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Landschaftsbilder, Reisebilder, Reiseblog

Posted on März 6, 2010 - by reisekalle

Der Burgenweg im Odenwald – 2. Etappe – Von Jugenheim bis Bensheim

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Ausschnitt aus der Odenwaldkarte: Burgenweg. Der Burgenweg ist violett eingezeichnet und zieht am Westrand des Odenwalds von Eberstadt bis Schloss Heidelberg. Die A5 und die A6 sieht man linker Hand parallel verlaufen. Die Orte die am Burgenweg eingezeichnet sind, sind von Nord nach Süd: Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Ruine Jossa, Alsbacher Schloss, Zwingenberg, Bensheim, Starkenburg, Heppenheim, Weinheim, Ruine Windeck, Ruine Hirschburg, Ruine Strahlenburg und Schloss Heidelberg

Der Burgenweg

Zunächst möchte ich eine kurze Übersicht über die letzten vier Etappen geben:

2. Etappe  (19,9 km): Jugenheim bis Bensheim. Sehenswert sind das Alsbacher und das Auerbacher Schloss, sowie das Fürstenlager bei Auerbach und das Etappenziel selbst.

3. Etappe (23,1): Sehenswert sind die Starkenburg, Heppenheim mit seinen vielen Fachwerkhäusern und seinem schönen Rathaus. In Weinheim lässt es sich vor allem gut schlemmen.

4.Etappe (19,2 km): Diese Etappe zieht sich nach meiner Meinung zu sehr. Zwar ist der Exotenwald mit seinen vielen seltsamen Bäumen aus aller Welt ein Höhepunkt. Danach bietet die Strecke kaum Abwechslung.  Die Weinberge lassen den Blick ins Rheintal frei. Dieses ist aber zu sehr zersiedelt und von Industrie und Gewerbeflächen zugebaut, dass es oft kein schöner Anblick ist.

5.Etappe (14,2 km): Ruine Strahlenburg und Ruine Schauenburg bereiten schon auf den Höhepunkt “das Heidelberger Schloss” vor. Auch die Natur zeigt sich wieder gefälliger und schließlich werden die Erwartungen, sobald sich das Tal nach Heidelberg hin öffnet, aufs vorzüglichste belohnt.

Vorher aber möchte ich mit dem Alsbacher Schloss beginnen.

Die Burg nimmt fast das ganze Bild ein. Vor ihr ist grüne Wiese. Über ihr blauer Himmel. Zweige am linken und rechten Bildrand deuten an, dass hier Bäume stehen. Links steigt die Wiese an. Auf der Höhe führt die Schlossbrücke zum Eingang, der sich in mittlere Höhe auf der linken Seite des Bildes befindet. Von dort stößt die Burgmauer mit ihren Zinnen nach rechts vorne. An ihrem Ende ist sie wie ein Turm abgerundet. Der weitere Verlauf der Mauer, die wieder zurückläuft ist nicht zu erkennen. Hinter der Mauer erhebt sich die zinnenbewehrte Spitze eines runden Turmes.

Alsbacher Schloss

Das Alsbacher Schloss wurde um 1230 erbaut, 1563 von den Frankfurtern erobert und angezündet. Später wieder aufgebaut um dann doch ab dem 17.Jht. dem Verfall überlassen zu werden. Dennoch diente es im dreißigjährigen Krieg als Zuflucht.

Da Alsbacher Schloss:

[Mit PicLens anzeigen]
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Eigentlich sind die Schicksale der Burgen alle ähnlich. Im Mittelalter werden sie errichtet, irgendwann zerstört, manchmal wieder aufgebaut und zu guter Letzt dem Verfall überlassen.

Die Wand einer Burg mit Burgmauer davor zieht vom rechten Bildrand, den sie ganz ausfüllt, nach links hinten und endet kurz vor dem linken Bildrand in einem runden Turm. Rechts neben dem Turm hinter der Burgwand ist ein zweiter schmalerer und höherer runder Turm zu sehen. Der linke Turm hat eine rot-weiße Fahne an seiner Spitze. Unten an der Burgmauer, etwa in der Mitte des Bildes ist eine Leiter angelehnt. HInter dieser Leiter lehnt ein Speichenrad an der Mauer. In der Burgwand befinden sich glaslose Fenster. Rechts am oberen Rand der Burgwand liegen 3 Fenster dicht nebeneinander. Man kann durch sie den blauen Himmel sehen. Dicht unter dieser Fensterreihe ist ein weiteres Fenster, durch das man den Himmel sehen kann. Links davon in einem größeren Abstand auf gleicher Höhe ist ein fünftes Fenster.

Auerbacher Schloss

Das Auerbacher Schloss enthält einige Varianten.  Ursprünglich eine Burg, zwischen 1222 bis 1232 erbaut, im 14. Jahrhundert ausgebaut,  1674 vom französischen Marschall Turonne erstürmt und teilweise zerstört. Darauf hin begann der Verfall. Nachdem der Nordturm 1820 einstürzte wurde die Auerbacher Burg etwa 30 Jahre später wieder aufgebaut und im 19. Jht. zum Schloss umgebaut.

Das Auerbacher Schloss:

[Mit PicLens anzeigen]
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Am Fuße eines Hügelrücken, der mit hohen blattlosen Bäumen bewachsen ist und der sich über das ganze Bild von lins nach rechts zieht und nach rechts leicht abfällt, stehen vier Häuser. Ganz links fällt das Herrenhaus auf, das mit seiner Längsseite nach vorne schaut. Es hat an seiner Frontseite einen Arkadengang aus vier Bögen. An der Wand stehen drei weiße längliche Bänke in regelmäßigem Abstand. Die Sonne fällt tief von links ins Bild ein. Während die Bäume im Hintergrund über den oberen Bildrand hinausgehen, ist rechts Himmel zu sehen.

Fürstenlager mit Herrenhaus

Bei Auerbach findet sich der Staatspark Fürstenlager, welches im 18. als Sommerresidenz für den Landgrafen Ludwig X von Hessen-Darmstadt errichtet wurde. Hier lässt es sich noch heute zwischen den vielen schönen Gebäuden lustwandeln. Auf dem 25 ha großen Staatspark wurden im Laufe der Zeit über 50 Gehölze, wie Japanische Sicheltannen, Kaukasusfichten, Rotfichten, Spitzahorn. Hier befindet sich auch der älteste Mammutbaum Europas.

Das Auerbacher Fürstenlager:

[Mit PicLens anzeigen]
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Den größten Teil des Bildes nimmt der Brunnen auf dem Marktplatz ein um zahlreiche Stühle eines Cafes gruppiert sind. Die Stühle haben Beine aus Aluminium. Die Sitzflächen und die Rückenlehnen sind aus Korb. Auf den meisten Stühlen liegen rote Decken, mit denen sich die Gäste einwickeln können. Obwohl die Sonne scheint ist es noch sehr kühl. In der vordersten Stuhlreihe sitzen zwei Frauen, die sich gegenüber sitzen und unterhalten. Hinter diesnen Frauen sitzen in gleicher Weise zwei Männer. Der linke Mann wird von der vorderen rechten Frau fast verdeckt. In der vorderen Reihe am linken Bildrand sitzt eine einzelne Frau mit langem blonden Haar und dem Rücken zum Bild gewand. Weiter hinten sind noch zwei Menschen zu sehen. Auf der rechten Bildseiten hinter der Stuhl- und Tischgruppe am Rand stehen zwei Männer und eine Frau(alle älter), die sich unterhalten.Hinter dem Brunen steht eine Häuserreihe. Von rechts nach links: Ein Haus mit rotem Fachwerk. Zwischen ihm und dem nächsten Haus verbindet eine hohe Toreinfahrt. Das zweite dreistöckige Haus ist an seiner Frontseite  ab ersten Stock smaragdrün angemalt und mit Ornamenten durchzogen. Dann steht die Sandsteinsäule des Brunnens im Weg, bevor die kleine Spitalkirche aus Backsteinen zu sehen ist. Der kleine schmale Turm ragt im Hintergrund hervor.

Marktplatz mit Hospitalbrunnen und Hospitalkirche

Den Abschluss bildet Bensheim.

[Mit PicLens anzeigen]
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