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Landschaftsbilder, Reisebilder, Reiseblog

Archiv für März, 2010


Geschrieben am März 31, 2010 - von reisekalle

Naturimpressionen im Odenwald

Während meiner Wanderungen und Fahrten durch den Odenwald machte ich einige Momentaufnahmen, die nicht unbedingt typisch für diese Region sind. Weil ich sie aber dort gemacht habe, fasse ich sie als Naturimrpessionen im Odenwald zusammen.

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Geschrieben am März 29, 2010 - von reisekalle

Erbach und Lautertal – Impressionen zweier Städtchen im Odenwald

Übersichtskarte vom Odenwald mit eingezeichneten Fernwanderwegen. Am Westrand des Odenwaldes zieht in violetter Farbe der Burgenweg von Eberstadt über Bensheim, Heppenheim bis zum Schloss in Heidelberg. Die anderen vier Wanderwege durchziehen den Odenwald in Form eines Schmetterlings. Diese vier Wege sind Rundwanderwege. Jeder deckt in etwa einen Quadranten ab, wobei beiden nördlichen Wanderwege nur halb so lang sind, wie die südlichen. Der Alemannenweg links wird in roter Farbe dargestellt. Der Frankenweg rechts in hellblauer Farbe. Der Burgundenweg im linken unteren Quadranten ist grün, der Badener Weg rechts ist gelb. Alle vier Wege kommen in der Nähe von Michelstadt dicht beisammen. Aber nur die nördlichen Wanderwege berühren sich dort. Der Alemannenweg fällt mit seinem westlichen Abschnitt (ungefähr 12-15 km) gänzlich mit dem Burgenweg zusammen mit dem Burgenweg zusammen und wird daher in der violetten Farbe des Burgenweges dargestellt. Lauterbach im Norden und Erbach in der Mitte des Odenwalds sind rot markiert.

Erbach und Lautertal

Erbach

Zentrum von Erbach. Großer geräumiger Platz. Rechts im Vordergrund das Denkmal des Grafen Franz I. Eine Statue auf einem Sandsteinsockel. Dieser ist eingezäunt. Die Statue schaut nach links. Im Hintergrund aber dominierend der Kirchturm. Davor ein Häuserensemble. Das mittlere Haus ist das alte Rathaus.

Kirche, Altes Rathaus und Denkmal des Grafen Franz I.

Der schönste Teil des Städtchens gruppiert sich um das Schloss. Es bleibt beim Spaziergang nichts anderes übrig als zu staunen und zu genießen.

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Erbach

Lautertal

Lautertal ist vermutlich wegen dem Felsenmeer ein Begriff, das oberhalb des Ortsteils Reichenbach liegt. Nichtsdestotrotz haben auch andere ortsteile ihre Schätze. Einige gut erhaltene Fachwerkhäuser verstecken sich hier. Davon möchte ich das historische Rathaus im Ortsteil Elmshausen vorstellen. In Gadernheim steht eine der ältesten Schmieden Hessen und in der Nähe eine evangelische Kirche, die 1912/13 vom Jugendstil-Architekten Heinrich Metzendorf im sogenannten Heimatstil erbaut wurde.
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Lautertal
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Geschrieben am März 28, 2010 - von reisekalle

Südlicher Odenwald 06 – Von Dallau bis Limbach

Die Ansicht der Odenwaldkarte ist wie in den vorherigen Kapiteln. Diesmal sind die Städte entlang der Elz markiert. Von Süd nach NOrd: Dallau, Rittersbach. Rechts von der Elz: Lohrbach und Fahrenbach. Etwas weiter östlich von der Elz: Adelsheim und Hembsbach.

Südlicher Odenwald - die Städte entlang der Elz

Die Städte, die ich vorstelle, sind wie immer auf der Karte rot markiert. Limbach habe ich nicht vermerkt, liegt aber nördlich von Fahrenbach und Rittersbach.

Dallau

In Dallau befindet sich der Rest einer Wasserburg des Deutschen Ordens. Übrig geblieben ist nur noch der runde Eckturm und der Saalbau  mit mittelalterlichem Treppengiebel.

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Dallau

Lohrbach

Der Saalbau ist von seiner Längsseite zu sehen. Die waagrechten Linien laufen nach rechts etwas zusammen. Am Ende wird er mit einem schmalen runden Turm mit Zwiebeldach begrenzt. Die Kirche besteht aus roten Steinquadern.

Alte katholische Kirche.

Lohrbach ist ein Stadtteil von Mosbach. Im Zentrum stehen ein paar architektonische Sehenswürdigkeiten, wie die alte katholische Kirche von 1763 oder Schloss Lohrbach und Reste einer alten Burganlage von denen ich leider nicht viel in Erfahrung bringen konnte.

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Lohrbach

Fahrenbach

Kirche im Weinbrennerstil von der Frontseite. In rotem Sandstein erbaut. Die Kirche hat einen Dachreiter und eine Säulenhalle mit vier Säulen. Drei Giebel sind zu sehen. Der erste an der Säulenhalle, der zweite am Langhaus und der dritte kleinste am Dachreiter. Der kleine Giebel ist die Basis für das spitze Dach des Reiters.

Evangelische Kirche im Weinbrennerstil in Fahrenbach

In Fahrenbach steht eine der schönsten Kirchen des Klassizismus in Baden, die evangelische Kirche, die 1830 im Weinbrenner-Stil erbaut wurde.

Kircheninnenraum von der Empore aus betrachtet. Der Arkadengang mit den farbenfrohen Fresken zieht diagonal von rechts in die linke obere Ecke. Die linke untere Ecke wird von einer Kirchbankreihe ausgefüllt, die links der ockerfarbenen Säulen aufgestellt ist. Im Arkadengang, also rechts der Säulen ist eine weitere Reihe von kleinen Kirchenbänken an der Wand aufgereiht.

In der St. Georgis-Kirche in Rittersbach

Rittersbach

In Rittersbach kann man in der neuromanischen Kirche St. Georgis  von 1896 schöne Fresken bewundern. Es sind Kopien der Fresken  von St. Georg in Reichenau-Oberzell. Der Kopist Fritz Kohlund malte sie 1888. Die Originale gehören zum Weltkulturerbe.

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Rittersbach

Adelsheim

In Adelsheim stehen zahlreiche historische Bauwerke. Einige sind mir besonders aufgefallen.

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Adelsheim

Hemsbach

Die Mauritiuskirche in Osterburken-Hemsbach ist seit 1281 bekannt. Die ehemalige Wallfahrstkirche ist denkmalgeschützt und enthält schöne Malereien aus dem 14./15. Jahrhundert.

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Mauritiuskirche

Limbach

Bunt und schön, das kleine Feuerwehrhaus in Scheringen-Limbach.

Kleines weißes Feuerwehrhaus mit rotem Ziegeldach und knallroter Tür und Tor. Das Feuerwehrhaus nimmt fast das ganze Bild ein. Links und rechts des Bildes lassen noch zwei schmale Streifen den Blick frei. Rechts ist ein großer Laubbaum zu erkennen. Links im HIntergrund das Dach eines Hauses, das  von Bäumen fast verdeckt wird. Am Feuerwehrhaus ist links die Tür und rechts das Tor. Über dem Tor steht groß in roter Schrift Feuerwehr. Rechts der Schrift ein blaues Wappen mit weißem Symbol. Links der Schrift ein gelbes  Wappen mit drei scgwarzen Panthern, die übereinander gemalt sind. Über dem Wappen in grau ein Feuerwehrhelm und links und rechts davon zwei Ääxte. Rechts und links vom Wappen züngelt rotes Feuer.

Feuerwehrhaus in Scheringen

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Geschrieben am März 25, 2010 - von reisekalle

Südlicher Odenwald 05 – Mosbach, eine Traum für Freunde von Fachwerkhäusern

Südlicher Odenwald - Karte wie in den vorherigen Kapiteln. Mosbach ist rot markiert.

Südlicher Odenwald - Mosbach

Auf dem Marktplatz. Vom Platz ist wenig zu sehen, weil das Rathaus mit Turm auf der gegenüberliegenden Seite und das Palm's Haus rechts vom Marktplatz ziemlicht dicht nach vorne heranrücken. Dunkelblauer Himmer mit vielen kleinen weißen Wolken durchsetzt.

Marktplatz mit Rathaus links und Palm'sche Haus (rechts)

Fachwerkhäuser über Fachwerkhäuser. Man kann sich kaum satt sehen und die Creme de la Creme  der Fachwerkhäuser trifft sich am Marktplatz. Hier steht unter anderem das Palm’sche Haus, ein 1610 erbautes Fachwerkhaus, das zu den schönsten Süddeutschlands zählt.
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Mosbach
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Geschrieben am März 24, 2010 - von reisekalle

Südlicher Odenwald 04 – Von Eberbach bis Neckarzimmern

Landkarte südlicher Odenwald - wie in den vorherigen Kapiteln. Diesmal sind Eberbach, Neckargerach, Mörtelstein, Neckarelz und Neckarzimmern rot markiert.

Südlicher Odenwald

Urlaubsstimmung kommt auf, wenn man am Neckar entlangfährt. Viele Städtchen und Burgen laden zum Spaziergang ein.

Der Neckar der von der rechten unteren Bildhälfte nach links oben fließt, nimmt mehr als die untere Bildhälfte ein. Am rechten Ufer ist die erste Häuserreihe von Eberbach zu sehen, die durch den rechteckigen abgeschlossen wird. Es ist sonnenlose Morgenstimmung. HInter dem Ort ist das nasse Grün eines bewaldeten Berges zu sehen. In der rechten Ecke zieht eine Nebelschwade. Am Neckarufer weiter hinten liegen zwei Personenschiffe an.

Eberbach mit Pulverturm im Hintergrund

Eberbach

In Eberbach ist das Bummeln ein besonderes Vergnügen, da die Altstadt verkehrsberuhigt ist. Vier Türme, ein wenig Stadtmauer und viele schöne alte Häuser bieten dem Auge abwechslung.

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Eberbach

Zwingenberg

Schloss Zwingenberg ist in der Mitte des Bildes in der oberen Bildhälfte zu sehen. Im Hintergrund das grün des waldbewachsenen Berges, der nur ganz oben und mehr links im Bild einen schmalen Streifen blauen Himmels frei lässt. Recht unter dem Schloss bis zum rechten Bildrand ist die Häuserreihe von Zwingenberg zu sehen, die sich dicht an den Berg anschmiegt und nur durch die Schnellstraße vom Neckar getrennt ist. Die Schnellstraße kann man nur erahnen, da sie durch ein Geländer zum Neckar hin verdeckt wird.. Rechts unten ist die Stadt Zwingenberg, die sich dicht ans Ufer des Neckars schmiegt. Der Neckar

Zwingenberg und Schloss

Im Neckartal findet sich eine Burg nach der anderen.  Beeindruckend ist auch das Schloss Zwingenberg, welches im 13. Jh. erbaut wurde. Hier in der Nähe gelangt man zur Wolfsschlucht, die ich schon früher vorgestellt habe.

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Schloss Zwingenberg

Neckargerach

Hoch über Neckargerach thront auf der gegenüberliegenden Neckarseite die Minneburg und präsentiert sich so als Wahrzeichen der Stadt.

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Minneburg

Mörtelstein

In Mörtelstein steht ein schmuckes Fachwerkrathaus aus dem Jahre 1801.

Grünes Fachwerkhaus mit rotem Dach und kleinem Türmchen auf dem Dach. Blauer Himmel über dem Haus. Im Vordergrund eine breite Straße.

Rathaus in Mörtelstein

Neckarelz

In Neckarelz beeindruckt das Tempelhaus, eine ehemalige Johanniterburg aus dem 12./13.Jh.

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Tempelhaus

Burg Horneberg steht links oben auf einem Weinberg, der leicht nach rechts abfällt.  Die Burg beginnt ganz links mit einem hohen runden Turm. Rechts ist der Rest einer Wand angeschlossen. Ganz oben befindet sich eine Fensterreihe aus 5 kleinen quadratischen Fesntern. Durch sie sieht man das Weiß einer Wolke. Der Himmel ist blau mit weißen Wolken. Zwischen dieser Wand und dem hohen runden Turm steht vorgesetzt ein kleiner dicker runder Turm, der niedriger als die Burgwand ist.Hinter diesem kleinen Turm und vor der Burgwand zieht eine relativ niedrige Burgmauer nach rechts an deren Ende ein schmaler runder Turm ist, der ungefähr die gleiche Höhe wie der dicke Turm hat. Die beiden schmalen Türme haben ein spitzes rotes Dach. Rechts unten vom schmalen Turn mit gewissem Abstand, sind noch ein paar Gebäude der unteren Burg zu sehen. Diese zwängen sich in der rechten unteren Bildecke.

Burg Horneberg

Neckarzimmern

Der Höhepunkt der Neckartour bildet die Burg Horneberg, welche eine der größten und bedeutensten Burgen im Neckartal ist. Sie war die Burg des Götz von Berlichingen, einem schwäbischen Reichsritter, der vor allem durch Goethes gleichnamiges Schauspiel bekannt sein dürfte. Burg Horneberg bestand ehemals aus zwei getrennten Anlagen, die 1510 durch eine gemeinsame Mauer zusammengefasst wurden. Die obere Burg ist teilweise zerfallen. Die untere Burg wird bewohnt. Außerdem kann man dort vortrefflichen Wein probieren und natürlich auch kaufen.
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Burg Horneberg
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Geschrieben am März 23, 2010 - von reisekalle

Südlicher Odenwald 03 – Hirschhorn, die Perle des Neckars

Landkarte wie im Kapitel zuvor. Jetzt ist Hirschhorn rot markiert.

Hirschhorn

Auf dem gegenüberliegenden Ufer ist Hirschhorn zu sehen. Vom Neckar ist am unteren Bildrand nur ein schmaler Streifen zu sehen, der leicht Diagonal von rechts nach links verläuft und dadurch links etwas breiter ist. Die obere Hälfte des Bildes wird von dunkelblauem, wolkenlosen Himmer ausgefüllt. Hirschhorn schmiegt sich an einen Felssporn, der von rechts ins Bild hineinragt und nach links abfällt. Hinter diesem Sporn erhebt sich in der linken Hälfte mehr zur Mitte hin ein Berg, der nach links ansteigt. Rechts auf dem Felssporn ist die Burg zusehen, mit einem kleinen schmalen rechteckigen Turim im Hintergrund. Vor und links von der Burg etwas tiefer, zum Neckar hin, sieht man die Klosterkirche. Auf dem Bergsporn, etwas weiter links von der Hauptburg sind zwei weitere kleinere Gebäude zu sehen. Dann kommen die Reste einer Burgmauer, die zum Neckarufer hin abfällt und hinter den Häusern von Hirschhorn untertaucht.

Hirschhorn

Hirschhorn ist ein anerkannter Erholungs- und Luftkurort und wird als die “Perle des Neckars” bezeichnet. Die herausragendste Sehenswürdigkeit dieser kleinen Stadt ist die Burg Hirschhorn, die unmittelbar über dem Ort liegt. Sie ist 1260 entstanden und in sehr gut erhaltenem Zustand geblieben. Einen schönen Blick  auf Stadt und Burg hat man vom Stadtteil Ersheim, der sich auf der gegenüberliegenden Neckarseite befindet. Hier steht die älteste Kirche des Neckartales, die Ersheimer Kapelle, die urkundlich 773 im Lorscher Codex erwähnt wird und gleichzeitig mit der Entstehungszeit von Ersheim zusammenfällt.
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Geschrieben am März 22, 2010 - von reisekalle

Südlicher Odenwald 02 – Neckarsteinach

Karte vom südlichen Odenwald entlang des Neckars. Folgende Städte sind von links nach rechts eingezeichnet: Schönau, Neckarsteinach, Hirschhorn und Ersheim, Eberbach, Wolfsschlucht, Zwingenberg, Neckargerach, Margarethenschlucht, Obrigheim, Neckarelz, Neckarzimmern. Neckarsteinach ist rot markiert.

Südlicher Odenwald - Entlang des Neckars

Neckarsteinach vom Neckar aus in Froschperspektive betrachtet. Links fließt der Neckar. ER nimmt im unteren Drittel des Bildes, die gesamte linke Bildhälfte ein, wobei er aus der linken Bildecke leicht diagonal nach rechts gerichtet ist. Die rechte Seite beginnt mit einem gepflasterten Platz im Vordergrund. Drei lange Stufen im leichten Bogen, der zum Neckar hin konvex gekrümmt ist, erheben sich nach rechts zum Uferweg. Dieser wird rechts von einer hohen Mauer begrenzt. Nach dem Platz folgt ein Bootssteg. Dann sieht man Neckarsteinach am rechten Ufer entlang geschmiegt. Etwas erhöht sind dann die vier Burgen zu sehen, die in regelmäßigen Abständen dem Verlauf des Flusses folgen. Im Hintergrund kann man sehen, dass der Neckar eine scharfe Linkskurve hat, die aber durch die Froschperspektive vom linken Ufer verdeckt wird. Die letzte der vier Burgen befindet sich auf der linken Seite des Bildes in der unteren Bildhälfte. Die gesamte obere Bildhälfte ist durch blauen Himmel ausgefüllt.

Die vier Burgen

Neckarsteinach

Die bedeutensden Sehenswürdigkeiten von Neckarsteinach sind die vier Burgen. Auf dem Bild sind von rechts nach links die Vorderburg, die Mittelburg, die Hinterburg und Burg Schadeck zu sehen. Ein beschaulicher Wanderweg verbindet die Burgen. Hat man die letzte Burg erreicht so wird man mit einem wunderschönen Blick auf das Neckartal belohnt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind neben ein paar Fachwerkhäusern das Alte Amtshaus, die Herz-Jesu-Kirche und die evangelische Kirche. Natürlich konnte ich mir nicht verkneifen einen Besuch in der Kirche abzustatten, wobei zu diesm Zeitpunkt nur die evangelische Kirch geöffnet war.
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Geschrieben am März 20, 2010 - von reisekalle

Südlicher Odenwald 01 – Schönau

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Den Abschluss meiner Odenwaldreise bildet nun die südliche Region. Dabei stelle ich die Städte entlang des Neckars von Schönau bis Neckarzimmern vor. Heidelberg wurde bereits an anderer stelle behandelt.Von Neckarelz geht es längs der Elz nach Norden bis zur Heidersbacher Mühle und von dort noch ein wenig nach Osten bis nach Adelsheim und Hemsbach.

Schönau

Man schaut durch einen bogenförmigen Durchgang. Im Hintergrund sind Häuser zu sehen. Im Kreuzgang selbst ist auf der rechten Seite ein Relief aus Sandstein zu sehen. Auf der linken Seite der Durchgang zum Refektorium.

Kreuzgang mit Eingang zum Refektorium (links)

Schönau beginnt mit der Gründung des Klosters Schönau im Jahre 1142. Im 12.Jahrhundert gelangte es unter die Schirmherrschaft der Kurpfalz und war eines der bedeutensten Klöster der Pfalz. Zeitweise lebten hier 300 Zisterzienzermönche.In der Reformationszeit wurde die Kurpfalz protestantisch und  die Mönche 1558 durch den Kurfürst Ottheinrich vertrieben. 1562 wurden hugenottische Flüchtlingsfamilien aus Wallonien auf dem Klostergelände angesiedelt. Die Klosteranlagen wurden zu Wohnzwecken umgebaut. Teilweise sind die damaligen Gebäude, wie die Hühnerfautei oder die evangelische Kirche erhalten geblieben. An anderen Stellen wurden profane Gebäude auf den Fundamenten alter Klostergebäude aufgebaut, wie das Torhaus oder das Wallonenhaus.Daher kam es, dass ich, als ich durch die Altstadt spazierte, diese intensive Atmosphäre der Verwobenheit zwischen profaner und sakraler Historie zu spüren glaubte.
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Schönau
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Geschrieben am März 18, 2010 - von reisekalle

Eine Reise in die nahe Vergangenheit

Die frühere Odenwaldkarte, diesmal ist Gottersdorf südlich von Miltenberg, zwischen Amorbach und Walldürn, rot markiert. Außerdem weist ein roter Pfeil auf die Lage des Ortes hin.

Gottersdorf im Odenwald

Alte Küche mit hellgrün getünchten Wänden. Rechts steht der mit Holz beheizbare Kochherd. Unter dem Herd sind die Holzscheite gestapelt. Links vom Herd steht ein Waschzuber, der ebenfalls mit Holz beheizt wird. Links davon ein Korb mit Holz gefüllt. An der linken Wand steht eine Spülvorrichtung aus Stein.Vom Waschzuber und dem Kochherd gehen Ofenrohre nach oben ab, die sich kurz der Decke nach rechts abwinkeln und dann gemeinsam in der rechten Wand verschwinden. Von links nach rechts ist eine Wäscheleine gespannt. Rechts hängt eine lange Unterhose in weiß. Links daneben ein weißer Kniestrumpf. Noch weiter nach links ein Hemd aus Leinen.

Alte Küche und Waschzuber

Einmal besuchte ich das Freilandmuseum bei Gottersdorf. Ich wurde in dieser ländlichen Idylle sofort in eine Zeit versetzt, die teilweise noch gar nicht so lange her war. Die originalen Häuser aus dem 17. bis 20. Jahrhundert vermittelten eindrücklich das frühere ländliche Leben. Ich konnte mich selbst noch an den Kochherd oder das Badewasser erinnern, die beide mit Kohle und Holz beheizt und  an die Wäsche, die mit Händen gewaschen wurde. Da man mich als Kind noch nicht mit diesen umständlichen Arbeiten konfrontierte und ich allerhöchstens zuschauen durfte, so dachte ich gerne an diese abenteuerliche Zeit zurück.

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Freilandmuseum Gottersdorf

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Geschrieben am März 17, 2010 - von reisekalle

Städte im östlichen Odenwald

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Östlicher Odenwald

Den östlichen Teil des Odenwaldes teilen sich Bayern und Baden-Württemberg. Die unterfränkischen Städte, die ich besuchte, sind Weilbach, Amorbach und Preunschen, Während  Hardheim, Walldürn, Buchen und Mudau zu Baden-Württemberg gehören.

Weilbach

Im Vordergrund ist ein schmaler Streifen eines Baches zu sehen, der mit seinem Wiesen bewachsenen Ufern, rechts und links, die gesamte Bildbreite einnimmt. Er fließt schnurstrackst vom unteren Bildrand nach hinten ins Bildinnere, wird aber von zahlreichen Holzbrücken verdeckt. Diese sehen alle gleich aus. Die erste Brücke ist am deutlichsten zu sehen. Die anderen werden von der ersten verdeckt, bzw. sind hintereinander gereiht und heben sich jeweils gegenüber der vorderen etwas nach oben ab. Die erste Brücke , die sich von links nach rechts über den Bach spannt, ist bis auf ihre Enden links und rechts vollständig zu sehen.. Eine leichte Bogenbrücke, bestehend aus zwei leicht gebogenen Holzbalken über die gerillte Bretter gelegt sind. Die Holzgeländer sind mehr als hüfhoch. An jedem Geländer ist in der Mitte der Brücke ein länglicher Blumenkasten angebracht

Brücken über die Mud

In  Weilbach haben mir besonders die vielen Holzbrücken gefallen, die von der Hauptstraße aus über die Mud zu den Wohnhäusern führten.

Der Dreiröhrenbrunnen mittem im Ort mit dem großen Steintrog und dem barocken Relief findet sich als Wahrzeichen im Gemeindewappen wieder.

Vorne erstreckt sich diagonal von der linken Bildecke zum rechten Bildrand ein Wassertrog aus Sandstein, wobei nur der linke Rand des Trogs zu sehen ist. Zum unteren und rechten Bildrand hin ist nur das Wasser des Brunnens zu sehen. In der Mitte vom Rand des Troges erhebt sich eine kurze Säule aus Sandstein auf der er Relief zu sehen ist. Ca. 30 cm unterhalb des Reliefs verlassen drei Röhren die Säule, aus denen Wasser in den Trog fließt. Die beiden äußeren Röhren bilden eine großen stumpfen Winkel. Die dritte Röhre liegt genau in der Mitte zwischen den beiden. Im Hintergrund ist die Asphaltstraße zu sehen, die parellel zum Brunnen vorbeiführt. Auf der anderen Straßenseite sind Häuser aus Sandstein im unteren Stockweri und aus Ziegelsteinen im ersten Stockwerk zu sehen.

Dreiröhrenbrunnen, das Wahrzeichen im Gemeindewappen von Weilbach

Impressionen aus Weilbach:

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Die Gotthardsbasilika aus der Froschperspektive aufgenommen. Sie verläuft leicht schräg von links oben nach rechts unten. Im Vordergrund ist Wiese. Rechts stehen  Laubbäume. Einer verdeckt die Basilika etwas. Sie hat auf iherer längsseite einen schmalen runden Turm, der in den blauen Himmel ragt.

Die Gotthardsbasilika

In der Nähe des Städtchens, etwa eine Stunde zu Fuß – anders geht es nicht – steht auf einem Berg die Gotthardsruine, die eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Seit 714 ist sie bekannt. Sie war Raubritterburg und später Nonnenkloster. Während des Bauernkrieges wurde sie 1525 von den Aufständischen in Schutt und Asche gelegt, 1631 von Abt Erhard Landecker als Kirche wieder aufgebaut und schließlich 1714 vom Blitz getroffen.

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Amorbach

Luftbild von Amorbach. Inmitten der Dächer erhebt sich, fast das Bild füllend, die Klosterkirche. Das Langhaus verläuft von links nach rechts. Rechts wird das Gebäude von zwei fast quadratischen Türmen begrenzt.

Klosterkirche in Amorbach

Das Kloster in Amorbach war eine Benediktinerabtei und gehörte zu den frühesten Klostergründungen  im mainfränkischen Raum. Vier Benediktinerklöster hatten die Aufgabe, den unbesiedelten Odenwald zu erschließen, wobei das Kloster Amorbach für den östlichen Odenwald zuständig war. Das Kloster Lorsch dagegen, dass ich schon früher erwähnt hatte, für den Westen. Die Abteikirche mit ihrer großartigen Rokoko-Ausstattung zieht jährlich tausende von Besuchern an. Der Rokoko-Stuck wurde von den Wessobrunner Stuckateuren Johann Michael Feuchtmayer d. J. und Johan Georg Übelhör geschaffen; der Freskenzyklus mit insgesamt 23 farbenfrohen Fresekn sowie das Bild “Aufnahme Mariens in den Himmel” am Hochaltar von Matthäus Günther.  Die Stummorgel von 1782 ist eine der bedeutensten Barockorgeln. Die doppelläufige, blattvergoldete Rokoko-Kanzel stammt von dem Würzburger Holzbildhauer Johan Wolfgang van der Auvera. Sehenswert ist auch das schmiedeeiserne Chorgitter im frühen Rokokostil, welches bei der Andacht die Mönche von den Laien trennte.

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Amorbach

Kirchzell

Stallwohnhaus von der Giebelseite gesehen. Das Haus nimmt fast das ganze Bild ein. Es hat ein spitzes Dach, das fast bis auf den Boden reicht. Links tiefer als rechts. Sechs kleine Fenster sind paarweise verteilt. Die Fenster in der zweiten Reihe sind am weitesten auseinander. Die Fenster in der obersten Reihe liegen ganz dicht beisammen. Die Fenster der unteren Reihe haben einen mittleren Abstand. Die Hauswand ist mit grauen Schindeln bedeckt. Das Haus steht auf einer grünen Wiese. Der Himmel ist blau mit weißen Wolken durchsetzt. Auf der Wiese vor dem Haus stehen zwei lange schmale Tische mit der Schmalseite zum Betrachter. Die Bank auf der rechten Tischseite hat eine Rückenlehne. Die Bank auf der linken Tischseite ist ohne Lehne.Tische

Wohnstallhaus in Preunschen

In Preunschen (ein Ortsteil von Kirchzell) steht ein sogenanntes Wohnstallhaus und gilt als eines der ältesten Bauernhäuser im Odenwald. Von hier aus wollte ich zur Burgruine Wildenberg wandern und fand dann mitten im Wald ein paar Reste, die ich damals für die Burg hielt, weil  auf meiner Karte nichts anderes eingetragen war. Ich wußte nicht, was mich erwartete und war daher mit den paar Steinen, die ich sah,  zufrieden. Später erkannte ich, dass ich noch einen Kilometer hätte weiterwandern müssen.
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Mudau

In Mudau und um Mudau sind einigee kulturelle Schätze zu finden:

Die Lok 997202 steht mit ihrer Frontseite zum Betrachter, so dass man die Kennungszahl, die am Dampfkessel angebracht ist deutlich lesen kann. Die Dampflok steht auf Schienen  auf feinem grauen Granulat unter einem Holzdach

Lok 997202 in Mudau

Die Lok 997202 in der Nähe des Kreisverkehrs am Ortsrand erinnert noch an den Odenwald-Express. Diese einzige staatliche Schmalspurbahn des ehemaligen Großherzogtums Baden verband auf einer Strecke von 27,51 km Mosbach mit Mudau. Sie hatte auch den Spitznamen “Entenmörder” weil ihre Geschwindigkeit so langsam gewesen war, dass sie nur – auf den Gleisen sitzenden – Enten gefährlich gewesen sein soll.

Zwei Bilder in einem. Beide Male ist die Marienstatue zu sehen. Links ist die Maria auf der gesamten Säule zu sehen. Rechts nur die Maria. Den Hintergrund bildet ein grüner Laubbaum. Die Maria hat ein rotes Gewand an, das bis zu den Füßen geht. Darüber einen blauen Umhang, der von der linken Schulter (vom Betrachter aus rechte Schulter) um den Körper herabfällt. Sie hat die Arme vor der Brust. Wobei die Rechte Hand mit geringem Abstand vor der linken ist.

Mariensäule von 1736

Im Ortszentrum findet man die 1736 errichtete Mariensäule, die auch das Bild genannt wird. In früheren Zeiten versammelte sich dort an  Sommerabenden die Jugend  um den Rosenkranz und den Englischen Gruß zu beten. An Sonn- und Feiertagen sangen die Jungfrauen ein Marienlied dazu. Die Nazis verboten diesen Brauch, konnten ihn aber nicht verhindern. Gefährlicher für diesen Brauch war  in den 1960er Jahren das verstärkte Verkehrsaufkommen, so dass das Bildbeten aufgegeben werden musste.  Seit der Teilumgehung und der Verkehrsberuhigung der Hauptstraße konnte der Brauch 2001 wieder aufgenommen werden.

Das Schloss Waldleinigen, mitten im Wald, lässt einen glauben, man sei in England. Es wurde 1828 nach dem Vorbild britischer Schlösser gebaut. Heute beherbergt es eine psychosomatische Klinik.
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In der Nähe von Scheidental sind die Reste eines römischen Kohortenkastells gefunden worden.

In Steinbach steht die “Alte Martinskapelle”, die 1494 erbaut wurde und schöne Barockaltäre besitzt.
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Die Gegend um Mudau, und Buchen wird das Madonnenländchen genannt, weil überall Bildstöcke mit einer Madonna zu sehen sind.

Zwei Bilder in einem: Das linke Bild zeigt den gesamten Bildstock mit mannshoher Säule. Er steht im Gras vor einem mit Stacheldraht eingezäunten Feld. Der Zaun kommt von links und knickt, nach dem er die vertikale Linie des Bildes überschritten hat, im rechten Winkel nach hinten ab und verliert sich in der Ferne. Wiesen und Felder erscheinen rötlich-gelb im späten Nachmittagslicht. Rechts ist nur die Pieta zu sehen vor dem blauen Hintergrund des Himmels.

Bildstock im Madonnenländchen.

Buchen

Im Vordergrund ist ein Brunnen zu sehen, der durch eine Kette, die an Pflöcken aus Sandstein befestigt ist, abgegrenzt wird. Der Brunnen besteht aus einer sechseckigen Säule, die in einem flachen und runden (etwa 2 m Durchmesser) Bassin steht. In etwa 80 cm Höhe ist eine Wasserschale befestigt, die geringfügig kleiner als das Wasserbasin ist. Darüber ragen Wasserrohre aus der Säule, die in vier Richtungen Wasser speien. Darüber befinden sich ein runder Blumentopf mit roten Blumen. In der Mitte steht eine Frau aus Buntsandstein, die nach links schaut. Der Brunnen steht im Vordergrund in der rechten Bildecke. Dahinter mit Abstand erhebt sich das Hallenrathaus. Über fünf Treppenstufen gelangt man in die Halle, die nach vorne durch drei Rundbögen geöffnet ist. Rechts wird der Platz von einem Fachwerkhaus flankiert. Zwischen Fachwerkhaus und Hallenrathaus kann man hinter dem Rathaus die Kirche mit dem Turm erkenne. Links wird der Platz von einem Haus flankiert, von dem auf dem Bild nur noch ein dünner Streifen, dessen Anwesenheit erkennen lässt.

Hallenrathaus und Brunnen

Ein Rundgang durch Buchen führt an einigen netten Sehenwürdigkeiten vorbei, wie der Mainzer Tor, das Hallenrathaus von 1723 oder die Stadtkirche St. Oswald. 

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Buchen

Wer sich für Höhlen interessiert, kann die Eberstadter Tropfsteinhöhle besuchen. Sie ist 600m lang und etwa ein bis zwei Millionen Jahre alt. Seit 1973 wird sie als Schauhöhle touristisch genutzt.
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Walldürn

Im Vordergrund ist ein kleiner Platz. Rechts steht ein großer Laubbaum. Ganz rechts am Bildrand ein rotes Fachwerkhaus. Links vom Baum ein weiteres Fachwerkhaus, etwas  nach hinten versetzt. Ganz links im Vordergrund ist gerade noch am linken Bildrand ein graublaues Fachwerkhaus zu erkennen. In der Mitte des Bildes, hinter den Häuser auf einer leichten Anhöhe steht die Klosterkirche im roten Sandstein.

Walldürn mit der Kirche "Zum Heiligen Blut"

Walldürn ist Deutschlands drittgrößter Wallfahrtsort. Angeblich hatte in der Kirche “Zum heiligen Blut” ein Priester im 14.Jahrhundert den Kelch mit dem Meßwein umgestoßen. Sofort formten sich auf dem weißen Leintuch die blutroten Umrisse des Gekreuzigten, die von 11 Christusköpfen eingerahmt wurden. Dieses Linnen wird in einem silbernen Schrein am Heilig-Blut-Altar aufbewahrt und an den Sonntagen nach Pfingsten den Pilgern gezeigt. Das mit reichem Stuck und Malereien geschmückte Innere der Kirche ist aber auch zu anderen Zeiten sehenswert.

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Kirche zum heiligen Blut

Kleinkastel Haselburg: Im Vordergrund in der rechten Bildhälfte steht auf einem mannshohen Sandsteinblock eine lateinische Inschrift. Der Block steht auf einem Schotterfeld. Dahinter erhebt sich etwa 50 bis 80 cm hoch eine Mauer von links nach rechts, die auf der rechten Bildseite - nahe des Bildrandes - sich um 90° nach vorne abwinkelt und dann in der rechten unteren Bildecke wieder um 90° nach rechts aus dem Bildrand herausgeht. Hinter der ersten Mauer ist eine zweite zu sehen. Sie hebt sich nur etwas über den Rand der vorderen Mauer. Man kann erkennen, dass sie in etwa den Verlauf der ersten Mauer hat. Man kann erkennen, dass beide einen ehemals geschlossen Raum begrenzen. Hinter dem Kastell ist rechts ein grüner Baum zu sehen, abgesehen vom Kastell die ganzen linke Bildhälfte einnimmt. Rechts davon sind zwei kleine Bäume, dann Wiese, dann ein Kornfeld zu sehen. Darüber ist blauer wolkenloser Himmel.

Kleinkastel Haselburg

Etwas außerhalb kann das Römerbad und Kleinkastell Haselburg besucht werden.

Hardheim

Auch in Hardheim gibt es eine sehenswerte Kirche, den Erftaldom. Obwohl ich sie in keinem Reiseführer fand, gefiel mir die Ausstattung und die farbenfrohen Fresken.
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Geschrieben am März 15, 2010 - von reisekalle

Michelstadt mit Rundum-Erlebnis-Garantie

Michelstadt

Rathaus von Michelstadt von der Frontseite mit seinen beiden Ecktürmchen. Ich Hintergrund, rechts hinter dem Rathaus ist der Kirchturm der Stadtkirche zu sehen.

Spätgotisches Rathaus von 1484

Michelstadt ist seit 741 n Chr. bekannt und gehört zu den ältesten Siedlungen  des Odenwaldes.Die Altstadt  mit ihren vielen Fachwerkhäusern ist malerisch. Das historische Rathaus aus dem Jahre 1484 wurde im spätgotischen Stil errichtet und ist sogar auf einer Briefmarke der Deutschen Post verewigt. Die Stadtmauer mit dem Diebesturm verstärkt das mittelalterliche Flair. Schloss Fürstenau im Stadteil Steinbach, das Eulbacher Jagdschloss mit Englischen Park und das Römerbad und Kastell bei Würzberg machen Michelstadt und seine nahe Umgebung zu einem kurzweiligen Ausflugsziel mit Rundum-Erlebnis-Garantie.

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Michelstadt

Eulbacher Park

Das Dorf Eulbach wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. An dessen Stelle ließen die Grafen von Erbach-Erbach ein Jagdhaus errichten. 1802 wurde es von Graf Franz von Erbach-Erbach zu einem Jagdschloss erweitert und nördlich ein Englischer Park angelegt, der heute ein beliebtes Ausflugsziel ist. Der Graf war war vom Altertum begeistert und ließ sämtliche Baufragmente und archäologischen Funde, die er im Odenwald machte, aufstellen. Es finden sich ebenso zahlreiche Rekonstruktionen, die aber nicht immer originalgetreu waren. Später wurde der Landschaftspark im NOrden und im Osten um ein Wildgehege erweitert.
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Englischer Garten Eulbach

Kastell Würzberg

Das Kastell Würzberg liegt etwa zwei Kilometer südlich des gleichnamigen Ortes im Wald.
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Kastell und Römerbad
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Geschrieben am März 15, 2010 - von reisekalle

Bergtierpark in Erlenbach

Die Köpfe zwei Yaks sind im Großformat zu sehen. Der linke Yak schaut direkt zum Betrachter. Der Kopf des rechte Yaks ist schräg nach links vorne gewand. Die Schnauzen beider Yaks berühren sich fast.

Yaks

Der Bergtierpark bei Erlenbach ist in die herrliche Landschaft des Odenwalds eingebettet und zeigt in großzügigen Freianlagen Gebirgstiere aus fünf Kontinenten. Fast das ganze Jahr können Jungtiere beobachtet werden. Füttern ist erlaubt. So wird ein Spaziergang durch diesen Park zu einem Erlebnis für Jung und Alt.
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Geschrieben am März 14, 2010 - von reisekalle

Beerfeldener Viehmarkt

Im Vordergrund ist ein Geländer aus einem silbergrauen Metallrohr, dass vom rechten Bildrand zum linken zieht und kurz davor in einem rechten Winkel nach hinten um 90° abknickt. Hinter diesem Geländer stehen Seite an Seite mit dem Kopf zum Geländer und dort natürlich befestigt zahlreiche braunweiß gescheckte Kühe. Hinter den Kühen sind Menschenmassen. Rechts steht ein weißes Zelt. Etwas links und weiter hinten ein blaues. Fahnen sind in langen Abständen gehißt. Der Himmel ist blau und auf der rechten Seite sind vereinzelte weiße Wolken zu sehen.

Zuchtviehschau in Beerfelden

In Beerfelden findet jährlich – und das seit 105 Jahren – am zweiten Wochenende im Juli der Beerfeldener Pferde-, Fohlen- und Zuchtviehmarkt statt. Er ist Hessens größte Zuchtviehschau. Ich staunte über die Vielfalt, die es allein an Rindviechern gab, wo ich doch bisher nur zwischen schwarzweiß gefleckten, braunen , argentinischen und schottischen Rindern unterscheiden konnte.  Als während der Vorstellung auch noch Eigenschaften wie ein gut durchlüftetes Euter hinzukamen, und das war nur eines von der großen Liste der Merkmale, die ich mir merken konnte, da war ich nur noch fassungslos. Und so lief ich stundenlang in diesem Spektakel  zwischen Pferden, Eseln und Rindern, Ziegen, Schafen und Alpakas und allem möglichen Federvieh  und konnte mich kaum satt sehen.

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Geschrieben am März 13, 2010 - von reisekalle

Städte im westlichen Odenwald

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Westlicher Odenwald

Im westlichen Odenwald machte ich eine kleine Rundreise, die mich von Lindenfels entlang des Weschnitztales nach Süden bis nach Birkenau führte und dann über Beerfelden zurück nach Norden bis nach Michelstadt. Diese Städte liegen alle im hessischen Bereich des Odenwaldes. Michelstadt und Erlenbach, sowie den Viehmarkt in Beerfelden habe ich jeweils in gesonderten Artikeln behandelt, die in den nächsten Tagen folgen werden.

Lindenfels

Links im Bild auf einen bewaldeten Berg, der nach rechts in ein Tal abfällt ist Lindenfels zu sehen. Wenn man dem Verlauf des Tales nach hinten folgt, ist die Berglandschaft des Odenwalds zu erkennen. Im Vordergrund ist ein schmaler Wiesenstreifen zu erkennen, der den ganzen unteren Bildrand ausfüllt und sich in das Tal absenkt.

Lindenfels

Lindenfels, die Perle des Odenwalds, ist in eine waldreiche Berglandschaft eingebettet. Inmitten der Stadt erhebt sich die Burgruine gleichen Namens. Sie ist beliebtes Ausflugsziel, von dem man einen fantastischen Blick über das Weschnitztal hat.

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Lindenfels

Mörlenbach

Mittelalterliche Kirche auf dem Marktplatz. Der Platz ist menschenleer. Links und rechts im Vordergrund des Bildes sind die Schatten der angrenzenden Gebäude zu erkennen. Der Rest ist von der Sonne erleuchtet. In der unteren Hälfte des Bildes steht rechst ein achteckiger Brunnen aus Sandstein. Dahinter, etwas rechts dahinter, liegt der Rest der alten Befestigungsmauer. Gleich danach, aber links von Brunnen und Mauer, erhebt sich die Kirche.

Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus

Am Marktplatz mit dem Dorfbrunnen steht die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus aus dem 12. und 13. Jh. und ein kleiner Rest der Befestigungsmauer aus dem 13. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich ein Altar von dem bekannten spätgotischen Bildhauer Michael Erhart und eine 400 Jahre alte Orgel.

Birkenau

Vor dem roten Fachwerkhaus erstreckt sich ein freier Platz aus Pflastesteinen. Links geht der Platz in die gepflasterte Straße über, die link am Haus vorbeizieht. An der linken Hauswand ist der Eingang. Die Tür hat ein dunkles, bläuliches Grün. Rechts vom Einggang ist der Pranger zu sehen. An der rechten Hauswand, die nach vorne zeigt, steht an der linken Ecke ein überdachter Brunnen. Rechts daneben reihen sich zwei Bänke nebeneinander. Das alte Rathaus hat ein hohes Giebeldach, dass mit dunklem Schiefer bedeckt ist. Der blaue Himmel wird von ein paar kleinen weißen Wolken durchzogen.

Historisches Rathaus von 1552

In Birkenau steht das älteste Rathaus im Kreis der Bergstraße. Es wurde 1552 errichtet. Rechts neben den Eingang kann man den Pranger sehen.

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Ruine Freienstein

Zwölfröhrenbrunnen. Ein langer Brunnen aus etwa einer halben Meter reiten und ebenso hohen Rinne erstreckt sich vom  rechten unteren Bildwinkel nach links hinten. Der Brunne ist aus Sandstein. In regelmäßigen Abständen von etwas mehr als zwei Metern erheben sich aus dem Brunnen runde Sandsteinsäulen, die etwa 1,50 m hoch sind. Vorne und hinten kommen aus den Säulen Röhren heraus. Aus ihnen ergießt sich das Wasser in den Brunnen. Vor und hinter der Säule ist der Brunnen mit alten rissigen Holzplatten abgedeckt, die jeweils eine kreisrunde, fußballgroße Öffnung haben, durch die das Wasser aus den Röhren in den Brunnen fließt. Links und rechts werden die Säulen von Blumenkästen mit roten Blumen flankiert.

Zwölfröhrenbrunnen

Beerfelden

Hoch über Gammelsbach, einem Stadtteil von Beerfelden, ragt die Burg Freienstein aus dem 12. Jahrhundert.

Mitten in Beerfelden entspringt die Mümling. Die Quelle wurde 1810 in einen Zwölfröhrenbrunnen eingefasst. Bis zum Bau der Wasserleitung in den Jahren 1895-98 diente er allein für die Trinkwasserversorgung.
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Zwölfröhrenbrunnen

Nicht weit von Beerfelden entfernt steht der in Deutschland einzige vollständig erhaltene Galgen. 1804 soll dort die letzte Hinrichtung gewesen sein. Die sieben Linden um den Galgen herum sollen an die alte Thing-Gerichtsbarkeit errinnern.

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Beerfelder Galgen

Himbächelviadukt

Es ist ein Teil des Viaduktes zu sehen, das im Vordergrund von grünen Laubbäumen halbwegs verdeckt wird. Das Viadukt ist aus leichter Vogelperspektive aufgenommen. Es zieht sich diagonal von der rechten oberen Bildecke zum linken Bildrand etwas über der horizontalen Mittellinie. Drei der zwölf Bögen sind zu sehen. Die Brücke besteht aus roten Ziegelsteinen. Über der Brücke ist blauer Himmerl zu sehen.

Das Himbächlviadukt

Das 250 m lange, eingleisige Himbächlviadukt, über den die Odenwaldbahn fährt,  ist gut von der Bundesstraße 45 aus zu sehen. Es besteht aus 10 Bögen mit je 20 Meter Spannweite und einer maximalen Höhe von 40 Metern. Die Brücke wurde 1880- 81 errichtet.

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Himbächelviadukt

Mossautal

Zwei vertikale Bilder nebeneinander: Links die Kirche St. Bartholomäus. Im rechten unteren Bildwinkel steht eine efeubedeckte Mauer, die schräg nach links ins Bild zieht und dann um 90° nach rechts abknickt. In diesem ummäuerten Fleck steht eine Reihe von jungen Birken. Links der Mauer führt eine Treppe zur Kirche. Die Treppe ist nur halb am linken Bildrand zu sehen. Die Kirche nimmt die Mitte des Bildes ein. Weiß getüncht und an den Ecken und den Rändern des Dachgiebels leuchtet der rötliche Sandstein. Die Turmspitze ragt im Hintergrund rechts über dem Dach hervor. An der vorderen Wand hängt links neben dem Fenster ein überdachtes Kreuz.

Quellkirche St. Bartholomäus

In Güttersbach, einem Ortsteil von Mossautal, steht eine Quellkirche. In den Kellergewölben des benachbarten Pfarrhauses entspringt die Quelle.

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Marbach-Stausee

Mossautal ist anerkannter Erholungsort. Die idyllische Landschaft in seiner Umgebung wird oft als Urlaubsziel genutzt. Bademöglichkeiten gibt es am Marbach-Stausee.

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Geschrieben am März 12, 2010 - von reisekalle

Städte im nördlichen Odenwald

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Übersichtsplan

Hessen, Bayern und Baden-Württemberg teilen sich den Odenwald. Heute möchte ich die Städte im Norden vorstellen und bewege mich damit ausschließlich im hessischen Bereich. Überall gibt es Kleinigkeiten zu sehen. Da eine Kirche, dort ein Schloss, eine Burg oder Ruine und immer wieder einmal ein besonders schönes Fachwerkhaus oder ein Häuserensemble.

Babenhausen

Links zieht alte Stadtmauer nach hinten in die Bildmitte. Am Ende steht ein rechteckiger Turm, dem zu Stadtseite hin die Mauer fehlt. Rechts von der Mauer läuft eine Gasse zum Turm. Rechts wird die Gasse von einer kleinen Mauer flankiert. Dahinter steht ein hoher Zierbaum. Die Gasse, Mauern und Baum liegen im Schatten. Nur der Turm ist von der Sonne erhellt. Neben dem Turm ist noch ein Fachwerkhaus zu sehen, dass aber durch den Zierbaum fast gänlich verdeckt wird. Wolkenloser blauer Himmel.

Der Hexenturm in Babenhausen

Das Wahrzeichen von Babenhausen ist der Hexenturm. Türme von mittelalterlichen Stadtbefestigungen werden häufig so genannt. Es ist dabei unerheblich, ob die Türme tatsächlich dazu benutzt wurden, um der Hexerei verdächtige Personen bis zu ihrer Verhandlung dort einzusperren. Manche Türme haben ihren Namen erst im 19. Jht. in schauriger Erinnerung an die Hexenprozesse bekommen.  In Babenhausen gibt es eine Bierspezialität, die Hexe. Auf dem Etikett ist eine Abbildung des örtlichen Hexenturmes zu sehen.

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Babenhausen

Dieburg

Die Parallelstraße führt geradaus auf die kath. Pfarrkirche zu. Im Vordergrund links wird die Straße vom klassizistischen Rathaus flankiert, das einen mit bläulichem Schiefer bedeckten Turm trägt. Das rechte Haus mit rotem Mansardendach hat Fenster mit grünen Läden.

Klassizistisches Rathaus und die katholische Pfarrkirche im Hintergrund

Die Gegend um Dieburg ist sehr fruchtbar, deswegen haben sich hier bereits in der Eisenzeit Menschen angesiedelt. Urkundlich wird Dieburg erst im Mittelalter, 1196, erwähnt. Entsprechend ist das Stadtbild geprägt. Zahlreiche Fachwerkhäuser gibt es hier zu entdecken, wobei mir das Badhaus (1579-81) am besten gefallen hat. Neuere Bauten sind das klassizistische Rathaus aus dem Jahre 1828 und die katholische Pfarrkirche, die im Verhältnis zu dem kleinen Ort überdimensional groß erscheint. In der Wallfahrtskirche östlich der Altstadt befinden sich einige bedeutende Barockaltäre. Der Hochaltar aus dem Jahre 1749  birgt ein technisch außergewöhnliches Werk; eine Pieta aus Leder, auf die Mörtel und Leinwandschichten aufgetragen wurden.

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Dieburg

Roßdorf

Das historische Rathaus stammt aus dem Jahr 1575.  Im alten Bahnhof  ist das Südhessische Handwerksmuseum untergebracht.

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Roßdorf

Groß-Umstadt

Im Vordergrund rechst ist ein großer Brunnen, in dessen Mitter ein langer (ca. 2 Meter hoher) quadratischer Sockel emporragt, auf dem eine Statue steht, die nach links blickt. Von jeder Seite des Sockels geht je ein langes Rohr ab, aus dem Wasser in den Brunnen fließt. Der Brunnen ist aus Sandstein. Rechts vom Sockel, im Hintergrund, ist ein dicker quadratischer Kirchturm zu sehen. Auf gleicher Höher, aber links von der Brunnenstatue, steht das Renaissance-Rathaus. Der Kirchturm ist von der Sonne hell erleuchtet. Das Rathaus zu zwei Dritteln. Der Brunnen steht ebenfalls im Sonnenlicht. Der Vordergrund links vom Brunnen und das rote Fachwerkhaus, welchesn den gepflasterten Marktplatz auf der linken Seite flankiert, stehen im Schatten. Um den Brunnen herum stehen runde etwas über einen Meter hohe Sandsteinpfosten, die mit Ketten verbunden sind.

Marktplatz mit Bietjungfer-Brunnen, Renaissance-Rathaus und evang. Stadtkirche

Der historische Marktplatz im Zentrum von Groß-Umstadt lädt zum Träumen ein. Er wird von zahlreichen Fachwerkhäusern flankiert. Man kann gemütlich in der Sonne sitzen, ein Glas Wein, ein Eis oder einen Kaffee genießen, das wunderschöne Renaissance-Rathaus (1596-1605) bewundern und in dieser Idylle auf Wolke Sieben schweben.

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Groß-Umstadt

Radheim

Durch Zufall fiel mir die Kirche in Radheim auf. Ich hielt an, um einen Blick hineinzuwerfen und war begeistert.

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Radheim

Breuberg

Burg Breuberg ist sehr gut erhalten und zählt deswegen zu den eindrucksvollsten Burganlagen in Südhessen.

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Burg Breuberg

Breitenbach

Zwei Bilder, die den Bildstock zeigen. Das linke Bild ist eine Gesamtaufnahme. Der Bildstock steht im Gras vor einem Nadelbaum. Zwei Zweige kommen ins Bild. Der Sandsteinsockel auf dem der Bildstock steht ist etwa 1,50 m hoch, fast quadratisch, mit abgerundeten Ecken. Der Bildstock selbst stellt ein farbiges Relief in einer hausähnlichen Einhöhlung dar.Jesus am Kreuz. Links und rechts davon je zwei biblische Gestalten.

Ältester Bildstock im Odenwald

In der Nähe von Breitenbach befindet sich der älteste Bildstock des Odenwalds, aus dem Jahre 1483. Ich musste ungefähr eine halbe Stunde laufen um dorthin zu kommen. Die Mühe war vergeblich, weil die Sonne zu diesem Zeitpunkt hinter den Bergen verschwunden war. Der Bildstock war nicht auf meiner Karte eingezeichnet und ich wusste nicht, wo ich in dem dämmerigen Licht suchen sollte . Ich versuchte es am nächsten Tag zu einer besseren Uhrzeit und  traf gottseidank einen Einheimischen, der mir kurzerhand die Erlaubnis gab mit meinem Auto dorthin zu fahren, obwohl der Weg  für Kraftfahrzeuge außer Forst- und Landwirtschaft, gesperrt war. Ich sollte mich auf ihn berufen, wenn es Zwischenfälle gäbe. Ich blieb in diesem Falle unbescholten und konnte ohne Anstrengung diesen Bildstock fotografieren. Ein anderes Mal, es war im südlichen Odenwald, kam ich nicht so glimpflich daven, weil ich keine Referenz hatte. Ich musste 35 € Strafe bezahlen, weil mich so ein übereifriger Förster von seinem Hochstand mit dem Nachtglas beobachtet hatte. Ich hätte ihn später gern erschossen, nachdem ich den Mahnbescheid bekam. Mein Navigationsgerät hatte nämlich diesen Waldweg als öffentliche Straße vermerkt und ich hatte, wohl aus Bequemlichkeit, meinem Navi mehr Vertrauen geschenkt als dem Verbotsschild am Waldrand. Dumm gelaufen.

Höchst im Odenwald

Eine Treppe führt aus der linken unteren Bildecke schräg nach rechts oben zur Bildmitte, wo sich ein wuchtiger quadratischer, weiß verputzter Turm mit spitzem Dach erhebt.

Westturm der Abteikirche

Von dem ehemaligen Augustinerinnenkloster, welches um 1200 als Fuldaer Filiale gegründet wurde, ist nur noch der romanische Westturm der Abteikirche vorhanden. Das Kloster wurde 1556 aufgelöst.

Im Vordergrund sind Felder und Wiesen. Dann erhebt sich der Otzberg der bis auf eine kleine Spitze mit den Häusern der Stadt Hering zugebaut ist. Auf der Spitze ist der mächtige, kurze runde Turm der Veste Otzberg zu sehen. Blauer Himmel.

Hering mit der Veste Otzberg

Otzberg

Sechs Gemeinden um den Otzberg haben sich zu einer Gemeinde gleichen Namens zusammengeschlossen. In Hering erhebt sich auf dem Berg die Veste Otzberg. Dieser Berg besteht aus Nephelinbasalt. An einigen Stellen ist er eindrucksvoll zu sehen, wie der Säulenbasalt in Hering, der als Naturdenkmal ausgewiesen ist. In Nieder-Klingen und in Lengfeld findet man  schöne historische Rathäuser.

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Otzberg

Fischbachtal

Im Vordergrund sind gelbe Kornfelder. Im Hintergrund unter blauem Himmel erhebt sich ein kleiner Hügel von links nach rechts, der durch eine leichte Absenkung in der Mitte unterteilt ist. Links ist das Renaissance-Schloss zu sehen; Rechts der wuchtige Geschützturm.

Fischbachtal-Lichtenberg mit Renaissance-Schloss und Geschützturm.

Das Renaissance-Schloss im Ortsteil Lichtenberg erhebt sich weit sichtbar und ist Wahrzeichen und kultureller Mittelpunkt des Tales. Dem Schloss ist auf einem alleinstehenden Granithügel der Geschützturm “Krautbütt” vorgelagert. Er hat einen Durchmesser von 19 m, ist 15 m hoch und hat im Erdgeschoss eine Mauerstärke von 6 m.

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Fischbachtal

Fränkisch-Crumbach

Die Burgruine Rodenstein liegt malerisch im Wald.

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Burgruine Rodenstein.

Bad König

Etwas erhöht liegt das ehemalige Ressidenzschloss der Grafen von Erbach Schönberg aus dem Jahre 1559.

Das alte Residenzschloss ist ein großer dreistöckiger Langbau mit rotem Sockel. Dahinter ist noch die Spitze des Kirchturms zu sehen. Rechts ist noch ein kleinse Stück vom neuen Schloss zu sehen. Der Schlosskomplex nimmt die rechte Bildhälfte ein und ist von der frühen Morgensonne erleuchtet. Der Park davor liegt noch im Schatten. Die linke Bildhälfte wird von einem Ahornbaum ausgefüllt, der im Vordergrund steht

Altes Residenzschloss

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Geschrieben am März 10, 2010 - von reisekalle

Kurzporträts einiger Städtchen zwischen Rhein und Odenwald

Ausschnitt aus der Odenwaldkarte: Burgenweg. Der Burgenweg ist violett eingezeichnet und zieht am Westrand des Odenwalds von Eberstadt bis Schloss Heidelberg. Die A5 und die A6 sieht man linker Hand parallel verlaufen. Die Orte die am Burgenweg eingezeichnet sind, sind von Nord nach Süd: Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Ruine Jossa, Alsbacher Schloss, Zwingenberg, Bensheim, Starkenburg, Heppenheim, Weinheim, Ruine Windeck, Ruine Hirschburg, Ruine Strahlenburg und Schloss Heidelberg

Zwischen Rheintal und Odenwald

Ich wechsele oft zwischen ein bißchen Wandern und dann wieder ein bißchen Herumfahren. Einmal lasse  ich mich von der Natur berauschen, das andere Mal bin ich auf dem Kulturtrip. Nachdem ich auf dem Burgenweg gewandert war, schaute ich mich zwischen Odenwald und Rhein ein wenig um, was dort die Städtchen zu bieten haben.  Darmstadt hatte ich schon außerhalb der Reihe besucht und die anderen Städtchen, durch die ich über den Burgenweg gekommen bin, lasse ebenfalls aus. So arbeitete ich mich langsam von Trebur bis nach Viernheim vor. Dazwischen besuchte ich von Nord nach Süd Pfungstadt, Gernsheim, Hofheim, Lorsch und Lampertheim. Natürlich kann hier keiner sensationelle Überraschungen erwarten. Das Rheintal ist hier sehr zersiedelt. Die Natur macht sich rar. Doch sind die einzelnen Ortschaften wie kleine Ruhepunkte mit einer gewissen Idylle, die, wenn die Sonne scheint, Urlaubsstimmung aufkommen lässt.

Trebur

In Trebur beginnt der hessische Teil der Deutschen Fachwerkstraße. Dementsprechend kann Trebur ein paar nette Fachwerkhäuser  vorweisen und ein Rathaus aus dem Jahre 1577.

Trebur:

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Pfungstadt

In Pfungstadt hat mir die Kombination Pfarrkirche (146-48) und Kirchenmühle (Erdgeschoss 1570, Fachwerk 1630) gut gefallen. Außerdem gibt es hier das Pfungstädter Bier.

Links steht die Pfarrkirche, etwas zurückversetzt. Sie ist weiß. An ihrer Frontseite steht ein rechteckiger Turm, in dem sich die Eingangstür befinden. Rechts im Vordergrund ein rotes Fachwerkhaus mit seiner Schmalseite. Eine Straße führt zwischen dem Fachwerkhaus im Vordergrund und der Kirche im Hintergrund vorbei. Blauer Himmer. Am Straßenrand links neben dem Fachwerkhaus steht ein parkendes Auto.

Pfungstadt: Pfarrkirche und Kirchenmühle

Eine kleine Wallfahrtskirche steht rechts hinten im Bild. Die Kirche ist gelb, mit einem hohen Giebeldach. Die Schmalseite mit dem Eingang zeigt nach vorne. Am anderen Ende der Kirche ist ein kleiner schmaler und spitzer Turm zu sehen. Auf dem mit Wiese bewachsenen großen Vorplatz stehen viele Bänke halbkreisförmig, nach rechts - zu einem achteckigen Altar hin - geöffnet. Die Bänke bestehen aus zwei Bohlen, die über zwei quadratische Sandsteine gelegt wurden, ohne Rückenlehne. Die Bankreihen werden durch einen Pflasterweg unterteilt, der von links zum Altar führt und ihn umkreist. Vom Altar zur Kirche zweigt ein weitere Pflasterweg ab.

Wallfahrtskirche Maria Einsiedel

Gernsheim

In Gernsheim steht die Spätgotische Wallfahrtskirche Maria Einsiedel. Man muss nicht katholisch und noch nicht einmal gläubig sein, um sich von von der wohltuenden Ruhe einfangen zu lassen.

Zwingenberg

Marktplatz. Rechts steht das Alte Rathaus. Links ragt die Bergkirche über den Dächern der Fachwerkhäuser empor, in den Blauen Himmel.

Zwingenberg: Altes Rathaus und Bergkirche

Zwingenberg hat eine Altstadt, die recht attraktiv ist und einige interessante Fachwerkhäuser besitzt. Hoch über den Dächern ragt die kleine spätmittelalterliche Bergkirche empor. Das Schlösschen wurde um 1520 errichtet und dient heute als Rathaus.

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Zwingenberg

Hofheim

Obwohl in Hofheim die barocke Kirche St. Michael auf den ersten Blick bescheiden aussieht, wurde sie von keinem geringeren als Balthasar Neumann geplant. Im Inneren besticht sie durch opulente Barockaltäre mit teilweise qualitätvollen Skulpturen. Das Hochaltarbild stammt von Johann Konrad Seekatz und das Schnitzwerk  scheint aus der Schule Paul Egells zu stammen.

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Hofheim (Ried)

Lorsch

Ein dreistöckiges Fachwerkhaus ist zu sehen, dass die gesamte Bildgröße einnimmt. Das rote Fachwerk ist auf die beiden oberen Stockwerke beschränkt. Auf der Frontseite ist der Eingang, der von zwei Bogenfenstern flankiert wird.  Darüber sind zwei Reihen zu je vier Fenstern. Die Frontseite  geht am Dach in einen Turm über. Eine Straße zieht vor dem Alten Rathaus und rechts vorbei. Eine Frau mit Fahrrad ist gerade im Begriff die Straße zu überqueren. Im Vordergrund des Bildes sind eine dukelgrüne Stühle zu erkennen, die vor großen rechteckigen Blumenkästen aus Holz stehen. Die Stühle gehören zu einem Cafe. In den Blumenkästen wachsen gelbe Tulpen und Priemeln (sofern das meine dürftigen botanischen Kenntnisse solch eine Einschätzung erlauben. Links neben dem Rathaus ist die Fußgängerzone mit eineinigen weißblau karierten Sonnenschirmen zu erkennen.

Altes Rathaus

Lorsch hat ein schönes Rathaus, das 1715 gebaut wurde. Besondere Bedeutung jedoch hat die Torhalle, welche den Inbegriff der karolingischen Kultur darstellt. Leider ist die Torhalle nur ein kleiner verbliebener Rest einer großartigen Klosteranlage. Die ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul und St. Nazarius ist wesentlich jünger und stammt aus dem 12. Jht.

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Kloster Lorsch

Lampertheim

In Lampertheim gibt es die kleine katholische Kirche St. Andreas (1770-71), die als Simultankirche benutzt wurde, bevor die imposante neugotische evangelische Kirche (1863-68) gegenüber entstand.Ebenfalls in der Nähe steht das stattliche, ehemalige kurfürstliche Jagdhaus und Rentamt, ein schöner Barockbau mit Mansardendach.

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Lampertheim

Viernheim

Die neugotische Kirche füllt das ganze Bild aus. Der mächtige Turm im Vordergrund ragt hoch in den blauen Himmel hinein.

Kath. Pfarrkirche St. Aposteln

Viernheim liegt zwischen drei Autobahnkreuzen und wurde zu allem Überdruß im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Trotzdem imponiert schon von weitem die neugotische Pfarrkirche St. Aposteln (Ende 19.Jh.), deren Inneres – mit zwei historischen Altären – schön anzuschauen ist.

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Geschrieben am März 9, 2010 - von reisekalle

Darmstadt – Kurze Einblicke in die viertgrößte Stadt Hessens

Rechts steht die hohe Ludwigssäule mit dem Ludwigsdenkmal auf der Spitze. Im Hintergrund ist das spätbarocke Kollegionehaus zu sehen. Das im Verhältnis zur Säule recht klein aussieht. Blauer Himmel.

Luisenplatz mit Ludwig-Monument und Kollegienhaus im Hintergrund

Darmstadt ist mit ca. 142.000 Einwohhnern die viertgrößte Stadt Hessens und war einmal die Hauptstadt dieses Bundeslandes gewesen. Heute wird sie als Wissenschaftsstadt bezeichnet und gehört zu den schönsten Jugendstilmetropolen Europas.

Der Luisenplatz mit dem Ludwigsmonument ist das Herz von Darmstadt.Im Hintergrund ist das spätbarocke Kollegienhaus zu sehen, in dem das Regierungspräsidium seinen Sitz hat. Folgt man von hier der Wilhelminenstraße, so findet man am Endedie  St. Ludwigskirche, die 1827 von Georg Moller nach dem Vorbild des römischen Pantheons erbaut wurde. Das Alice-Denkmal vor dem Portal ist der Tochter der englischen Königin Viktoria gewidmet. Georg Moller war ein Architekt (1884-1852) der vor allem in Süddeutschland und besonders in Hessen tätig war. Leider wurden die meisten seiner Werke im 2. Weltkrieg zerstört. Die Ludwigssäule und das Mausoleum in Darmstadt blieben als einzige unversehrt. Die Ludwigskirche wurde rekonstruiert.

Blick von der Wilhelminenstraße auf die Ludwigskirche. Ein Teil der Straße ist im Vordergrund zu sehen, die auf die Kirch von vorne nach hinten zuläuft. Vor der Kirche steht ein Obelisk. Die Straße wird von Häusern flankert, deren Fassaden gerade noch am Bildrand zu sehen sind. Die Kirche ist ein riesiger Kuppelbau nach Vorbild des römischen Pantheons.

Ludwigskirche und Alice-Denkmal

Im Vordergrund ist kurz gemähte grüne Wiese. Von Rechts ragen die Äste eines Baumes ins Bild, die bis zum linken Bildrand ragen. Zwischen Wiese und den Ästen ist der mordere Gebäudekomplex des Staatstheaters zu sehen. Ein flacher Bau, in Weiß gehalten.

Staatstheater

Das Staatstheater in der Nähe vereint das Große Haus (Oper), das Kleine Haus (Schauspiel) und die Werkstattbühne.

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Am Marktplatz

Das Alte Rathaus am Marktplatz wurde 1598 errichtet und beherbergt heute das Standesamt. Gut gefallen hat mir die Mathildenhöhe mit dem Hochzeitsturm und der russischen Kapelle.

Mathildenhöhe:

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Der Herrngarten  ist ein schöner Park mit seltenen Bäumen. In der Nähe liegt das Prinz-Georgs-Palais (1710),  in dem die Großherzogliche-Hessische Porzellansammlung ausgestellt ist.

Herrngarten und Prinz-Georgs-Palais:

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Hauswand ders Weohnkomplexes Waldspirale von Hundertwasser.  Wie gewohnt, farbenfroh und verspielt.

Hauswand der Waldspirale von Hundertwasser

Etwas außerhalb von Darmstadt lohnt ein Abstecher zum Jagdschloss Kranichstein, welches heute ein Jagdmuseum und ein Hotel beherbergt. Hundertwasser-Fans können im Bürgerparkviertel das letzte Werk des Wiener Künstlers bewundern.

Jagschloss Kranichstein

Waldspirale:

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Geschrieben am März 8, 2010 - von reisekalle

Heidelberg – Das Ende des Burgenweges und gleichzeitig Höhepunkt der Wanderung

Heidelberg aus der Vogelperspektive. Im Vordergrund fließt der Neckar. Am linken Bildrand ist er breiter als rechts. Die Alte Brücke zieht von der unteren linken Bildecke schräg nach rechts. Das Ende mit dem zweitürmigen Brückentor befindet sich dennoch in der rechten unteren Bildecke. Links oben ist das Schloss zu sehen.

Heidelberg mit Alter Brücke und Brückentor

Am Ende des Burgenweges öffnet sich das Neckartal mit einem grandiosen Blick auf Heidelberg und sein Schloß.

Funde beweisen, dass schon vor 600.000 Jahren Menschen in der Region um Heidelberg lebten. Der homo heidelbergensis ist der älteste europäische Menschenfund. Um 400 v.Chr. lebten hier die Kelten und 80 n. Chr. die Römer. Heidelberg selbst wird erstmals um 1196 erwähnt. Während ich langsam vom Philosophenweg auf schmalem Pfad nach Heidelberg hinabsteige, habe ich Zeit ein wenig die Geschichte Revue passieren zu lassen. Doch je mehr ich mich der Stadt nähere, rückt die Vergangenheit dorthin, wo sie hingehört und macht der Freude auf die vielen schönen Kneipen und Restaurants Platz. Denn nachdem sich das Auge genug gelabt hat, soll nun der Gaumen zu seinem Genuss kommen. Auf alle Fälle bleibt Heidelberg eine Stadt, an die ich immer wieder gerne zurückdenke.

Heidelberg:

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Geschrieben am März 8, 2010 - von reisekalle

Burgenweg im Odenwald – Endspurt mit Burgen und Naturimpressionen

Ausschnitt aus der Odenwaldkarte: Burgenweg. Der Burgenweg ist violett eingezeichnet und zieht am Westrand des Odenwalds von Eberstadt bis Schloss Heidelberg. Die A5 und die A6 sieht man linker Hand parallel verlaufen. Die Orte die am Burgenweg eingezeichnet sind, sind von Nord nach Süd: Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Ruine Jossa, Alsbacher Schloss, Zwingenberg, Bensheim, Starkenburg, Heppenheim, Weinheim, Ruine Windeck, Ruine Hirschburg, Ruine Strahlenburg und Schloss Heidelberg

Der Burgenweg

Während die vierte Etappe zwischen Weinheim und Schrießheim außer Weinbergen und Aussichten auf das Rheintal kulturell wenig zu bieten hat, begegnen wir auf der letzten Etappe den Ruinen Strahlenburg und Schauenburg.

Weinberg im Vordergrund. Rechts auf dem Weinberg liegt die Strahlenburg. Man sieht eine zerfallene Mauer, die schräg nach vorne zur Bildmitte hin verläuft. Hinter der Mauer erhebt sich ein runder Turm in den blauen Himmel. Auf dem Turm stehen zwei Menschen. Man schaut vom Weinberg aus links an der Burg vorbei auf die Rheinebene. Vorne die die Häuser einer Stadt. Dann folgen Felder. In der Ferne sind weitere Ortschaften zu erkennen.

Weinberg, Strahlenburg und Rheinebene

Kurz nachdem wir Schrießheim verlassen haben, stoßen wir auf die Ruine Strahlenburg. Sie wurde 1235 errichtet und brannte vermutlich im 15. Jh. aus. Im 18. Jahrhundert wurden ihre Steine zum Bau von Mauern für die Weinberge abgetragen.

Von der linken unteren Ecke bis zur rechten oberen Ecke steigt im Vordergrund ein Berg an. Auf diesem sind die Mauerreste einer Burg zu erkennen. Links am Fuß der Burgruine stehen ein paar Bäume. Man kann erkennen, dass es hinter der Burg und den Bäumen steil nach unten gehen muss. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tales erhebt sich die steile Wand eines teilweise durch den Steinbruch abgetragenen Berges. Darüber blauer Himmel mit kleinen weißen Wolken.

Ruine Schauenburg und Steinbruch

Die Ruine Schauenburg erlitt ein ähnliches Schicksal. 1130 errichtet, 1460 von den Pfälzern zerstört, dienten die Reste der Burg als billiges Baumaterial. Im 20. Jahrhundert fiel  schließlich ein großer Teil der Vorburg dem Prophyrsteinbruch zum Opfer.

Bevor wir nun das Ende des Burgenwegs erreichen möchte ich noch einige Naturimpressionen vorstellen, die ich auf der gesamten Strecke des Burgenweges gemacht habe.

Naturimpressionen entlang des Burgenweges:

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Geschrieben am März 7, 2010 - von reisekalle

Burgenweg im Odenwald – 3.Etappe – Von Bensheim bis Weinheim

Ausschnitt aus der Odenwaldkarte: Burgenweg. Der Burgenweg ist violett eingezeichnet und zieht am Westrand des Odenwalds von Eberstadt bis Schloss Heidelberg. Die A5 und die A6 sieht man linker Hand parallel verlaufen. Die Orte die am Burgenweg eingezeichnet sind, sind von Nord nach Süd: Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Ruine Jossa, Alsbacher Schloss, Zwingenberg, Bensheim, Starkenburg, Heppenheim, Weinheim, Ruine Windeck, Ruine Hirschburg, Ruine Strahlenburg und Schloss Heidelberg

Der Burgenweg

Auf der dritten Etappe geht es weiter nach Heppenheim. Diese Stadt wird 755  das erste Mal urkundlich belegt. Eine Besiedlung dieses Raumes ist aber schon seit 2000 v. Chr. belegt. Später herrschten hier die Römer, welche den Weinbau an der Bergstraße einführten.  773  wird die Stadt dem Kloster Lorsch geschenkt.

Luftaufnahme vom Zentrum Heppenheim. In der Mitte steht die mächtige Pfarrkirche St. Peter. Man sieht die Längsseite. Dort wo sich links Querschiff und Längsschiff kreuzen, erhebt sich eine turmartige Kuppel, die höher ist als die beiden schmalen fast quadratischen Türme recht an der Westfassade. Qu

Heppenheim mit dem "Dom der Bergstraße"

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Heppenheim

Die Burg aus leichter Vogelperspektive erscheint hell im Sonnenlicht. Über ihr blauer Himmel. In der linken Bildecke schwebt eine große Wolke. Am unteren Bildrand erstreckt sich von rechts nach links Mauerwerk. Von links läuft ein breiter mit heller Erde festgetretener Weg und mit Grasbüscheln bewachsen, nach rechts über das Mauerwerk hinweg. Der Weg ist durch ein Geländer aus drei in etwa gleichen Abständen übereinander liegenden horizontalen Rohren geschützt. Auf der rechten Bildseite erhebt sich die Burg in den blauen Himmel. Drei Türme sind an der linken Burgseite (etwa in der Mitte des Bildes) zu sehen. Ganz vorne ein kleinerer runder Turm. Dicht dahinter erhebt sich der zweite runde Turm, der etwa den gleichen Durchmesser hat, aber fast doppelt so hoch ist. Dicht hinter diesem Turm, nach links versetzt, erhebt sich ein wesentlich umfangreicherer, rechteckiger Turm, der alle Türme überragt.

Die Starkenburg

Abt Udalrich ließ die Starkenburg um 1056 errichten um die Selbständigkeit des Klosters zu verteidigen. Die Burg wurde oft umkämpft, wechselte mehrere Male die Besitzer. Sie trotzte im 17. Jh. den Franzosen, die darüber so wütend wurden, dass sie wenigstens Heppenheim völlig niederbrannten. Dennoch kann die wiederaufgebaute Stadt ein schönes Stadtbild vorweisen.

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Weinberge an der Bergstraße

Anschließend geht es durch Weinberge bis nach Weinheim.

Schmales Fachwerkhaus in Weinheim. Die schmale Seite des Hauses befindet sich links. Davor ist ein kleiner Brunnen. Das Haus mit rotem Giebeldach zieht diagonal nach rechts hinten, so dass die rechte Längsseite zu sehen ist. Rechts zieht am Haus Pflasterstraße vorbei

Weinheim: Fachwerkhaus im Gerberviertel

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Geschrieben am März 6, 2010 - von reisekalle

Der Burgenweg im Odenwald – 2. Etappe – Von Jugenheim bis Bensheim


Ausschnitt aus der Odenwaldkarte: Burgenweg. Der Burgenweg ist violett eingezeichnet und zieht am Westrand des Odenwalds von Eberstadt bis Schloss Heidelberg. Die A5 und die A6 sieht man linker Hand parallel verlaufen. Die Orte die am Burgenweg eingezeichnet sind, sind von Nord nach Süd: Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Ruine Jossa, Alsbacher Schloss, Zwingenberg, Bensheim, Starkenburg, Heppenheim, Weinheim, Ruine Windeck, Ruine Hirschburg, Ruine Strahlenburg und Schloss Heidelberg

Der Burgenweg

Zunächst möchte ich eine kurze Übersicht über die letzten vier Etappen geben:

2. Etappe  (19,9 km): Jugenheim bis Bensheim. Sehenswert sind das Alsbacher und das Auerbacher Schloss, sowie das Fürstenlager bei Auerbach und das Etappenziel selbst.

3. Etappe (23,1): Sehenswert sind die Starkenburg, Heppenheim mit seinen vielen Fachwerkhäusern und seinem schönen Rathaus. In Weinheim lässt es sich vor allem gut schlemmen.

4.Etappe (19,2 km): Diese Etappe zieht sich nach meiner Meinung zu sehr. Zwar ist der Exotenwald mit seinen vielen seltsamen Bäumen aus aller Welt ein Höhepunkt. Danach bietet die Strecke kaum Abwechslung.  Die Weinberge lassen den Blick ins Rheintal frei. Dieses ist aber zu sehr zersiedelt und von Industrie und Gewerbeflächen zugebaut, dass es oft kein schöner Anblick ist.

5.Etappe (14,2 km): Ruine Strahlenburg und Ruine Schauenburg bereiten schon auf den Höhepunkt “das Heidelberger Schloss” vor. Auch die Natur zeigt sich wieder gefälliger und schließlich werden die Erwartungen, sobald sich das Tal nach Heidelberg hin öffnet, aufs vorzüglichste belohnt.

Vorher aber möchte ich mit dem Alsbacher Schloss beginnen.

Die Burg nimmt fast das ganze Bild ein. Vor ihr ist grüne Wiese. Über ihr blauer Himmel. Zweige am linken und rechten Bildrand deuten an, dass hier Bäume stehen. Links steigt die Wiese an. Auf der Höhe führt die Schlossbrücke zum Eingang, der sich in mittlere Höhe auf der linken Seite des Bildes befindet. Von dort stößt die Burgmauer mit ihren Zinnen nach rechts vorne. An ihrem Ende ist sie wie ein Turm abgerundet. Der weitere Verlauf der Mauer, die wieder zurückläuft ist nicht zu erkennen. Hinter der Mauer erhebt sich die zinnenbewehrte Spitze eines runden Turmes.

Alsbacher Schloss

Das Alsbacher Schloss wurde um 1230 erbaut, 1563 von den Frankfurtern erobert und angezündet. Später wieder aufgebaut um dann doch ab dem 17.Jht. dem Verfall überlassen zu werden. Dennoch diente es im dreißigjährigen Krieg als Zuflucht.

Da Alsbacher Schloss:

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Eigentlich sind die Schicksale der Burgen alle ähnlich. Im Mittelalter werden sie errichtet, irgendwann zerstört, manchmal wieder aufgebaut und zu guter Letzt dem Verfall überlassen.

Die Wand einer Burg mit Burgmauer davor zieht vom rechten Bildrand, den sie ganz ausfüllt, nach links hinten und endet kurz vor dem linken Bildrand in einem runden Turm. Rechts neben dem Turm hinter der Burgwand ist ein zweiter schmalerer und höherer runder Turm zu sehen. Der linke Turm hat eine rot-weiße Fahne an seiner Spitze. Unten an der Burgmauer, etwa in der Mitte des Bildes ist eine Leiter angelehnt. HInter dieser Leiter lehnt ein Speichenrad an der Mauer. In der Burgwand befinden sich glaslose Fenster. Rechts am oberen Rand der Burgwand liegen 3 Fenster dicht nebeneinander. Man kann durch sie den blauen Himmel sehen. Dicht unter dieser Fensterreihe ist ein weiteres Fenster, durch das man den Himmel sehen kann. Links davon in einem größeren Abstand auf gleicher Höhe ist ein fünftes Fenster.

Auerbacher Schloss

Das Auerbacher Schloss enthält einige Varianten.  Ursprünglich eine Burg, zwischen 1222 bis 1232 erbaut, im 14. Jahrhundert ausgebaut,  1674 vom französischen Marschall Turonne erstürmt und teilweise zerstört. Darauf hin begann der Verfall. Nachdem der Nordturm 1820 einstürzte wurde die Auerbacher Burg etwa 30 Jahre später wieder aufgebaut und im 19. Jht. zum Schloss umgebaut.

Das Auerbacher Schloss:

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Am Fuße eines Hügelrücken, der mit hohen blattlosen Bäumen bewachsen ist und der sich über das ganze Bild von lins nach rechts zieht und nach rechts leicht abfällt, stehen vier Häuser. Ganz links fällt das Herrenhaus auf, das mit seiner Längsseite nach vorne schaut. Es hat an seiner Frontseite einen Arkadengang aus vier Bögen. An der Wand stehen drei weiße längliche Bänke in regelmäßigem Abstand. Die Sonne fällt tief von links ins Bild ein. Während die Bäume im Hintergrund über den oberen Bildrand hinausgehen, ist rechts Himmel zu sehen.

Fürstenlager mit Herrenhaus

Bei Auerbach findet sich der Staatspark Fürstenlager, welches im 18. als Sommerresidenz für den Landgrafen Ludwig X von Hessen-Darmstadt errichtet wurde. Hier lässt es sich noch heute zwischen den vielen schönen Gebäuden lustwandeln. Auf dem 25 ha großen Staatspark wurden im Laufe der Zeit über 50 Gehölze, wie Japanische Sicheltannen, Kaukasusfichten, Rotfichten, Spitzahorn. Hier befindet sich auch der älteste Mammutbaum Europas.

Das Auerbacher Fürstenlager:

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Den größten Teil des Bildes nimmt der Brunnen auf dem Marktplatz ein um zahlreiche Stühle eines Cafes gruppiert sind. Die Stühle haben Beine aus Aluminium. Die Sitzflächen und die Rückenlehnen sind aus Korb. Auf den meisten Stühlen liegen rote Decken, mit denen sich die Gäste einwickeln können. Obwohl die Sonne scheint ist es noch sehr kühl. In der vordersten Stuhlreihe sitzen zwei Frauen, die sich gegenüber sitzen und unterhalten. Hinter diesnen Frauen sitzen in gleicher Weise zwei Männer. Der linke Mann wird von der vorderen rechten Frau fast verdeckt. In der vorderen Reihe am linken Bildrand sitzt eine einzelne Frau mit langem blonden Haar und dem Rücken zum Bild gewand. Weiter hinten sind noch zwei Menschen zu sehen. Auf der rechten Bildseiten hinter der Stuhl- und Tischgruppe am Rand stehen zwei Männer und eine Frau(alle älter), die sich unterhalten.Hinter dem Brunen steht eine Häuserreihe. Von rechts nach links: Ein Haus mit rotem Fachwerk. Zwischen ihm und dem nächsten Haus verbindet eine hohe Toreinfahrt. Das zweite dreistöckige Haus ist an seiner Frontseite  ab ersten Stock smaragdrün angemalt und mit Ornamenten durchzogen. Dann steht die Sandsteinsäule des Brunnens im Weg, bevor die kleine Spitalkirche aus Backsteinen zu sehen ist. Der kleine schmale Turm ragt im Hintergrund hervor.

Marktplatz mit Hospitalbrunnen und Hospitalkirche

Den Abschluss bildet Bensheim.

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Geschrieben am März 6, 2010 - von reisekalle

Der Burgenweg im Odenwald – Highlights am laufenden Band – 1. Etappe

Ausschnitt aus der Odenwaldkarte: Burgenweg. Der Burgenweg ist violett eingezeichnet und zieht am Westrand des Odenwalds von Eberstadt bis Schloss Heidelberg. Die A5 und die A6 sieht man linker Hand parallel verlaufen. Die Orte die am Burgenweg eingezeichnet sind, sind von Nord nach Süd: Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Ruine Jossa, Alsbacher Schloss, Zwingenberg, Bensheim, Starkenburg, Heppenheim, Weinheim, Ruine Windeck, Ruine Hirschburg, Ruine Strahlenburg und Schloss Heidelberg

Der Burgenweg

Den Burgenweg hatte ich bereits kurz erwähnt. Ich halte ihn für einen der schönsten Wanderwege im Odenwald. Er verläuft am Westrand und man hat oft grandiose Aussichten auf die Rheinebene. Man kann den 90 Kilometer langen Fernwanderweg, der mit einem blauem B auf weißem Hintergrund gekennzeichnet ist, in der Regel in 5 Etappen erwandern.  Ein großer Pluspunkt dieser Tour ist, dass alle Etappenziele gut über öffentliche Verkehrsmittel erreicht werden können. Wie aus dem Namen vermuten lässt, führt der Weg an vielen Burgen vorbei. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten bieten genug Abwechslung. Eine ausführliche 34-seitige Wanderbroschüre, welche den Weg, die einzelnen Burgen, Sehenswürdigkeiten und die Ortschaften beschreibt, an denen der Wanderer vorbeikommt, erhält man beim Odenwaldklub oder beim Deutschen Wanderverband.

Die Odenwaldberge erstrecken sich dunkel im Hintergrund vom linken Bildrand bis zur Bildmitte um dann schräg abzufallen. Hinter dem abfallenden Berg erscheint ein weiterer Berg, etwas niedriger als der erste. Beider reichen mit ihrem Fuß fast bis zum rechten Bildrand. Am unteren Bildrand erstreckt sich ein schmaler Wiesenstreifen von links nach rechts. Durch das frühe Sonnenlicht erscheint er gelblich-rötlich. Über dem Wiesenstreifen Tauchen dicht stehende Baumkronen auf. Vereinzelt sind ein paar hohe blattlose Bäume zu sehen. Vor allem auf dem linken Bilddrittel reichen zwei mistelbesetze Bäume bis an den oberen Bildrand. Rechts taucht die blattlose Baumkrone aus den kleineren Bäumen hervor. Links davon eine weitere etwas kleinere Baumkrone. Zwischen diesen Baumreichen und den Bergen grüne Wiese mal mehr mal weniger zu erkennen, läß aber erahnen, dasss sie sich über die ganze Bildseite erstreckt. Über den Bergen blaßblauer Himmer, der nach links hin fast weiß wirkt durch die Gegenlichtaufnahme.uf.

Blick vom Burgenweg auf Berge und Täler

Bald nach dem ersten Aufstieg – von Darmstadt-Eberbach aus – bieten sich schöne Ausblicke auf den Odenwald. Dann häufen sich die Sehenswürdigkeiten auf der – mit 14 Kilometern – kürzesten Etappe. Burg Frankenstein, die Galgenbuche, die Burgruine Tannenberg und die Klosterruine Heiligenberg lassen die erwartungsvolle Spannung auf die nächsten Etappen steigen.

Burg Frankenstein:

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Burg Frankestein wird 1252 zum ersten Mal erwähnt. Hier ist die bekannte Geschichte über Frankenstein entstanden. Gerüchten zur Folge hat der Alchimist Johann Konrad Dippel auf der Burg gelebt. Er fing junge Mädchen und Kinder aus der Umgebung, veführte sie durch Spiele auf seine Burg und hat sie anschließend verspeist. Er soll angeblich aus Leichenteilen ein Wesen geschaffen haben, dass ihn dann jedoch erschlug. Vermutlich erfuhr Mary Shelly, die in Eberstadt zu Besuch war, von dieser Geschichte, welche die Inspiration für ihr Buch lieferte.
Zwei dicke abgestorbene Baumstämme sind im oberen Bereich mit einem Ast verbunden und sehen dadurch aus wie ein Galgen. Sie sind leicht aus der Vogelperspektive fotografiert und ragen in den blauen Himmel. Ringsherum stehen dünne Bäume, die noch blattlos sind, weil der Frühling erst begonnen hat.

Galgenbuche

Die Galgenbuche ist ein Naturdenkmal, das aus zwei Bäumen besteht, die an einem Ast zusammengewachsen sind und somit wie ein Galgen aussehen.
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Burgruine Tannenberg:

Burg Tannenberg ist nur noch als Ruine vorhanden. Sie wurde 1232 erbaut, war Ende des 14. Jht.eine Raubritterburg und wurde 1399 nach mehrwöchiger Belagerung zerstört.

Klosterruine Heiligenberg, Goldenes Kreuz und Mausoleum:

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Die Klosterruine Heiligenberg entstand 1264 und war ein Nonnenkloster, wurde aber nacht etwa 150 Jahren schon wieder aufgelöst und verfiel. In der Nähe steht ein goldenes Kreuz, das 1865/66 zum Gedenk an an Großherzogin Wilhelmine errichtet wurde. Die Großherzogin gab dem Ort Jugenheim, der damals wirtschaftlich ziemlich am Ende war, einen enormen Aufschwung. Er wurde bald Treffpunkt des europäischen Hochadels und Mittelpunkt diplomatischer Aktivitäten. Neben dem Kreuz steht das 1895 erbaute Mausoleum der Battenberger.

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Geschrieben am März 5, 2010 - von reisekalle

Landschaftliche Höhepunkte im Odenwald

Übersichtskarte vom Odenwald mit eingezeichneten Fernwanderwegen. Am Westrand des Odenwaldes zieht in violetter Farbe der Burgenweg von Eberstadt über Bensheim, Heppenheim bis zum Schloss in Heidelberg. Die anderen vier Wanderwege durchziehen den Odenwald in Form eines Schmetterlings. Diese vier Wege sind Rundwanderwege. Jeder deckt in etwa einen Quadranten ab, wobei beiden nördlichen Wanderwege nur halb so lang sind, wie die südlichen. Der Alemannenweg links wird in roter Farbe dargestellt. Der Frankenweg rechts in hellblauer Farbe. Der Burgundenweg im linken unteren Quadranten ist grün, der Badener Weg rechts ist gelb. Alle vier Wege kommen in der Nähe von Michelstadt dicht beisammen. Aber nur die nördlichen Wanderwege berühren sich dort. Der Alemannenweg fällt mit seinem westlichen Abschnitt (ungefähr 12-15 km) gänzlich mit dem Burgenweg zusammen  mit dem Burgenweg zusammen und wird daher in der violetten Farbe des Burgenweges dargestellt. Das Felsenmeer bei Lauterbach links oben auf dem Alemannenweg und die Margarethenschlucht und die Wolfsschlucht rechts unten am Necker sind rot markiert

Felsenmeerr, Margarethen- und Wolfsschlucht

Meiner Meinung nach gibt es  im Odenwald drei herausragende landschaftliche Sehenswürdigkeiten. Das Felsenmeer, die Margarethenschlucht und die Wolfsschlucht.

Das Felsenmeer ist vermutlich die bekannteste Attraktion des Odenwaldes und leider - obwohl Naturschutzgebiet – zu einem Naherholungsgebiet degradiert. Dieses Naturdenkmal – für jeden leicht erreichbar – wird jährlich von über 100.000  Menschen besucht.  Die Stille des Waldes wird in einen Rummelplatz verwandelt. Deswegen darf sich keiner wundern, dass dieses Naturdenkmal  kontinuierlich durch Trampelpfade, Müll und ausgerissenes Blattwerk zerstört wird.

Der Sage nach haben sich zwei Riesen, die in der Gegend von Reichenbach wohnten, gestritten. Der eine saß auf dem Felsberg und der andere auf dem Hohenstein. Eines Tages  gerieten sie in einen furchtbaren Streit. Sie sammelten beide große Steine und Felsbrocken aus der Umgebung um sich gegenseitig zu bewerfen. Der Beschuss hielt solange an, bis dem Felsberger Riesen das Wurfmaterial ausging und er unter den Geschossen des Hohensteiner Riesen begraben wurde. So entstand das Felsenmeer.

Tatsächlich entstand der Odenwald vor 500 Millionen Jahren, als infolge der Kontinentaldrift sich die beiden Großkontinente aufeinander zubewegten. Dabei wurde ein kleinerer Kontinent in die Tiefe geschoben und dort aufgeschmolzen. Diese Gesteinsschmelzen stiegen nun langsam aus der Tiefe auf und kühlten sich ab. Beim Abkühlen schrumpften und rissen die Gesteinskörper.  Das Aufsteigen der Gesteine und die einsetzenden Verwitterungsprozesse, die dem Felsenmeer die endgültige Gestalt gaben, sind eine Entwicklung von mehreren 100 Millionen Jahren in der der weltweite Anstieg des Meeresspiegels im jüngeren Erdmittelalter, das Einbrechen des Rheingrabens vor 50 Millionen Jahren und die  Eiszeit vor 12000 Jahren erheblich mitwirkten.

Das Felsenmeer war zur Römerzeit eine große Werkstatt der Steinmetze. Nahzu dreihundert unfertige Werkstücke wurden hier hinterlassen, wie zum Beispiel die Säule, die auf einem der Bilder zu sehen ist.

Das Felsenmeer:

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Wesentlich abenteuerlicher und einsamer und daher – meiner Meinung nach – attraktiver, sind die beiden Schluchten am Neckar.

Ein schmaler Bach voller Steine und Felsbrocken fließt aus der oberen Bildmitte nach unten aus der linken Bildmitter heraus. Dichter Wald. Einzelne Sonnenstrahlen fallen durch die Baumkronen. Während der Aufnahmen wurde gezoomt, so dass das Bild bis auf eine zentrale Stelle verschwommen ist. Ähnlich wie bei einer Wischtechnik radial ausstrahlend.

Die Margarethenschlucht - wild und scheinbar unzugänglich

Die Margarethenschlucht zwischen Mosbach und Eberbach ist durch den Flursbach entstanden, der sich tief in den Gickelberg hineingegraben hat. Auf acht Wasserfallstufen überwindet er insgesamt 110 Höhenmeter. Damit zählt die Margarethenschlucht zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands. Man kann auf einem schmalen gesicherten Pfad, der teilweise alpinen Charakter hat, durch die Schlucht klettern.

Die Margarethenschlucht:

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Ein paar Kilometer weiter flussabwärts lieg bei Zwingenberg die Wolfsschlucht, die ähnlich spektakulär ist. Man sagt, dass die Wolfsschlucht Carl Maria von Weber zu seiner Oper Der Freischütz inspiriert habe. Auf alle Fälle  fehlt diese Oper nie bei den jährlichen Schlossfestspielen auf der Zwingenburg .

Die Wolfsschlucht:

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Geschrieben am März 4, 2010 - von reisekalle

Das 1001 kleine Schritte-Programm – Vom Chaos zur Struktur

Ich wurde bereits von einigen darauf angesprochen, dass nicht wirklich klar ist, warum ich das 1001-Schritte-Programm abgebrochen habe. Dieses Program war oder ist ein Spendenprogramm, in dem ich soziale Einrichtungen unterstützen will. Ich hatte es eng mit meinem Projekt “Kanarische Inseln” verknüpft. Da ich dieses Projekt  durch unvorhergesehene Ereignisse abbrechen musste, ist natürlich auch das 1001-Schritte-Programm fürs erste gestorben. Meine Vorstellungen waren auch zu kompliziert und nicht richtig nachvollziehbar. Natürlich werde ich es mit meiner Afrikareise neu aufleben lassen und vereinfachen. Einen guten Gedanken haben, ist die eine Sache. Diesen Gedanken in eine gute Struktur bringen, ist die andere Seite. Mittlerweile stehen mir ein paar Menschen zur Verfügung, die meinem Chaos eine Richtung geben, so dass diese Richtung bald jeder verstehen kann.

Es wird also auch hier bald weitergehen. Spätestens jedoch mit beginn der Afrikareise.

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Geschrieben am März 4, 2010 - von reisekalle

Liebliche Täler, sanfte Hügel – der Odenwald

Der Mainverlauf von Mainz bis zu den Quellen im Fichtelgebirge und in der Fränkischen Alb. Wetterau, Vogelsberg und Spessart auf der rechten Mainseite sind schwarz eingerahmt, der Odenwald auf der linken Seiten rot.

Odenwald liegt auf der linken Mainseite. Wetterau, Vogelsberg und Spessart auf der rechten.

Bisher habe ich die Regionen und Mittelgebirge der rechten Mainseite vorgestellt, wie z.B. die Wetterau, den Vogelsberg und den Spessart. Heute möchte ich den Odenwald präsentieren, zuvor jedoch kurz zusammenfassen um die Unterschiede der bisher erschlossenen Gebiete hervorzuheben.

Etwas mehr als die untere Hälfte nimmt das gemähte, goldgelbe Kornfeld ein. Die gemähten Ährenreihen divergieren von der rechten unteren Bildecke aus. So das der horizontale Abschluss durch den Himmel in etwa die Form eines Dreiecks ergibt. Der Himmel ist blau mit weißen Wolken durchzogen.

Kornfeld in der Wetterau

Die Wetterau wird durch den genügsamen und ergiebigen Boden stark wirtschaftlich genutzt. Deswegen gibt es hier kaum ursprüngliche Natur. Dafür zeigt der ländliche Charakter seine Reize und manches Städtchen hütet kulturelle Schätze. Hier bin ich zum ersten Mal auf Fachwerkkirchen gestoßen, die zahlreich verteilt sind. Aber auch Bad Nauheim beeindruckt als Kurstadt oder Friedberg und Büdingen mit seinen gut erhaltenen Festungsanlagen.

Senkrecht aufgetürmte etwa 3 m hohe  teils Moos bedeckte Basaltfelsen füllen fast das ganze Bild aus. Davor erheben sich aus dem Laubboden einzelne Birken. Dahinter ist ein ganzer dünnstämmiger und blattloser Birkenwald zu sehen. Durch die Stämme sieht man den blauen Himmel

Die Uhuklippen - Überreste eines Vulkans

Der Vogelsberg ist der einzige Schildvulkan Deutschlands. Seine höchste Erhebung liegt wie bei einem Schild in seinem Zentrum. Hier herrscht ein rauheres Klima. Landschaftlich reizvoll ist das Gebiet um den Taufstein und den Hohenrodskopf. Hier wird der Wald seit Jahren sich selbst überlassen. Aber auch andere Naturschutzgebiete, wie das Hochmoor oder der Obermooser See sind einen Ausflug wert. Immer wieder trifft man auf  Lava, die zu Basalt erstarrte; fantasievolle Formen sind entstanden, die dann als Uhuklippen oder Dicke Steine bezeichnet werden.

Das Bild ist einer grünlich-grauen, dämmerungsartigen Atmosphäre gehalten. Links ragt ein großer Baumstamm empor und geht über den oberen Bildrand hinaus. Kurz vor dem oberen Bildrand zweigt ein blattloser Ast mit mehreren Verzweigungen nach rechts bis zum Bildrand hin.Um den Baumstamm ist Laubboden zu sehen. Dahinter lassen dünnstämmige Buchen und Kiefern erkennen, dass man sich in einem dichten Wald befindet.

Spessartwald

Der Spessart besitzt ausgedehnte Wälder. Die meisten Siedlungen befinden sich an seinen Rändern. Man kann tagelang die Natur pur genießen. Die Höhe seiner Gipfellagen liegt zwischen 450 m und 586 m. Einmal emporgestiegen gibt es kaum noch Steigungen.

Hügellandschaft im Odenwald. Im vorderen Drittel des Bildes ist gelbgrüne Wiese, die sich links mehr ins Bild hineinstreckt als rechts. Links kann man auch besser erkennen, dass die Wiese ins Tal abfällt. Das Tal ist mit Laubbäumen bedeckt. Eine Baumreihe hebt sich hervor, die sich von vorne nach hinten ziehtl. Etwa in Höhe der horizontalen Mittelline erheben sich die sanften bewaldeten Hügel. Darüber blauer Himmel der von Wolkenstreifen und den Emissionsstreifen von Flugzeugen durchzogen wird. Rechts liegt in der Talmulde vor dem Hügel ein Dorf, dessen Dächer aus dem Grün zu erkennen sind.

Hügellandschaft im Odenwald

Übersichtskarte vom Odenwald mit eingezeichneten Fernwanderwegen. Am Westrand des Odenwaldes zieht in violetter Farbe der Burgenweg von Eberstadt über Bensheim, Heppenheim bis zum Schloss in Heidelberg. Die anderen vier Wanderwege durchziehen den Odenwald in Form eines Schmetterlings. Diese vier Wege sind Rundwanderwege. Jeder deckt in etwa einen Quadranten ab, wobei beiden nördlichen Wanderwege nur halb so lang sind, wie die südlichen. Der Alemannenweg links wird in roter Farbe dargestellt. Der Frankenweg rechts in hellblauer Farbe. Der Burgundenweg im linken unteren Quadranten ist grün, der Badener Weg rechts ist gelb. Alle vier Wege kommen in der Nähe von Michelstadt dicht beisammen. Aber nur die nördlichen Wanderwege berühren sich dort. Der Alemannenweg fällt mit seinem westlichen Abschnitt (ungefähr 12-15 km) gänzlich mit dem Burgenweg zusammen  mit dem Burgenweg zusammen und wird daher in der violetten Farbe des Burgenweges dargestellt.

Der Burgenweg und der Schmetterling des Odenwaldes. Der Alemannenweg fällt mit seinem westlichen Abschnitt mit dem Burgenweg zusammen.

Der Odenwald dagegen wechselt ständig mit lieblichen Täler und sanften Hügeln ab. Hier herrscht ein wesentlich milderes Klima, vor allem an der Bergstraße. Der Frühlling kommt hier schon viel früher und der Winterlässt sich Zeit. Der höchste Berg ist mit 626 m der Katzenbuckel. Landschaftlichen Sehenswürdigkeiten sind das Felsenmeer und zwei Schluchten, die mich deswegen begeisterten, weil sie recht einsam waren und teilweise alpinen Charater hatten: die Margarethenschlucht und die Wolfsschlucht. Ein wunderschöner Wanderweg ist der 85 Kilometer lange Burgenweg, der zu Recht als Qualitätsweg eingestuft wurde. Er verläuft von Darmstadt-Eberstadt am Westrand des Odenwalds und endet als Höhepunkt am Heidelberger Schloss. Wie schon der Name sagt, kommt man an vielen Burgen und Schlössern vorbei, wie Burg Frankenstein oder Schloss Alsbach. Auf der ersten Hälfte des Weges geht es durch Wälder, später überwiegend durch Weinberge. Und immer wieder bieten sich fantastische Fernsichten auf die Rheinebene.

Ein anderer Fernwanderweg ist der “Schmetterling des Odenwaldes”. Er ist 510 km lang und besteht eigentlich aus vier Fernwanderwegen, die jeweils um die 100 bis 150 Kilometer lang sind. Zusammen haben sie etwa die Form eines Schmetterlinges. Man wandert hier überwiegend auf breiten Wegen, die teilweise ihre Längen haben. Trotzdem bietet er eine gute Gelegenheit die unterschiedlichen Charaktere des Odenwaldes kennenzulernen.

Der Wanderweg ist ein breiter Kiesweg mit einem Gras bewachsenen Mittelstreifen. Der Weg führt aus dem unteren Bildrand in die Bildmitte. Er wird von junge mittelhohen Kiefern und rechts überwiegen von ebenfalss jungen und mittelhohen Laubbäumen gesäumt. Im Hintergrund sieht man hohen Kieferwald und darüber blauen Himmel.

Ein Wanderweg im Odenwald

Landschaftliche Impressionen vom Odenwald:
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Demnächst folgen Bilder vom Felsenmeer und den beiden Schluchten.

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Geschrieben am März 2, 2010 - von reisekalle

Würzburg

Blick vom Marienberg auf Würzburg. Im Vordergrund, also im unteren Drittel des Bildes, sind Weinreben zu sehen, die in vertiakeln Reihen angeordnet sind. Dann kommen Häuser und eine große Kirche in der Mitte. Dann erscheint der Main, der sich horizontal von einem Bildrand zum anderen erstreckt. Links ist das Wehr zu sehen, welches Diagonal den Main quert. Etwas weniger als die Bildhälfte nimmt Würzburg mit auf der gegenüberliegen Seite mit einem schmalen Streifen blauen Himmesl  ein. Etwa in der Mitte des oberen Bilddrittels ist die Neubaukirche der Universität zu sehen. Etwas links dahinter die bischöfliche Residenz. Noch weiter links, aber  vor der Residenz, jedoch nicht ganz soweit wie die Neubaukirche, ist der Dom St. Kilian zu sehen.

Würzburg mit Dom und bischöflicher Residenz links im Hintergrund und der Universitätskirche in der Bildmitte

Wiederholung der Kartenbeschreibung mit Zusatz: Karte vom Mainverlauf von Mainz bis Würzburg. Folgende Städte, die ich besucht habe, sind eingezeichnet: Mainz, Hochheim am Main, Rüsselsheim, Flörsheim, Dreieich-Buchschlag, Langen, Frankfurt am Main, Offenbach, Heusenstamm, Rumpenheim, Hanau, Jügesheim, Alzenau, Hörstein, Wasserlos, Kälberau, Albstadt, Seligenstadt, Aschaffenburg, Großostheim, Pflaumheim, Wenigumstadt, Niedernberg, Klingenberg, Großheubach, Miltenberg, Bürgstadt, Collenberg, Stadtprozelten, Wertheim, Kreuzwertheim, Kloster Triefenstein, Marktheidenfeld, Rothenfels, Lohr a. M., Rieneck, Burgsinn, Gemünden am Main, Würzburg. Würzburg als Abschluss der Reise ist rot markiert. Die Städte zwischen Gemünden und Würzburg, die auf der Reise vorerst ausgelassen wurden, sind eingerahmt. Folgende Städte: Gössenheim mit Ruine Homburg, Arnstein, Retzbach, Erlabrunn, Rimpar, Maidbronn, Veitshöchheim, Höchberg und Randersacker.

Würzburg bildet den Abschluss der ersten Mainetappe

Würzburg ist mit seinen 133.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Bayerns und sollte den krönenden Abschluss für die erste Hälfte meiner Reise entlang des Mains bilden. Um dies zu bewerkstelligen mußte ich die kleinen Städtchen ab Gemünden am Main, die auf der Landkarte eingerahm sind, vorerst überspringen. Die immer häufiger auftretenden trüben Tage des späten Herbstes, die meinen Bildern eine ebenso trübsinnige Atmosphäre aufdrücken wollten, zwangen mich dazu. Sobald  ich die Reise wieder aufnehme –  nach meinem Afrikatrip  also frühestens 2011/12 – werde ich den Besuch dieser Städtchen nachholen.

Beeindruckend war in Würzburg vor allem die fürstbischöfliche Residenz, die auf der UNESCO-Liste der Weltkulturgüter steht. Die Residenz, die 1720 – 44 nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet wurde,  gilt als das Hauptwerk des Süddeutschen Barock und zählt zu den bedeutensden Schlössern Europas.

Bischöfliche Residenz:

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Am Marktplatz im Zentrum steht der prächtigste Rokokobau der Stadt, das Haus zum Falken; daneben eine der interessantesten spätgotischen Kirchen Bayerns, die Marienkapelle. 1377 wurde mit dem Bau der Hallenkirche begonnen. Diese Kirche ist ein Zeugnis für das selbstbewußte Aufreten einer wohlhabenden Bürgerschaft. Durch deren großzügigen Spenden konnte 1393 der hochgotische Chor und 1440 das dreischiffige Langhaus vollendet werden. 1479 wurde der Bau des asymmetrischen Westturmes abgeschlossen.

Am Marktplatz:

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Das Neumünster wurde im 11.Jh. über den Gräbern der irischen Mönche Kilian, Kolonat und Totnan errichtet. Im frühen 18. Jh. wurde die Basilika durch die mächtige achtseitige Kuppel ausgebaut und erhielt, nach den Plänen von Johannes Dientzenhofer, die großartige Westfassade, welche eines der Prunkstücke des Würzburger Barock darstellt.

Neumünster:

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Nicht weit davon entfernt präsentiert sich der Dom St. Kilian. Er stell ein Hauptwerk der deutschen Architektur des 11./12.Jh. dar und ist der viertgrößte Sakralbau Deutschlands. Wenn man vom Dom die Domstraße in Richtung Main läuft, trifft man rechter Hand auf den Grafeneckarthof, der seit 1212 Sitz des Bischöflichen Beamten Eckart war und seit 1316 als Rathaus dient.

St. Kilian Dom und Grafeneckarthof:

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Läuf man auf der Domstraße weiter, erreicht man die Alte Mainbrücke, ein Wahrzeichen Würzburgs.

Alte Mainbrücke:

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Von hier aus sollte man unbedingt einen Abstecher zur Festung Marienberg machen, die über dem Main thront.  Bereits um 1000 v.Chr. entstand hier eine keltische Fliehburg, an deren Stelle im Jahre 704 eine Marienkirche errichtet wurde. Dieser merowingische Rundbau im Burginnenhof ist das älteste Gebäude Deutschlands. Um 1200 wurde dann mit dem Bau der Burganlalge begonnen, welche im Laufe der Zeit – vor allem während der Renaissance – zahlreichen Umbauten und Erweiterungen unterworfen war.

Festung Marienberg:

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