So wird ein Spaziergang unterhaltsam und entspannend.

Park Schönbusch:

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Geschrieben am Februar 22, 2010 - von reisekalle

Sehenswerte Ortschaften im Spessart 1.Teil: Die Gegend um Alzenau

Landkarte Spessart: Vier Wanderwege sind eingezeichnet. Der Eselsweg in rot zieht von Nord nach Süd. Er schlängelt in einer leichten Diagonale vo NO nach SW. Er beginnt in Schlüchtern und endet in Großheubach. Der Maintalhöhenring beginnt in Aschaffenburg und verläuft mehr oder weniger dicht am Main entlang bis nach Gemünden. Er ist hier in ockergelben Farbton eingetragen. Der Spessartweg 1 in grün beginnt ebenfalls in Aschaffenburg und endet in Gemünden, zieht aber direkt von West nach Ost Der Spessartweg 2 zieht mit gelber Farbe in einem c-förmigen Bogen von Nord nach Süd. Er beginnt an der Lohr in Heigenbrücken, welches nicht eingezeichnet ist. Dort in der Nähe kreuzt der Eselsweg. Der Spessartweg 2 endet bei Stadtprozelten am Main.

Wanderwege im Spessart

Die natürlichen Reize des Spessarts habe ich bereits vorgestellt. Nun möchte ich die Sehenswürdigkeiten der Städte präsentieren, die bis auf wenige Ausnahmen am Spessartrand liegen, vor allem entlang des Mains und der Kinzig. Die Kinzig mit ihren Städten von Hanau bis Schlüchtern, welche die nördliche Grenze des Spessarts darstellt, hat bereits ihre Vorstellung gefunden, sowie Mespelbrunn im Inneren des Spessart. Somit bleiben die Städte am Main und an der Sinn übrig, so wie ein paar Ortschaften nördlich von Aschaffenburg am Westrand des Spessarts, die ich heute kurz erwähnen möchte.

Kahl am Main: Im Vordergrund ist Wiesenlandschaft. Rechts erheben sich aus der Wiese zwei große Birken, die über den oberen Bildrand hinausragen. Links von den Birken im Hintergrund ist eine Kirche von Kahl und davor, von kleinen Bäumen leicht verdeckt das Giebeldach eines Wohnhauses. Darüber hellblauer Himmel mit weißen Wolken durchzogen.

Wiesenlandschaft mit Kahl am Main

Kahl am Main ist ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem Dr.-Heinrich-Degen-Weg durch schöne Wiesenlandschaften,die Alzenauer Sande und den Kahlgrund.

In Alzenau hat mir die Burg gefallen, die sich im Zentrum auf einem Felsen erhebt. Sie ist heutzutage Mittelpunkt vieler kultureller Veranstaltungen, wie die Burgfestspiele und die AlzenauClassics im Sommer und die Fränkischen Musiktage im Herbst. Bei einem Spaziergang durch die Stadt hatte ich ein paar Eindrücke, die ich auf Foto festhielt.

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Impressionen von Alzenau:

Von den Stadtteilen sind Kälberau, Albstadt, Wasserlos und Hörstein zu erwähnen. Kälberau ist wegen seiner Wallfahrtskirche Maria zum rauhen Wind (14. Jht.) bekannt. Auch heute werden noch Wallfahrten organisiert. Eine letzte Blüte erfuhr die Wallfahrt nach dem Zweien Weltkrieg. Wallfahrten wurden verstärkt den Kriegsheimkehrern gewidmet wurden. Die 50cm hohe, aus Holz geschnitzte Marienstatue gleichen Namens stammt aus dem Jahre 1380 und ist eine der ältesten Plastiken des Untermaingebietes. Die Kirche wurde im 20. Jahrhundert durch einen Neubau erweitert. Die Komposition der Karfreitagsfarben mit dem Weiß  der Innenausstattung hat mich zum fotografieren verlockt.

Wallfahrtskirche Maria Zum Rauhen Wind:

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Auf einer alten Sandsteinmauer, welche etwas mehr als die untere Hälfte des Bildes einnimmt, steht in der Mitte senkrecht nach oben die Kälberauer Elle, die an einem quadratischen Sandsteinpfeiler befestigt ist.

Kälberauer Elle von 1763

Vor der Kirche wurde der Kälberauer Elle  (1763) ein Denkmal gesetzt. Sie  war eine verbindliche Maßeinheit und zeugt von der ehemals regen wirtschaftlichen Tätigkeit.

In Albstadt gefiel mir Schloss Maisenhausen, ein zur Villa umgebauter Gutshof aus dem Jahre 1753. Ein weiteres Schloss befindet sich in Wasserlos und ist heute Kreiskrankenhaus.

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Schlösser bei Alzenau

Weinabfüllung. Rechts steht eine volle Palette mit hellen Weinflaschen. Insgesamt sind fünf volle Lagen übereinander gestapelt und noch in Celophan eingepackt. In der sechsten Lage stehen nur noch etwas mehr als ein dutzend Flaschen. Der Winzer steht auf einem einachsigen Planwagen hinter der Palette und greift nach einer der Flaschen. Auf diesem Planwagen, der ca. 1m Abstand vom Boden hat und aus Aluminium gefertigt ist, befindet sich die Abfüllanlage, die links im Bild zu sehen ist. Recht von der Abfüllanlage hinter dem Winzer steht ein Gehilfe oder Sohn des Winzers, der die Anlage bedient. Der Planwagen steht in einer hohen hellen Scheune von der man nur die Decke aus Holzbohlen und rechts ein paar Verstrebungen durch Holzbalken sieht.

Winzer mit Sohn bei der Abfüllung der Flaschen.

In der gesamten Umgebung von Alzenau, einschließlich seiner Stadtteile trifft man auf viele Weinwirtschaften und kleine Winzer, bei denen man den bekannten Frankenwein probieren kann.

Neben  solchen Orten des Genusses dürfen natürlich  Kirchen nicht fehlen.  Sie bieten gerade zu einen idealen Übergang, weil ja sie der Aufenthaltsort von guten Weinen sind. Leider ist dieser Messwein nur für den Pfarrer bestimmt.

Mich beeindruckte zum einen die katholische Wehrkirche in Hörstein (1473) wegen ihres wuchtigen Turmes, zum anderen, einige Kilometer südlich, die katholische Kirche Johannes’ Enthauptung in Johannesberg aufgrund ihrer exklusiven Lage. Sie ist aus allen Richtungen kilometerweit zu sehen und man hat umgekehrt von hier einen schönen Fernblick auf die umgebenden Berge des Spessarts.
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Kirche in Hörstein und Johannesberg:

Von Johannesberg ist es nicht weit bis zur Rückersbacher Schlucht, die ich bereist in einem vorherigen Artikel erwähnt habe, und die ein beliebtes Ziel zum Wandern und Spazierengehen ist.
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Geschrieben am Februar 22, 2010 - von reisekalle

Neue Afrikakarte – Westroute: Ceuta – Kapstadt

Ich habe die provisorische Afrikakarte auf der Vorhaben-Seite ausgetauscht. Nun kann die Westroute besser verfolgt werden. Alle geplanten afrikanischen Reiseländer sind in hellem Ton wiedergegeben und benannt. Alle anderen Länder sind in dunklem Ton wiedergegeben. Eine ausgiebige Beschreibung des Afrikaprojektes wird spätestens am Ende der ersten Märzwoche vorgestellt.

Übersichtskarte Afrika: Hier wird die Westroute vorgestellt. Alle Länder, die bereist werden sollen, sind in einem mitteldunklen Grün (im Norden) oder einem helleren Grün (im Süden) dargestellt und werden benannt.Die nichtbereiste Region wird als einheitlicher dunkler Bereich dargestellt. Folgende Länder werden bereist: Die Küstenländer: Marokko, Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea Bissau. Im Landesinneren: Mali, Burkina Faso und Niger. Weiter geht es in Richtung Süden mit den Küstenländern: Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, Äquitorialguinea, Gabun, Rep. Kongo, Angola, Namibia, Südafrika. Im Inneren des Kontinent von Nord nach Süd: Zentralafrikanische Republik, Sambia, Botswana, Lesotho.

Übersichtskarte Afrika mit den Ländern der Westroute

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Geschrieben am Februar 20, 2010 - von reisekalle

Stimmungen

Dichter Nebel.Im unteren Fünftel des Bildes zieht grüne Wiese von links nach rechts. Auf der Wiese links im Bild stehen schemenhaft dunkel zwei  Laubbäumen so dicht, dass sie fast wie ein Baum aussehen. Der Rest des Bildes ist Nebel. Der links dunkler ist als rechts. Rechts oben im Bild scheint die Sonne als weißer Fleck durch. Von der Sonne gehen Kreise aus, die den Nebel durchziehen.

Einsame Bäume im Nebel

Helle Sonnenstrahlen dringen aus der linken oberen Ecke radial nach rechts durch den dunklen Wald. Schmenenhaft sind die schmalen Stämme zu sehen. Links im Bild durchzieht ein etwas breiterer völlig dunkler Baumstamm von unten nach oben vor den Lichtstrahlen durchs gesamte Bild. Von diesem Baum zweigt ein Ast mit grünen Buchenblättern nach schräg oben ab. Diese Blätter sind die einzigen, die von den Lichtstrahlen angeleuchtet werden.

Lichtstrahlen durchdringen den Wald

In den dunklen Wäldern des Spessarts habe ich viele Stimmungsnuancen erlebt, wie in keinem anderen Mittelgebirge.  Als ich an einem Morgen von Schlüchtern aus den Eselsweg emporstieg war ich in so dichtem Nebel eingehüllt,  dass eine übernatürliche Stille entstand. Der Zufall wollte es, dass durch irgendwelche Irritationen während der Aufnahme Kreise entstanden, welche dieses übernatürliche Phänomen verstärkten.

Ein anderes Mal faszinierten die einzelnen Sonnenstrahlen, die den Kampf durch das dichte Blätterwerk geschafft hatten.

Wald: Von etwas über der horizontalen Mittellinie des Bildes bis zum unteren Bildrand erstrecken sich Farne im bläulich, violetten Licht der druchdringenden Sonnenstrahlen. Einzelne dunkle Baumstämme ragen aus den Farnen hervor. Im Hintergrund schließt das Feld der Farne mit dichtem Wald ab, von dem auch nur die Baumstämme und das dichte Unterholz  zu sehen sind.nur die

Farne im Wald

Manchmal war es im Wald so dunkel, dass das Licht der nachmittäglichen Sonne, den Eindruck der Abenddämmerung erweckte, wie bei den Aufnahmen des Farnes. Und immer wieder fanden sich Situationen im Spiel von Licht und Schatten, wie die Nadelzweige vor dunklem Hintergrund oder das Spinnennetz über dem grünen Blatt.  Und gleichfalls  boten sich unzählige kleine Motive,  sowohl im Wald als auch außerhalb.

Impressionen aus dem Spessart:

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Und schließlich war im Spessart der Herbst ein besonderes Ereignis. Denn so viel dicht zusammengeballte Natur, ließ beim Anlegen des herbstlichen Kleides, tausende Facetten von unterschiedlichem Gelb erscheinen.

Herbststimmung:

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Spessart-Impressionen:
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Geschrieben am Februar 19, 2010 - von reisekalle

Afrika rückt näher – Schritt für Schritt

Vielleicht werden sich manche wundern, dass ich zurzeit nur Bilder aus Deutschland hochlade. Deutschland – mein Heimatland – fasziniert mich immer wieder und ich habe mir vorgenommen, nebenbei jeden kleinen Winkel kennenzulernen und natürlich in Bildern vorzustellen. Schicksalsbedingt sitze ich gerade in Deutschland fest und habe  somit Zeit, die Bilder der letzten Reisejahre zu sortieren. In dieser Zeit hatte nun mal Deutschland den ersten Platz eingenommen.

Planmäßig wäre ich ja auf den Kanarischen Inseln, genauer gesagt auf Fuerteventura.  Planmäßig müsstet ihr jetzt Bilder von Sanddünen, Palmen und Meer betrachten können. Leider hatte eine Anhäufung widriger Umstände mein Vorhaben vereitelt. Dabei hatte  ich Cádiz schon. Einen Tag bevor die Fähre auslief musste ich nach Deutschland zurückfahren. Ich gehe davon aus, dass ihr meine Berichte im Januar gelesen habt, deswegen werde ich nicht näher auf die dramatischen Ereignisse eingehen.

Anfangs hatte ich mich geärgert, dass ich notgedrungen dem unfreundlichen Wetter in Deutschland den Vorzug geben musste. Inzwischen hat alles einen Sinn bekommen. Die Kanarischen Inseln wären nur eine Einlage gewesen und für die eigentliche Afrikatour wäre ich zu naiv und unvorbereitet herangegangen. Nun gehe ich die Sache planmßiger an und es gibt eine Menge zu tun. Mittlerweile weiß ich, dass ein Geländewagen nicht unbedingt für jedes Gelände geeignet ist, selbst wenn er Toyota Land Cruiser heißt. Ein Unterfahrschutz muss her, damit auf extremen Touren der Motor geschützt bleibt. Wenn es nicht zu teuer wird, lasse ich mir einen Schnorchel einbauen. Es wäre schon geil, wenn ich durch tiefes Wasser fahren könnte. Ein stabiler Dachgepäckträger muss her, damit ich zusätzliche Benzinkanister, Wasserkanister und Reserveräder transportieren kann.

Auch für das Internetproblem scheint es gute Lösungen zu geben um international ins Netz gehen zu können. Ich ärgere mich etwas über Vodafon  bei denen ich guter Kunde bin aber keine gute Beratung bekommen habe. Man muss Glück haben oder mehrmals in diesen Callcentern anrufen bis man jemanden findet, der über die standardmäßigen Infos hinaus Ahnung hat. Auf meine E-Mail-Anfrage bei Vodafon nach einer individuellen Lösung meiner Internetprobleme in Afrika, habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Das ist nun drei Wochen her. Dafür bekommt Vodafon meine Antwort: Ich werde alle Verträge kündigen und es sind nicht wenige.

Der 27.02.2010 wird ein besonderer Tag werden, denn mein Afrikaprojekt erhält Struktur und wird schriftlich zusammengefasst. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, dass ich es euch genauer vorstellen kann. Bis dahin bitte ich euch noch um ein bißchen Geduld. Eigentlich müsste ich mich selbst bitten, denn das Afrikafieber nimmt stetig zu.
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Geschrieben am Februar 18, 2010 - von reisekalle

Tagelang durch dichten Wald – Die Natur als Künstler

Spessartwald: Im Vordergrund Laubboden, der knapp bis zur horizontalen Mittellinie reicht, bevor die Bäume beginnen. Im Hintergrund sind  dichte Kiefern zu sehen. Davor Buchenstämme, die über den oberen Bildrand hinausragen. Durch eine besondere Technik - während der Belichtung zoomen - werden die Bäume verschwommen dargestellt und geben dem Ganzen eine geheimnisvolle Atmosphäre

Geheimnisvoller Spessartwald

Viele denken, dass stunden- oder tagelanges Wandern durch Wald ohne Fernsichten langweilig sein muss. Dem ist nicht so. Sobald der Wald die Chance hat sich selbst zu gestalten, indem  Förster und Waldarbeiter entfernt werden, dann wird er geheimnisvoll und mystisch. Der Wald entwickelt einen eigenen Charakter. Ich habe versucht ein wenig davon einzufangen.

Spessartwald:

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Wenn ich in einem vorherigen Artikel erwähnt habe, dass es dem Spessart an sensationellen Naturerscheinungen fehlt, so heißt das nicht, dass er nicht trotzdem einige besonderen Plätze vorzeigen kann. Das Haseltal bei Bad Orb ist immer wieder einmal einen Spaziergang wert, so wie die Rückersbacher Sclucht. Das Naturdenkmal Vierlenstein in der Nähe des Eselsweges bei Mönchberg besteht aus einer Anhäufung von Sandsteinplatten, die an sonst keiner anderen Stelle zu Tage treten. Man findet Jahrhunderte alte Bäume, wie die Bildeiche bei Bad Orb oder die Dreifaltigkeits-Lärche im südlichen Teil des Eselsweges. Auf dem Maintalhöhenringweg stieß ich auf schmalem Pfad auf ein kleines Gebiet, dass für mich ein Gefühl der Endzeit-Stimmung auslöste. Der Hohlweg auf dem Spessartweg 1 auf dem Abstieg nach Lohr am Main beeindruckte durch sein abenteuerliches Aussehen. Der Wiesbüttsee liegt bei Wiesen im Grenzgebiet zwischen bayerischen und hessischen Spessart und lädt zu einer gemütlichen Rast ein. Er wurde künstlich angelegt und liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet, dass einige vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere beheimatet. Zwischen Kreuzwertheim und Marktheidenfeld fand ich zwischen Main und Wanderweg ein paar Tümpel die gerade zum richtigen Zeitpunkt ein verträumtes Flair ausübten.

Besondere Orte im Spessart:

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Ein Maiskolben in Nahaufnahme formatfüllend im Vordergrund in der Mitte des Bildes.. Der Maiskolben im Feld wurde farblich etwas verändert. Die Maiskolben im Hintergrund haben eine einheitliche bordeauxrote oder rostrote Farbe. Das helle Grün des Maiskolbens im Vordergrund wurde verstärkt. Die fadenförmigen Fransen, die von der Spitze des in Blättern eingewickelten Maiskolbens herunterhängen sehen wie ein langer Bart aus, der größtenteils in Lila und links oben in einen kräftigen Rot eingefärbt ist.

Alter Mann

Wer ein Auge fürs Details hat, dem präsentiert die Natur kleine Kunstwerke, die teilweise ziemlich abstrakt wirken können. Ich selbst wurde zu künstlerischen Fantasien angeregt, in dem ich dem Maisfeld andere Farbnuancen gab.

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Die Natur als Künstler:

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Geschrieben am Februar 16, 2010 - von reisekalle

Abenteuer in den tiefen Wäldern des Spessarts 1.Teil

Als ich auf dem Eselsweg wanderte machte mich ein Geräusch im Dickicht aufmerksam. Neugierig ging ich der Ursache dieses Raschelns nach und war nicht wenig überrascht, als keine zwei Meter vor mir eine Bache mit ihren Frischlingen davontrottete. Ich hatte schon einige Geschichten von Wildschweinjagden gehört. Damit meine ich nicht Menschen, die auf Wildschweine schießen, sondern umgekehrt, Wildschweine die Menschen angegriffen haben sollen; besonders wenn sie ihre Jungen verteidigen wollten. Ich schreckte also ein paar Schritte zurück. Dann schaute ich mich um, ob  es irgendwo eine Gelegenheit gäbe – irgendeine Erhöhung – auf die ich mich flüchten könnte. Nachdem ich etwas erblickt hatte, wurde ich mutig, zückte meine Kamera und wollte ein paar tolle Schnappschüsse machen. Leider war das Schwein mit Anhang verschwunden. Kein Geräusch mehr, keine Schritte, kein Rascheln, nur das Singen der Vögel. Ich suchte noch eine Weile kreuz und quer, aber ich hatte meine Chance vertan. So musste ich mit anderen Tieren vorlieb nehmen, die bis auf das Hausschwein, das ich bei meinem Aufstieg in den Spessart traf, weniger spektakulär waren.

Tiere im Spessart:
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Geschrieben am Februar 16, 2010 - von reisekalle

Wenn der Wald sich öffnet, bietet der Spessart Fernsichten in seine Täler

Wandern im Spessart hat vor allem für die Gemütlichen den Vorteil, dass, wenn man einmal den Aufstieg geschafft hat, es keine großen Steigungen mehr gibt. Der Spessart ist ein Massengebirge, dessen abegrundeten Kuppen kaum über die Gesamthöhe hinausgehen. Man wandert entspannt in einer Höhenlage zwischen 450 und 586 Metern. Letzeres ist die höchste Erhebung, die Geiersberg genannt wird. Meistens wandert man durch Wald. Wenn dieser sich öffnet, dann hat man schöne Weitsichten auf Täler.

Spessartlandschaften:

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Landkarte Spessart: Vier Wanderwege sind eingezeichnet. Der Eselsweg in rot zieht von Nord nach Süd. Er schlängelt in einer leichten Diagonale vo NO nach SW. Er beginnt in Schlüchtern und endet in Großheubach. Der Maintalhöhenring beginnt in Aschaffenburg und verläuft mehr oder weniger dicht am Main entlang bis nach Gemünden. Er ist hier in ockergelben Farbton eingetragen. Der Spessartweg 1 in grün beginnt ebenfalls in Aschaffenburg und endet in Gemünden, zieht aber direkt von West nach Ost Der Spessartweg 2 zieht mit gelber Farbe in einem c-förmigen Bogen von Nord nach Süd. Er beginnt an der Lohr in Heigenbrücken, welches nicht eingezeichnet ist. Dort in der Nähe kreuzt der Eselsweg. Der Spessartweg 2 endet bei Stadtprozelten am Main.

Wanderwege im Spessart

Nur wenige Orte findet man in höheren Lagen vor. Deswegen sind die meisten Ansiedlungen am Rande des Spessarts anzutreffen. Vor allem entlang des Mains, der Kinzig und der Sinn.  Bekannte Ausnahmen, die mitten im Spessart liegen sind Mespelbrunn mit seinem Schloss und Hessenthal, ein Ortsteil von Mespelbrunn und bekannter Marienwallfahrtsort.

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Schloss Mespelbrunn und Wallfahrtskirche in Hessenthal
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Geschrieben am Februar 15, 2010 - von reisekalle

Wandern im Spessart

Hügelige Spessartlandschaft im Herbst in der frühen Abendsonne. Die Sonne ist am linken Bildrand in gleißendem Licht zu sehen. Sie ist kurz davor, hinter dem  Berg zu verschwinden. Im Vordergrund kommt aus der unteren Bildmitte ein asphaltierter Weg, der in einem leichten Rechtsbogen in der Wiesenlandschaft nach unten verschwindet, bevor er den rechten Bildrand erreicht. Links vom Weg ist einmit Stacheldraht und Elektroband eingezäunte Weide. In der Mitte des Bildes ziehen hinter der Weide die Spessartberge von links nach rechts und nehmen nach rechts sanft in der Höhe ab. Zwischen Weide und Berge stehen eine Bäume in herblichen Farben dicht beieinander. Die Berge selbst sind grün von den Kieferbäumen und teilweise mit den vom Herbst gezeichneten Buchen durchmischt. Der blaue Himmel zeigt dramatische weiße Wolkenformen, die durch die Sonne schon etwas rötliche Färbung zeigen

Spessartlandschaft kurz vor Sonnenuntergang

Landkarte mit dem Mainverlauf zwischen Mainz bis Fichtelgebirge. Der Spessart ist sichtbar eingerahmt. Er schmiegt sich in das Mainviereckl. Entlang des Mains um den Spessart herum sind von Nordwest nach Südost folgende Städte eingezeichnet: Hanau, Aschaffenburg und Miltenberg. Im Norden begrenzt die westlich die Kinzig und östlich die Sinn den Spessart. Im Norden ist der Vogelsberg, im Westen die Wetterau und im Osten die Rhön zu sehen. Im Südwesten ist links vom Main der Odenwald, der bis zum Neckar herunterreicht.

Landkarte Mainverlauf - Ausschnitt Spessart

Der Spessart schmiegt sich in das Mainviereck hinein und wird im Nordwesten von der Kinzig und im Nordosten von der Sinn begrenzt. Für mich als Hanauer war der Spessart das naheliegenste und daher das erste Mittelgebirge, das ich durchwandert habe. Hier habe ich gelernt die Natur zu erleben. Obwohl der Spessart nicht mit landschaftlichen Höhepunkten gesegnet ist, wie der Odenwald mit dem Felsenmeer oder der Pfälzer Wald mit den Felsenlandschaften, so hat er den Vorteil, dass man tagelang durch einsame Wälder wandern kann ohne auf ein Dorf oder einen Menschen zu stoßen. Hier kann man grübeln, philosophieren und sich ganz den Gedanken hingeben. Hier waren es oft die kleinen Naturerscheinungen, wie einzelne Bäume, Äste, Wurzeln oder Blätter, deren Formen manchmal an abstrakte Kunstwerke erinnerten. Die Farbenpracht des Herbstes ist mir besonders aufgefallen. Auch die Tierwelt habe ich durch den langen Aufenthalt in der Natur, wieder verstärkt wahrgenommen. Begegnungen mit Wildschweinen, mit Rehen, und Füchsen vergegenwärtigten mir, dass es nicht nur Hunde, Katzen und Tauben in Deutschland gibt. Ich sah seit dreißig Jahren wieder einmal ein Tier, dass ich nur noch auf meinem Speiseteller kannte, nämlich das Hausschwein. Leider muss man oft lange Strecken durch „braven Wald“, wie ich den langweiligen Forstwald gern nenne, wandern. Die Wanderwege sind meistens breit und wenig abenteuerlich. Für Familienausflüge mögen sie gut sein, aber nicht, wenn man etwas erleben will.

Wanderweg im Spessart. Breiter erdiger Weg mit Spuren der Forstfahrzeuge. Der Weg beginnt am linken unter Bildrand und nimmt in seiner Breite mehr als die Hälfte des Bildrandes ein. Er zieht in einem C-Bogen zum rechten Bildrand, etwa in der Mitte und verschwindent hinter Mäumen.Am rechten Bildrand ist ein breitere und rechts davon zwei schmalere dunkle aufrechte Baumstämme zu sehen. Weg und Waldboden ist dunkel von abgestorbenen Kiefernadeln und Erdboden, besprenkelt mit kleinen noch grünen Buchenblättern . Das Bild spiegelt den dunklen Spessartwald wieder. Ein etwas breiterer Lichtstrahl fällt durch die Bäume auf den Weg und hinterlässt dort einen größeren Lichfleck. Der Sonnenstrahl komm von mitte rechst am oberen Bildrand nach links unten auf den Weg

Waldweg im Spessart

Ich bin innerhalb eines halben Jahres einige Wanderwege gelaufen und ich möchte vor allem den 111 Kilometer langen Eselsweg empfehlen, der von Schlüchtern bis nach Großheubach zieht und mit einem schwarzem E auf weißem Hintergrund gekennzeichnet ist. Ich finde, dass er am besten diese charakteristische Eigenschaft desSpessarts, nämlich die der unendlichen einsamen Wälter widerspiegelt, weil er kaum Ortschaften berührt. Auf dem Eselsweg bin ich seit langem wieder Wildschweinen in freier Natur begegnet.

Die Birkenhainer Straße, die ebenfalls ein alter Handelsweg war, ist nur noch für Menschen bestimmt, die überhaupt nichts mehr erschüttern kann. Dieser Weg zieht sich von Hanau/Neuwirtshaus bis nach Gemünden am Main auf 71 Kilometer Länge fast ohne Abwechslung auf breiten meist geschotterten Wegen durch langweiligen Forstwald. Ich habe mich durchgequält. Ich weiß nicht warum. Vielleicht hatte ich die Hoffnung, es würde sich etwas ändern, tat es jedoch nicht.

Schotterweg durch den Spessartwald aus der Froschprespektive aufgenommen. In der unteren Hälfte nimmt der Weg in seiner ganzen Breite das Bild ein und verjüngt sich drastisch zur Bildmitte hin, wor der sich in der Unendlichkeit verliert. Im unteren Drittel des Bildes liegen in mittleren Abständen von links nach recht ein größerer Stein und zwei  Kieferzapfen auf dem Weg nebeneinander. Ab der horizontalen Mittelline des Bildes säumen den Weg links und rechts zwei breitere Grasstreifen den Weg, die dann von Kieferbaumreihen begrenzt werden. Baumreihen und Grasstreifen laufen ebenfalls in der Mitte des Bildes mit dem Weg zusammen.

Birkenhainer Straße - ewig lang und ohne Abwechslung

Landkarte Spessart: Vier Wanderwege sind eingezeichnet. Der Eselsweg in rot zieht von Nord nach Süd. Er schlängelt in einer leichten Diagonale vo NO nach SW. Er beginnt in Schlüchtern und endet in Großheubach. Der Maintalhöhenring beginnt in Aschaffenburg und verläuft mehr oder weniger dicht am Main entlang bis nach Gemünden. Er ist hier in ockergelben Farbton eingetragen. Der Spessartweg 1 in grün beginnt ebenfalls in Aschaffenburg und endet in Gemünden, zieht aber direkt von West nach Ost Der Spessartweg 2 zieht mit gelber Farbe in einem c-förmigen Bogen von Nord nach Süd. Er beginnt an der Lohr in Heigenbrücken, welches nicht eingezeichnet ist. Dort in der Nähe kreuzt der Eselsweg. Der Spessartweg 2 endet bei Stadtprozelten am Main.

Wanderwege im Spessart

Ein anderer schöner Wanderweg ist meiner Meinung nach der Maintalhöhenringweg, der sich – wie der Name bereits sagt – entlang des Maintals am Spessartrand entlang windet. Er ist 150 Kilometer lang, beginnt in Aschaffenburg und endet in Gemünden. Der abwechslungsreiche Teil endet kurz hinter Kreuzwertheim. Dann sollte man abbrechen, weil man später lange Zeit die A3 in der Nähe hat und man von Rettersheim bis Lengfurth auf einer stark befahrenen Landstraße ohne Ausweichmöglichkeiten wandern muss. Von Lengfurth bis Gemünden läuft man dann meistens auf asphaltiertem Radweg, was auch nicht sehr erbaulich ist. Für Radfahrer eine schöne Strecke. Für Wanderer eher Geschmackssache.

Zwei weitere Fernwanderwege sind die sogenannten Qualitätswanderwege Spessartweg 1 und 2. Wäre meine Erwartung aufgrund der beworbenen Qualität nicht so hoch gewesen, hätte ich mich bestimmt mehr begeistern können. Sie erfüllen gerade einmal mit Mühe das, was ich sowieso von einem Wanderweg erwarte, nämlich Naturbelassenheit und Abwechslungsreichtum. Am besten ist vielleicht, selbst auf Enteckungsreise zu gehen und sich seine eigenen Wege zu suchen.

Wanderwege im Spessart:

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Ich bin mit dem Spessart noch nicht zu Ende. Es folgen bald weitere Bilder!

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Geschrieben am Februar 15, 2010 - von reisekalle

Ein Ausflug nach Seligenstadt

Seligenstadt liegt am Main, etwa 10 Kilometer südlich von Hanau. Es lockt heutzutage mit einem reichen Kulturangebot, tradtionellen Festen und Märkten und schönen Fachwerkhäusern. Mich lockte die Stadt im Sommer vor allem wegen den guten Eisdielen. Einmal aber nutzte ich einen Ausflug um die Stadt zu fotografieren.

Im Jahre 815 wird Seligenstadt das erste Mal in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Einhard, ein enger Vertrauter Karls des Großen, erhielt damals die Stadt von Karls Sohn Ludwig. Einhard ließ dort eine Basilika bauen. Weil hier die Reliquien der Märtyrer Marcellinus und Petrus aufbewahrt wurden, entwickelte sich dieser Ort bald zu einem Wallfahrtsort. Vermutlich bekam Seligenstadt, das früher Obermühlheim hieß seinen Namen durch die Pilger, die diesen Ort “Saligunstat”, die glücks- und heilbringende Stätte nannten.
Die an die Basilika angeschlossene Beneditinerabtei bildet mit seinen Gärten, Wirtschaftshöfen, Vorratskellern und Mönchszellen die Klosterstadt, die zu den wenigen in Hessen nahezu kompletten erhaltenen Klosteranlagen

gehört. Daneben lohnt es sich einfach durch die Stadt zu schlendern und die vielen schönen Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jh. zu betrachten, denn nicht umsonst wurde Seligenstadt als Teil der neun Routen der Deutschen Fachwerkstraße aufgenommen.

Seligenstadt:

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Geschrieben am Februar 14, 2010 - von reisekalle

Afrika Westroute 2010/2011

Übersichtskarte Afrika: Hier wird die Westroute vorgestellt. Alle Länder, die bereist werden sollen, sind in einem mitteldunklen Grün (im Norden) oder einem helleren Grün (im Süden) dargestellt und werden benannt.Die nichtbereiste Region wird als einheitlicher dunkler Bereich dargestellt. Folgende Länder werden bereist: Die Küstenländer: Marokko, Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea Bissau. Im Landesinneren: Mali, Burkina Faso und Niger. Weiter geht es in Richtung Süden mit den Küstenländern: Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, Äquitorialguinea, Gabun, Rep. Kongo, Angola, Namibia, Südafrika. Im Inneren des Kontinent von Nord nach Süd: Zentralafrikanische Republik, Sambia, Botswana, Lesotho.

Übersichtskarte Afrika mit den Ländern der Westroute

Ich möchte es schon kurz erwähnen. Die ruhigen Jahre sind vorbei. Wir fahren durchs wilde Afrika. Ihr merkt, ich rede diesmal von wir. Ich fahre also nicht mehr allein. Wir sind zu dritt und fahren mit drei Geländewagen von Marokko durch Westafrika bis nach Kapstadt. Der ungefähre Starttermin ist Mitte Oktober/ Anfang November. Das muss erst einmal an Information genügen. Eine genauere Ausführung über das Vorhaben gebe ich euch Anfang März.

Die geplanten Reiseländer sind mit Namen benannt und in einem dunklen bis hellen Grün dargestellt.

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Geschrieben am Februar 14, 2010 - von reisekalle

Geschichten aus den Jahren 1981 bis 1987: 02-Seltsame Arbeitsvermittlung

Im Gegensatz zu den aktuellen Reisegeschichten – bei denen ich tatsächlich on the road bin – sind die letzten Artikel ziemlich sachlich gewesen, vielleicht auch ein bißchen trocken. Deswegen möchte ich zur Abwechslung wieder eines meiner persönlichen Reiseerlebnisse aus der Truhe der Vergangenheit ziehen. Es wird Zeit die Geschichten aus den Jahren 1981-1987 fortzusetzen.
Vielleicht könnt ihr euch noch an die Begegnung im Teutoburger Wald erinnern. Es sind ja erst etwas mehr als 14 Tage her, seitdem ich sie erzählt habe. Die folgende Geschichte hat sich noch seltsamer entwickelt. Ich will noch einmal kurz zusammenfassen. Ich war in dieser Zeit in Berlin und machte eine Ausbildung. Fast jedes Wochenende nutzte ich, um nach Westdeutschland zu trampen und dort zu wandern.  Mein Reisebudget durfte 10 DM nicht überschreiten. Deswegen hatte ich zwecks Übernachtung  im Freien einen Armeeschlafsack dabei. Das Gewicht eines Zeltes wollte ich nicht mir herum schleppen. Um bei der Wahrheit zu bleiben, ich glaube, ich hatte damals nicht das Geld um ein Zelt zu kaufen.
Die Abenteuer entwickelten sich meist am ersten Tag des Wochenendtrips, vor allem wenn ich bei schlechtem Wetter auf der Suche nach einer kostenlosen Unterkunft war. Und es war wieder einmal schlechtes Wetter.
In Berlin schien noch die Sonne. Es war Winter und es hatte geschneit. Der Schnee strahlte im Nachmittagslicht, selbst auf dem Asphalt der Großstadt. Ich freute mich schon auf die Schneewanderung in der Lüneburger Heide. Um 15.30 Uhr stand ich in Dreilinden und hielt den Daumen hoch. Damals standen oft zwischen zehn bis 20 Tramper an diesem Grenzübergang. Damals blieben aber auch genügend Autos stehen, so dass die Wartezeiten nie zu lange wurden. Man konnte sogar ein bißchen wählerisch sein. Manchmal lohnte es sich länger zu warten um dafür fast in die Nähe des gewünschten Ziels gebracht zu werden. Es dämmerte bereits, bevor ich jemanden fand, der mich in Richtung Lüneburger Heide brachte. Ich war froh in einem warmen Auto zu sitzen, denn es war trotz der Sonne recht kalt. Nachdem sie sich mit Beginn der Dunkelheit von diesem Tag verabschiedet hatte, schwang das Wetter mit einem Male um. Zuerst schneite es, dann wechselte der Schnee zu einem Eisregen. Mal mehr, mal weniger stark, jedoch ununterbrochen. Die Autobahn zeigte Glätte oder  wenigstens Schneematsch. Wir kamen nur langsam voran.
Für die Fahrt bis nach Helmstedt benötigten wir mehr als die doppelte Zeit wie sonst. Irgendwann, es war gegen 21.00 Uhr, entließ mich mein Fahrer irgendwo auf der Straße zwischen Peine und Celle. Es war stockdunkel. Gottseidank hatte das Gemisch aus Regen- und Schneetreiben aufgehört. Es nieselte ein wenig. Auf alle Fälle lud die feuchte Dunkelheit nicht gerade zu einer kuscheligen Übernachtung ein. Ich konnte mich nicht entscheiden. Ehrlich gesagt hatte ich eine innere Abneigung gegen die Vorstellung, meinen Schlafsack im dunklen Nirgendwo auszubreiten. Noch war es nicht spät. Also ließ ich meine Füße laufen. Es mochte eine Stunde oder auch mehr vergangen sein, ich hatte jedoch das Gefühl, als ob die Zeit  besonders schnell voranschreiten würde, so dass ich meine Entscheidung zum schlafen legen bald nicht mehr aufschieben konnte. Ich erreichte erst einmal ein Dorf. Ich müsste jetzt lügen, wenn ich dem Dorf einen Namen geben wollte. Im nachhinein, also nach dreißig Jahren klingt mir der Name Uetze recht vertraut. Ich nehme an, dass es dort gewesen sein muss, wo ich bald darauf eine Kneipe fand. Natürlich ging ich nicht vorbei. Ich wollte zuerst bei einem Glas Bier zu klaren Gedanken kommen. Es muss schon das vierte oder fünfte Bier gewesen sein. Mein Wochenendbudget war fast aufgebraucht. Ich starrte immer noch auf die vor mir ausgebreitete Wanderkarte, die mir einfach keine Lösung geben wollte. Es war kein Unterschlupf, keine Schutzhütte im näheren Umkreis eingezeichnet. Ich packte gerade meine sieben Sachen zusammen. Sehr langsam. Sozusagen in Zeitlupe. Es gab ja nichts Berauschendes, was mich jetzt erwartete. Ein nasses Feld oder eine nasse Wiese. Ich wollte lieber nicht daran denken. Ich bezahlte meine Rechnung und war schon auf dem Weg zum Ausgang, als mich einer der beiden übrig gebliebenen Gäste ansprach. Ich muss wohl einen seltsamen Anblick geboten haben, mit meinem dicken Rucksack und dem ebenfalls dicken Armeeschlafsack.
Ansprechen war vielleicht zu viel gesagt. Es war eher ein Lallen, aber doch deutlich genug um eine Unterhaltung zu beginnen. Ich war über jede Pause , die mein unentrinnbares Schicksal hinauszögerte, froh und ließ mich zu zwei bis drei weiteren Bieren einladen. Bald lallten wir beide um die Wette.
Damit wir das, was Worte sein sollten, deren Sinn durch die Schwere der Zunge etwas verzerrt wurde, besser verstehen konnten, erhöhten wir die Lautstärke der Artikulation. Es störte nicht weiter, weil der andere verbliebene Gast und auch der Wirt, die beide mindestens ebenso viele Biere und vielleicht auch Schnäpse getrunken hatten, gleichermaßen mit uns die Lautstärke der Unterhaltung nach oben hin korrigierten.
Von einer genauen Uhrzeit hatte ich keine Ahnung mehr. Es muss sehr spät oder besser gesagt sehr früh gewesen sein. Die laute Diskussion hatte jedoch Früchte getragen. Nachdem wir uns alle vier einig waren, dass es unmöglich wäre bei diesem Wetter im Freien und dazu noch ohne Zelt zu übernachten, ließ der sinnvolle Beschluss, mir Unterschlupf zu gewähren,  nicht lange auf sich warten. So hatte ich für diese Nacht ein warmes Bett bei Hans, obwohl diese Übernachtung, dank der Instabilität unserer Beine, während des Heimweges beinahe verhindert worden wäre.
Am nächsten Morgen kamen klägliche Rufe aus dem Nachbarzimmer meines Gastgebers. Er gestand mir, dass er heute arbeiten müsse, leider aber nicht im Stande sei dieser Pflicht nachzukommen. Er bat mich, an seiner Stelle in der Hühnerfarm zu arbeiten. Diese ungewohnte Wendung meiner Pläne kam mir gar nicht so ungelegen. Wandern kann ich immer wieder, aber wann habe ich schon die Gelegenheit in ländlicher Umgebung Geld zu verdienen.
Mein Saufkumpan schien öfters bei der Arbeit auszufallen. Denn keiner wunderte sich, als ich an seiner Stelle erschien. Sie freuten sich eher darüber, dass die Mannschaft durch mich lückenlos war. Ich hatte nichts anderes zu tun, als vier Stunden lang Eier in die Kartons zu sortieren, nebenbei mit den beiden Mädels zu schäkern und am Ende 36 DM, steuerfrei, zu kassieren. Es war ein gelungener Tag. Am Nachmittag trampte ich nach Celle, spazierte später in der Lüneburger Heide und traf mich abends wieder bei meinem neuen Freund. Denn ich war nun verwöhnt und wollte auch diese Nacht nicht im Freien schlafen.
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Geschrieben am Februar 13, 2010 - von reisekalle

Naturschätze in Hanaus Umgebung

Eine Landkarte zeigt die Umgebung im Süden und Osten Hanaus. Dementsprechend befindet sich Hanau in der linken oberen Ecke, auf der rechten Mainseite. Der Main schlängelt sich in drei großen Bögen diagonal von der linken Bildecke zum unteren Bildrand etwas in der Mitte. Auf der linken Mainseite befindet sich südlich von Hanau Steinheim. Südöstlich von Steinheim liegt Kleinauheim. Südwestlich von Kleinauheim ist die Alte Fasanerie eingetragen. Westlich von Steinheim, also fast am linken Bildrand sind die Steinbrüche eingetragen, die Naturschutzgebiet sind und zu Mühlheim gehören. Den größten Teil des Bildes nimmt rechts vom Main die Bulau ein. Eine Auenlandschaft , durch welche die Kinzig fließt. In der rechten unteren Bildecke beginnt der Spessart. Zwischen Bulau, dem Spessart und dem Main liegen ab Hanau in Richtung Südosten folgende Lokalitäten: Großauheim, Staudinger Kraftwerkk Großkrotzenburg, Kahl am Main und dicht am unteren Bildrand der Langensee. Diese Lokalitäten liegen recht dicht am Main. Von Großkrotzenburg ist in Rot der Wanderweg X11 eingetragen. Der bis zum Torfbruch in nördlicher Richtung verläuft und dann im rechten Winkel nach Osten abknickt die B8 kreuzt und sich dann in den südlichen Ausläufern der Bulau verliert.

Die südliche und östliche Umgebung Hanaus

Neben der Bulau, die ich im Rahmen der Kinzigtalrundfahrt vorgestellt habe, und dem Torfbruch möchte ich drei weitere Kleinode in der Nähe Hanaus aus der Schatzkiste der Natur vorstellen: die ehemaligen Steinbrüche bei Dietesheim, die Alzenauer Sande und den Langensee südlich von Kahl am Main.

Die Steinbrüche bei Dietesheim

Seit 1982 wurde der Basaltabbau bei Dietesheim eingestellt. Das hochdrückende Grundwasser, welches bisher abgepumpt wurde, konnte nun eine beeindruckende Seenlandschaft formen. Es entstanden 11 Seen mit teilweise bizarren Felsformationen. Das Gebiet um den Vogelsberger See und den Oberwaldsee wurde durch Anpflanzung von 120.000 Bäumen – hauptsächlich Buchen und Eichen – rekultiviert und ist heute Naturschutz- und Erholungsgebiet. Selten gewordene Tier- und Pflanzenarten haben hier einen neuen Lebensraum gefunden. Man kann die Steinbrüche  von Steinheim aus  in ca. 15 Minuten über den Mainwanderweg, der mit einem blauen M gekennzeichnet ist, erreichen.

Die ehemaligen Steinbrüche bei Dietesheim:

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Die Alzenauer Sande

Wenn man einen längeren Fußmarsch (1-2 Stunden) in Kauf nehmen will, kann man die Alzenauer Sande  über den Dr.-Heinrich-Degen-Weg erreichen. Dieser Fernwanderweg beginnt am Kahler Bahnhof und führt durch eine wunderbare Wiesenlandschaft, die gerade im Frühjahr besonders beeindruckend ist. Die Alzenauer Sande selbst sind ehemalige Flugsanddünen, die am Ende der Eiszeit von den Main ufern weggeweht wurden. 1856 wurden Birken und Kiefern angepflanzt, welche die restlichen Sandmassen verankerten. Aufgrund des kargen Bodens wuchsen die Bäume oft krumm und kleinwüchsig, was diesem Gebiet einen besonderen Reiz gibt. Auch dieser Ort eine Zuflucht für viele gefährdete Kleintiere und Pflanzen geworden.

Beeindruckende Wiesenlandschaft und die Alzenauer Sande:

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Der Langensee bei Kahl am Main

Der Langensee war einst ein beschaulicher, mit Schilf und  Gebüsch zugewachsener See. Die Gemeinde Karlstein ist mit diesem kleinen Stückchen Wildnis nicht so verantwortungslos umgegangen, wie die Alzenauer und die Dietesheimer. Sie haben einfach die Ufer des Langensees gerodet und haben es vorgezogen aus diesem märchenhaften See für ein paar billige Parkbänke ein kleines gesichtsloses Wasserloch  zu machen.

Der Langensee bei Kahl am Main. Am unteren Bildrand läuft von links nach rechts ein schmaler Uferstreifen, kahl gemähtes häßliches Erdreich. Dann ist der See zu sehen, der über linken und rechten Bildrand hinausgeht und etwa zwei Drittel des Bildes in der Mitteeinnimmt. Dann kommt wieder Ufer. Rechts ist noch ein wenig Schilf zu sehen. Der größere Teil des Ufers lins ist abgemäht. Dahinter beginnt der Wald.

Der Langensee nach der rücksichtslosen Schandtat der Karlsteiner Gemeinde

Der Langesee:

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Geschrieben am Februar 12, 2010 - von reisekalle

Einen Hauch von Exotik kann man manchmal sogar in der Nähe erleben – der Torfbruch

Ich wanderte einmal von Großkrotzenburg aus auf dem Wanderweg Nr.11, der mit einem roten Andreaskreuz gekennzeichnet ist.

Eine Landkarte zeigt die Umgebung im Süden und Osten Hanaus. Dementsprechend befindet sich Hanau in der linken oberen Ecke, auf der rechten Mainseite. Der Main schlängelt sich in drei großen Bögen diagonal von der linken Bildecke zum unteren Bildrand etwas in der Mitte. Auf der linken Mainseite befindet sich südlich von Hanau Steinheim. Südöstlich von Steinheim liegt Kleinauheim. Südwestlich von Kleinauheim ist die Alte Fasanerie eingetragen.  Westlich von Steinheim, also fast am linken Bildrand sind die Steinbrüche eingetragen, die Naturschutzgebiet sind und zu Mühlheim gehören. Den größten Teil des Bildes nimmt rechts vom Main die Bulau ein. Eine Auenlandschaft , durch welche die Kinzig fließt.  In der rechten unteren Bildecke beginnt der Spessart. Zwischen Bulau, dem Spessart und dem Main liegen ab Hanau in Richtung Südosten folgende Lokalitäten: Großauheim, Staudinger Kraftwerkk Großkrotzenburg, Kahl am Main und dicht am unteren Bildrand der Langensee. Diese Lokalitäten liegen recht dicht am Main. Von Großkrotzenburg ist in Rot der Wanderweg X11 eingetragen. Der bis zum Torfbruch in nördlicher Richtung verläuft und dann im rechten Winkel nach Osten abknickt die B8 kreuzt und sich dann in den südlichen Ausläufern der Bulau verliert.
Die südliche und östliche Umgebung Hanaus

Es waren in erster Linie die Erinnerungen aus der Vergangen, die mich zu dieser Wanderung veranlassten. Dieser Weg führte nämlich an meiner früheren Schule dem Kreuzburggymnasium vorbei. Er war auch Teil meines täglichen Schulweges, den ich mit dem Fahhrad von Großauheim durch den Wald bis nach Großkrotzenburg zurücklegte. Auf alle Fälle konnte ich man an ein sumpfähnliches Gebiet errinnern, in dem wir mit unserem Klassenlehrer, der gleichzeitig unser Biologielehrer war, Schlammschlachten ausgetragen haben. Heute weiß ich, das dieses Gebiet Torfbruch heißt. Der Torfbruch ist ein alter Mainarm und Naturschutzgebiet. Dort konnte ich ein paar tolle Fotos machen.

Als ich ein paar Monate später erneut dort vorbeikam, sah alles viel langweiliger aus. Manchmal muss man Glück haben, um den richtigen Zeitpunkt zu finden. Manchmal wird es wohl die eigene Verfassung sein, welche uns eine interessante oder langeweilige Sichtweise vermitteln kann.

Der Torfbbruch:

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Geschrieben am Februar 12, 2010 - von reisekalle

Flugtag am Hessentag 2009

Ja, ja, ich weiß, ich bin spät dran. Leider hat der Tag nur 24 Stunden und ich habe nur zwei Hände. Aber besser spät als nie.

Für mich war der Flugtag der Höhepunkt des Hessentags 2009 in Langenselbold . Internationale Flugakrobaten begeisterten mit ihren Kunststücken. Und so tat ich einmal etwas, was ich sonst nie tue. Ich lag faul auf der Wiese herum, trank ein paar Bier, schaute dem Spektakel zu und machte ab und zu ein paar Schnappschüsse.

Flugtag:

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Geschrieben am Februar 12, 2010 - von reisekalle

Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 4.Teil – Eine kleine Rundfahrt

Landkarte vom Vogelsberg. Zwei wichtige Wanderwege sind in rot eingezeichnet. Der Vulkanring ist ein 126 Kilometer langer Rundwanderweg um den Hohenrodskopf herum.. Er begegnet folgenden Städten oder Sehenswürdigkeiten. Die Aufzählung beginnt gegen den Uhrzeigersinn in Stornfels, welches im Westen liegt: Ober- und Niedermooser Seen, Ilbeshausen-Hochwaldhausen, Uhuklippen, Schalksbachteiche, Galgen bei Lautertal, Windkraftpark Goldener Steinrück, ND Dicke Steine und wieder Stornfels. In der Mitte des Hohen Vogelsbergs beim Taufstein ist ein Hinweis auf den zweiten kleinen Rundwanderweg, den Höhenweg, eingezeichnet. Von diesem gibt es in der linken oberen Bildecke einen größeren Ausschnitt. Der Weg beginnt am Hohenrodskopf und begegnet im Uhrzeigersinn folgenden Örtlichkeiten: Forellenteiche, Niddaquelle, Geiselstein, Taufstein. Hinter den Forellenteichen umrundet er das Hochmoor. Die größten Städte des Vogelsbergs sind eingezeichnet, aber für den aktuellen Artikel uninteressant, weil hier die landschaftlichen Reize vorgestellt werden.

Vogelsberg mit Vulkanring und Höhenweg

Diesmal habe ich nicht viel zu sagen. Ich bin einfach herumgefahren und habe ein bißchen fotografiert. Die Informationen sind bei den jeweiligen Bildern zu finden. Für die Orientierung habe ich die Landkarte vom Vogelsberg eingefügt. Die Orte werden in der Reihenfolge Romrod, Bernsburg, Kirtorf, Lehrbach, Bleidenrod und Schotten vorgestellt. Lehrbach – auf der Karte nicht zu finden - ist ein Stadtteil von Kirtorf und liegt ein paar Kilometer westlich davon.
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Geschrieben am Februar 11, 2010 - von reisekalle

Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 3.Teil – Alsfeld

Alsfeld liegt im nördlichen Vogelsbergkreis. Das Stadtbild wird noch heute von über 400 Fachwerkhäusern geprägt. Die Stadt ist vermutlich schon im 8./9. Jahrhundert entstanden, wie Ausgrabungen bezeugen können. Urkundlich wird sie aber erst im Jahre 1096 erwähnt. Durch die verkehrsgünstige Lage gelangte Alsfeld rasch zu Wohlstand, der sich in vielen prächtigen Gebäuden widerspiegelt. Das Rathaus, welches 1512-1516 errichtet wurde, z ählt zu den bedeutensten deutschen Fachwerkhäusern. Aber auch sonst sieht man an vielen Gebäuden reiche Verzierungen und farbenfrohes Fachwerk. Am besten lasse ich die Bilder sprechen.

Alsfeld:
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Geschrieben am Februar 11, 2010 - von reisekalle

Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 2.Teil – Im Osten

Landkarte vom Vogelsberg. Zwei wichtige Wanderwege sind in rot eingezeichnet. Der Vulkanring ist ein 126 Kilometer langer Rundwanderweg um den Hohenrodskopf herum.. Er begegnet folgenden Städten oder Sehenswürdigkeiten. Die Aufzählung beginnt gegen den Uhrzeigersinn in Stornfels, welches im Westen liegt: Ober- und Niedermooser Seen, Ilbeshausen-Hochwaldhausen, Uhuklippen, Schalksbachteiche, Galgen bei Lautertal, Windkraftpark Goldener Steinrück, ND Dicke Steine und wieder Stornfels. In der Mitte des Hohen Vogelsbergs beim Taufstein ist ein Hinweis auf den zweiten kleinen Rundwanderweg, den Höhenweg, eingezeichnet. Von diesem gibt es in der linken oberen Bildecke einen größeren Ausschnitt. Der Weg beginnt am Hohenrodskopf und begegnet im Uhrzeigersinn folgenden Örtlichkeiten: Forellenteiche, Niddaquelle, Geiselstein, Taufstein. Hinter den Forellenteichen umrundet er das Hochmoor. Die größten Städte des Vogelsbergs sind eingezeichnet, aber für den aktuellen Artikel uninteressant, weil hier die landschaftlichen Reize vorgestellt werden.

Vogelsberg mit Vulkanring und Höhenweg

Alter Steinbrunnen mit zwei Säulen links und rechts auf dem Brunnenrand, die mit einer Querverbindung überbrückt werden. An dieser hängt ein Blumentopf mit rosa Blumen. Der Brunnen nimmt fast das ganze Bild ein. Er steht auf einer Wiese dicht vor der efeubewachsenen Hauswand des Freiensteinauer Amtshofes. Links vom Brunnen schaut ein Fenster durch den Efeu durch.

Steinbrunnen vor dem Amtshof in Freiensteinau

Heute stelle ich euch Orte vor, die im östlichen Randgebiet des Vogelsbergkreises liegen. Im Südosten befindet sich Freiensteinau. Ich habe dort das Schloss besucht. Das einzige, was mich aber zu einem Foto reizte, war der alte Brunnen vor dem Schloss.

Wesentlich interessanter fand ich im Nordosten die Ruine der Burg Wartenberg, die  um 1220 entstanden ist. Auf den umliegenden Wiesen kann man im Schatten hoher Bäume ausruhen und von der Burg hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung.

Burg Wartenberg:

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Schlitz im rötlichen Licht der Abendsonne. Es sind nur die Burganlagen auf dem Berg zu sehen. Rechts ein runder Tum mit einer kegelförmigen Spitze. Vor dem Turm ein schmales Fachwerkhaus. Davor befinden sich noch zwei Häuser, jeweils um eine halbe Etage tiefer als das vorhergehende. Ganz rechts in der unteren Bildecke sind noch zwei Häuser zu erkennen. Links vom Turm wird ein größreres Gebäude durch dicht stehendes Baumgrün vom runden Turm getrennt. Hinter diesem Gebäude ragt die lange schmale Kirchturmspitze hervor. Vor dem gesamten Gebäudekomplex.stehen lange Nadelbäume, die in der Höhe von links nach rechts abnehmen.

Schlitz in der Abenddämmerung

Von Burg Wartenberg aus lohnt sich ein Abstecher nach Schlitz, welches mit seinen Burgen und den vielen Fachwerkhäusern ein mittelalterliches Flair verbreitet.

Eine weitere Burg zu der sich ein Abstecher lohnt ist Burg Eisenbach bei Frischborn.

Burg Eisenbach liegt mitten in der Natur auf einem Hügel. Am rechten Bildrand eine Zypresse, die bis zum oberen Bildrand reicht. Links davon die Burg, welche fast das ganze Bild einnimmt, aber nicht bis zum linken Bildrand reicht. Zwischen dem wehrhaften Burggebäude steh ein schmaler hoher Baum, im Hintergrund ist Acker zu sehen. Rechts ragt hinter diesem Gebäude ein kleiner Turm hervor. Dann trennt ein Birke das linke Quergebäude von dem rechten Quergebäude. Dahinter sind noch die dunklen Dächer weiterer Gebäude zu sehen. Oberhalb blauer Himmel. Vor der Burg, abschüssig Wiese und Bäume..

Burg Eisenbach bei Frischborn

Freunde des deutschen Camembert sollten Lauterbach nicht auslassen. Denn dort steht in der Lauter das Strolchdenkmal. Der Lauterbacher Strolch war Markenname und -zeichen des ersten deutschen Camembert, der früher in Lauterbach produziert wurde.

Strolchdenkmal. Ein kleiner gelockter und nackter Junge. Den Mund weit offen als ob er singt. Er steht auf einem Bein auf einem quadratischen Betonblock in der Lauter, die nicht sehr tief ist. Sein anderes Bein ist nach vorne gestreckt und im Gegensatz zum Standbein strumpflos.Das Bein liegt auf einer Sandsteintafel, auf der das Strumpflied eingemeißelt ist. "In Lauterbach hab ich meinen Strumpf verloren und ohne Strumpf geh ich nicht heim. So geh ich gleich wieder nach Lauterbach hin und hol mir meinen Strumpf an mein Bein." In der rechten herunterhängenden Hand hält er einen geschlossenen Regenschirm. Die linke geöffnete Hand hat der kleine Strolch nach oben gestreckt. Hinter dem Denkmal wird die Lauter von einer Mauer begrenzt. Ein Richtungsschild "Lauterbach" ist rechts über dem Kopf des kleinen Strolch zu sehnen. Dahinter ein dicker Baumstamm. Dann eine mit gelben Schindeln bedeckte Hauswand.

Der Kleine Strolch in Lauterbach

Impressionen aus dem östlichen Vogelsbergkreis:

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Geschrieben am Februar 11, 2010 - von reisekalle

Die Sehenswürdigkeiten im Vogelsberg 1.Teil – Fachwerkkirchen

Im ersten Artikel bin ich mehr auf die landschaftlichen Reize des Vogelsberg eingegangen. Heute möchte ich die Sehenwürdigkeiten der verschiedenen Orte vorstellen, wobei ich diesmal nicht chronologisch sondern thematisch vorgehen möchte. Auf der beigefügten Landkarte können die Orte zugeordnet werden.

Landkarte vom Vogelsberg. Zwei wichtige Wanderwege sind in rot eingezeichnet. Der Vulkanring ist ein 126 Kilometer langer Rundwanderweg um den Hohenrodskopf herum.. Er begegnet folgenden Städten oder Sehenswürdigkeiten. Die Aufzählung beginnt gegen den Uhrzeigersinn in Stornfels, welches im Westen liegt: Ober- und Niedermooser Seen, Ilbeshausen-Hochwaldhausen, Uhuklippen, Schalksbachteiche, Galgen bei Lautertal, Windkraftpark Goldener Steinrück, ND Dicke Steine und wieder Stornfels. In der Mitte des Hohen Vogelsbergs beim Taufstein ist ein Hinweis auf den zweiten kleinen Rundwanderweg, den Höhenweg, eingezeichnet. Von diesem gibt es in der linken oberen Bildecke einen größeren Ausschnitt. Der Weg beginnt am Hohenrodskopf und begegnet im Uhrzeigersinn folgenden Örtlichkeiten: Forellenteiche, Niddaquelle, Geiselstein, Taufstein. Hinter den Forellenteichen umrundet er das Hochmoor. Die größten Städte des Vogelsbergs sind eingezeichnet, aber für den aktuellen Artikel uninteressant, weil hier die landschaftlichen Reize vorgestellt werden.

Vogelsberg mit Vulkanring und Höhenweg

Ich bin auf eine ganze Menge Fachwerkkirchen gestoßen, von denen ich bis zu diesm Zeitpunkt nicht einmal wußte, dass es so etwas gibt. Fachwerkkirchen wurden vor allem im Frühmittelalter und im Barock gebaut. So findet sich in Breungesheim eine Kirche, die bereits um 1000 errichtet wurde. Im Feldatal befinden sich mehrere solcher Kirchen, wobei  die größte hessische Fachwerkkirche in Stumpertenrod steht. Sie wurde 1696 im barocken Stil errichtet. Desweiteren befindet sich eine sehr schöne Kirche in Büßfeld. Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Bildern ebenfalls für diese Bauwerke begeistern kann.

Fachwerkkirchen im Vogelsberg:
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Geschrieben am Februar 8, 2010 - von reisekalle

Die landschaftlichen Reize des Vogelsberg

Den Ausflug durch das Kinzigtal hatte ich in Schlüchtern beendet. Von hier ist es nun nicht mehr weit bis zum Vogelsberg. Dieser ist der einzige Schildvulkan in Deutschland und das größte Basaltmassiv Europas.

Hoherrodskopf mit dem großen Sendeturm links und einem kleineren Stahlmast rechts. Davor ist ein großer Platz aus festgefahrenen Sand oder Erdboden. Der Platz ist nur als schmaler Streifen am unteren Bildrand zu sehen. In der rechten unteren Bildecke ist das rotbraune Informationshaus zu sehen, dass über den Vogelsberg auskunft gibt. Der Platz wird am Ende von einen Wald begrenzt. An dieser Grenze sieht man rechst eine Informationstafel und links davon eine querstehende Hütte mit Blechdache begrenzt

Hoherrodskopf mit Sendemast

Landkarte vom Vogelsberg. Zwei wichtige Wanderwege sind in rot eingezeichnet. Der Vulkanring ist ein 126 Kilometer langer Rundwanderweg um den Hohenrodskopf herum.. Er begegnet folgenden Städten oder Sehenswürdigkeiten. Die Aufzählung beginnt gegen den Uhrzeigersinn in Stornfels, welches im Westen liegt: Ober- und Niedermooser Seen, Ilbeshausen-Hochwaldhausen, Uhuklippen, Schalksbachteiche, Galgen bei Lautertal, Windkraftpark Goldener Steinrück, ND Dicke Steine und wieder Stornfels. In der Mitte des Hohen Vogelsbergs beim Taufstein ist ein Hinweis auf den zweiten kleinen Rundwanderweg, den Höhenweg, eingezeichnet. Von diesem gibt es in der linken oberen Bildecke einen größeren Ausschnitt. Der Weg beginnt am Hohenrodskopf und begegnet im Uhrzeigersinn folgenden Örtlichkeiten: Forellenteiche, Niddaquelle, Geiselstein, Taufstein. Hinter den Forellenteichen umrundet er das Hochmoor. Die größten Städte des Vogelsbergs sind eingezeichnet, aber für den aktuellen Artikel uninteressant, weil hier die landschaftlichen Reize vorgestellt werden.

Vogelsberg mit Vulkanring und Höhenweg

Die höchste Erhebung ist mit 773m der Taufstein, der aber als Erhebung kaum aufällt im Gegensatz zum 764 m hohen Hohenrodtskopf mit seinem Sendeturm. Der Vogelsberg wird im Südwesten von der Wetterau begrenzt, im Südosten vom Spessart und im Nordosten von der Rhön. Im Norden liegt mit etwas Abstand der Knüll. Frankfurt am Main im Südwesten ist etwa 60 Kilometer entfernt.

Mir erschien der Vogelsberg rauher und karger als die bisherigen Regionen, die ich durchwandert hatte. Vielleicht kam es daher, dass ich mich ausgerechnet in der Herbst- und Winterzeit dort aufhielt. Immerhin kam ich so zu ein paar Bildern mit winterlicher Landschaft.

Winterlandschaft:

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Und wie es der Zufall wollte, wanderte ich in einer Zeit, nachdem der Kyrill so gewütet hatte, was natürlich noch den Eindruck der Unwirtlichkeit verstärkte.

Die Folgen des Kyrill:

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Alles in allem war der Vogelsberg nicht uninteressant. Es gibt zwei Wanderwege, die ich sehr empfehlen kann. Da wäre der 126 Kilometer lange Vulkanring, der seit 2005 eröffnet wurde. Man stößt hier auf einige nteressante Naturdenkmäler, wie die Uhuklippen oder die Dicken Steine. Sie entstanden, als die Lava zu Basalt erstarrte.

Auf dem Vulanring:

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Naturdenkmäler:

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Weiterhin machen die wunderschönen Ober- und Niedermooser Seen, sowie die Schalksbachteiche und viele andere einsame Gewässer Lust auf mehr.

Von Seen, Tümpeln und Bächen:

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Bei Lautertal triff man auf die Überreste eines Galgen und auch sonst gibt es immer wieder schöne Naturimpressionen.

Impressionen vom Vogelsberg:

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Ein weiterer Wanderweg, der mir sehr gut gefallen hat, weil recht abwechslungsreich, ist der nur 8 Kilometer lange Höhenweg. Ein Rundwanderweg, der am Hohenrodskopf beginnt. Neben der schönen Fernsicht, die man auf dem  zweithöchsten Berg hat, bieten die Forellenteiche, das Hochmoor, die Niddaquelle und der Urwald um den Taufstein interessante Einblicke.

Auf dem Höhenweg:

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Außerhalb des Hohen Vogelsberg bestimmt vielfach die Agrarwirtschaft das landschaftliche Bild.

Ländliche Atmosphäre:

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Geschrieben am Februar 6, 2010 - von reisekalle

Die Kinzigtour geht nun zu Ende

Steinau an der Straße ist wie Hanau eine Brüder-Grimm-Stadt. Jacob und Wilhelm Grimm verbrachten hier 1791-1796 ihre Kindheit. In Steinau befindet sich eines der größten und bedeutensten Museen, die sich mit den Brüdern Grimm befassen. Sehenswert ist die Altstadt mit Rathaus, Kirche und dem Schloss.

Steinau an der Straße:

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Mit Schlüchtern beende ich meine kulturelle Kinzigtour.

Turm des ehemaligen Benediktinerklosters von der Haupstraße aus betrachtet.

Ehemaliges Benediktinerkloster in Schlüchtern

Die  Kinzig macht nun einen Knick um 90° nach rechts. In wenigen Kilometern findet man bei Sterbfritz ihre Quelle.

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Geschrieben am Februar 6, 2010 - von reisekalle

Gelnhausen, ein Augenschmaus im Kinzigtal

Wollt ihr mal wissen, wo der Mittelpunkt Europas liegt? Das kann schwierig werden, weil es mehrere gibt. Auch Deutschland hat mehrere Mittelpunkte. Je nachdem, welches Rechenverfahren man benutzt verschiebt sich der Mittpunkt um etliche Entfernungen . Beim Europäischen Mittelpunkt kommt noch eine gewisse Betrachtungsweise hinzu, nämlich die geographische und die politisch. Immer wenn ein neues Land in die Europäische Union aufgenommen wird, verschiebt sich der Mittelpunkt. Aber das sind Spiele für erwachsene Kinder.

Der Mittelpunkt Europas:

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Während der Mittelpunkt nur ein tonnenschwerer Klotz aus Sandstein ist, um den herum ein paar Flaggen wehen, kann man ein paar Kilometer weiter in Gelnhausen wirklich schöne Dinge sehen. Fachwerkhäuser über Fachwerkhäuser, fünf gut erhaltene Tortürme, die Kaiserpfalz und vieles mehr bieten einen Augenschmaus. Gelnhausen ist neben der Ronneburg der zweite Höhepunkt im Kinzigtal.

Gelnhausen:

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Die Städte im Kinzigtal:

Die Landkarte zeigt den Verlauf der Kinzig von ihrer Mündung bei Hanau in den Main bis zur Quelle in Sterbfritz. Die Kinzig zieht diagonal durch das Bild von der linken unteren Ecke zur rechten oberen. Sie trennt den Vogelsberg im Norden vom Spessart im Süden. Folgende Orte, die im zweiten Teil des Artikels erwähnt werden, sind eingezeichnet. Von links unten nach rechts oben: Brcuhköbel, Rüdigheim, Ronneburg, Gelnhausen, Wächtersbach, Bad Soden-Salmünster, Birstein und Schlüchtern auf der linken Kinzigseite. Hanau, Meerholz mit dem Mittelpunkt Europas, Bad Orb, Aufenau, Kinzigtalsperre, Steinau an der Straße und Sterbfritz auf der rechten Kinzigseite. Bei Schlüchtern mach die Kinzig einen scharfen Rechtsknick, fast im rechten Winkel.

Kinzigtal

Bevor ich mit den kleinen Städtchen und ihren Sehenswürdigkeiten fortfahre, blende ich euch die Kinzigkarte ein, damit ihr die einzelnen Orte zuordnen könnt.

Neben einigen Farbenfrohen Häsuern in Bad Soden-Salmünster ist das Huttenschloss und die Burg Stolzenberg zu erwähnen.

Bad Soden-Salmünster:

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Wächtersbach ist seit 1236 als Weichirsbach bekannt. Das heißt so viel wie “Der Bach der die Weiher speist”. Ein schönes Motiv bot t die Evangelischen Kirche(1354) mit ihrem Wehrturm(1514). Das Schloss war  leider nicht im besten Zustand, hatte für mich aber trotzdem seinen Reiz. In Aufenau, einem Stadtteil von Wächtersbach versteckt sich in der katholischen Marienkirche ein kleines Kunstwerk in Form eines dreiflügeligen Altars.

Wächtersbach:

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In Bad Orb sind ebenfalls viele schöne Fachwerkhäuser zus sehen. Als Besonderheiten findet man  ”Das kleinste Haus”, ein schmaler Vorbau zum Haupthaus, und das Technikdenkmal  ”Gradierwerk X”. Als 1899 die Kuranlage geschaffen wurde ließ man dieses eine Gradierwerk als Denkmal und Freiluftinhalatorium stehen.

Bad Orb:

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Bad Soden-Salmünster hat neben dem Huttenschlos und der Burgruine Stolzenberg einige farbenfrohe Häuser.

Bad Soden-Salmünster:
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Birstein besuchte ich wegen dem Schloss. Dann gefiel mir auch das Stadtbild ganz gut.

Birstein:

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