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Landschaftsbilder, Reisebilder, Reiseblog

Archiv für April, 2010


Geschrieben am April 30, 2010 - von reisekalle

Rhön: Extratour “Museumstour” oder Verirrungen am laufenden Band

Da das Aufzählen von Informationen recht trocken sein kann, freue ich mich, Aufzeichnungen von der Museumstour im September 2009  gefunden zu haben, welche die Geschichte ein wenig auflockern:
Bäume und Wiese in der Abenddämmerung: Vereinzelte Bäume stehen schattenhaft auf einer Wiese im unteren Drittel des Bildes. Leicht abschüssig von links nach rechts. Die ganze Landschaft ist in ein goldgelbes Dämmerlicht getaucht. Die Sonne ist bereits untergegangen.

Abenddämmerung in der Rhön

Meine Entscheidung, in die Rhön zu fahren, fällte ich erst am späten Morgen, daher war schon der halbe Tag vorbei, bevor ich in Ehrenberg-Wüstensachsen ankam. Ich musste die Anmeldeformalitäten auf dem Campingplatz schnell erledigen. Es war kurz vor 13.00 Uhr, das Büro wollte Mittagspause machen. Abends würde ich auch niemanden erreichen, da ich aufgrund der bevorstehenden Wanderung erst nach Büroschluss zurückkäme.  Das würde verschlossene Schranken bedeuten, die nur mit Hilfe eines Chips zu öffnen sind, der wiederum nur durch rechtzeitige Anmeldung im Büro erhältlich war.  Wild Campen ist verboten und somit ist in Deutschland das letzte bißchen abenteuerliche Freiheit der bürokratischen Langeweile zum Opfer gefallen.

Ich hatte also rechtzeitig den besagten Chip in der Tasche  und konnte mich nun auf meine  20 Kilometer lange Wanderung vorbereiten. Mit den obligatorischen Pausen zum fotografieren würde ich mindestens sieben Stunden unterwegs sein.  Dadurch kam ich etwas in Zeitdruck. Ich hatte keine Ahnung, wann aktuell die Sonne untergeht und ich befürchtete, dass mich eventuell die Nacht überraschen und ich eine Teilstrecke im Dunkeln wandern müsste. Dieser Gedanke gefiel mir überhaupt nicht, zumal ich mein Stirnlicht zu Hause liegen gelassen hatte.

Gerade weil nichts geschehen durfte, was eine Verzögerung des Zeitablaufs bedingte, verfolgten mich wie ein böses Omen mehrere Mißgeschicke hintereinander. Genauer gesagt vier. Es begann damit, dass ich gedankenverloren den geplanten Einstieg der Rundwanderung verwechselte. Ich setzte also  einen anderen Startpunkt voraus und war sichtlich verwirrt, dass ich um Kurven und Biegungen lief, die laut Karte überhaupt nicht sein durften. So irrte ich die  ersten 20 Minuten ziemlich orientierungslos umher und dachte allen Ernstes an Dinge wie Raum- und Zeitverschiebung, bevor ich endlich begriff, dass diese  irrealen Phänomene  verträumte Kurzschlüsse waren.   Erst als ich einen übrig gebliebenen Kontrollturm der ehemaligen innerdeutschen Grenze erreichte,  konnte ich mich lokalisieren. So hatte dieser Wachturm wenigstens einmal in seinem Leben eine sinnvolle Aufgabe gehabt.

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Ehemalige innerdeutsche Grenze

Meine Gedanken schweifen öfters ab und so träumte ich wieder einmal vor mich hin. Ich hatte frische Äpfel von den Bäumen an der Straße gepflückt und stellte mir vor, wie schön es wäre, später einmal einen eigenen Selbstversorgerhof zu haben, um endlich Gemüse und Obst essen zu können, das auch nach Obst und Gemüse schmeckt. Denn selbst das Biogemüse, ist Dank der Massenproduktion keine Gaumenfreude mehr. Inmitten dieser Träumereien, mit dem herrlichen Geschmack eines frischen nach Apfel schmeckenden Apfels im Mund, blieben plötzlich die Wanderzeichen aus. Diesmal war es kein großes Problem. Fladungen war schon zu sehen und da ich dort auf alle Fälle meinen Wanderweg wiedertreffen musste, lief ich querfeldein.

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Fladungen

Das zweite Mal verlor ich die Zeichen bei der St. Gangolfkirche, die gleich hinter Fladungen auf einem Hügel thront.  Diesmal  konnte ich wirklich nichts dafür. Der Weg samt Hinweiszeichen musste zugewachsen sein.Ich lief mehrmals auf und ab und um die Kirche herum. Der Weg blieb verschwunden, ich endete immer wieder in einer Sackgasse.   Schließlich lief ich – immerhin näherte sich die Sonne schon gefährlich nahe dem Horizont -einfach in die Richtung, in der ich vermutete, dass sie richtig sei.  Das ist gar nicht so einfach. Diese sogenannten Premiumwanderwege, auf welche die deutschen Wandervereine so stolz sind,  findet man nämlich auf keiner vernünftigen Wanderkarte. Dafür erhält man ein Heftchen, in denen die Touren in einem Maßstab von schätzungsweise 1:100.000 eingezeichnet sind. Sie sind schön anzuschauen aber für die Orientierung nur solange brauchbar, wie man die Wanderzeichen nicht aus den Augen verliert.

Beim dritten Mal wies ein Richtungsschild einfach so in eine Wiese hinein. Ein Weg war kaum zu erkennen und das rote M, das Symbol für diesen Wanderweg “Museumstour”, ließ sich auf einer Strecke von 1000 m nicht blicken.  Dieses Herumirren und Zweifeln kostete mich jedes Mal eine Menge Zeit. Es war 19.00 Uhr, es dämmerte bereits und ich hatte noch vier Kilometer Aufstieg vor mir. Glücklicherweise konnte ich mein Auto kurz vor Dunkelheit orten und erreichte es mit dem Wissen, dass die aktuelle Zeit für das Verschwinden des Tageslichtes 20:05 Uhr ist.

Auf dem Campinplatz baute ich dann mein Zelt im Lichte der Autoscheinwerfer auf und kann euch beruhigen, dass das Resultat am nächsten Tag ganz leidlich aussah.

Schnappschüsse auf der Museumstour:

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Geschrieben am April 28, 2010 - von reisekalle

Rund um die Extratour “Rotes Moor” – ein kleiner Nachtrag

Panoramabild von der Wasserkuppe in der Rhön. Im Vordergrund grüne Wiese, die sich mit einer leichten Mulde am unteren Bildrand von links nach rechts zieht. Es folgt ein Waldstreifen aus dunklen Nadelbäumen. Sein Verlauf passt sich dem der Wiese an. Hinter dem Waldstreifen ist ein Tal zuvermuten. Dahinter erhebt sich - baumlos - die Wasserkuppe. Sie ist durch die Radarkuppel zu erkennen, die in der rechten Bildhälfte in etwa auf Höhe der horizontalen Mittellinie ganz klein in der Ferne zu sehen ist. Die obere Bildhälfte wird von blauem Himmel, der mit weißen Wolken, teilweise wie Dunst, durchzogen ist.

Wasserkuppe

Vor gar nicht langer Zeit habe ich kurz die Extratour “Rotes Moor” beschrieben. Nun sind mir noch ein paar Bilder in die Hände gekommen, die ich ergänzend hinzufügen möchte.

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Geschrieben am April 23, 2010 - von reisekalle

Rhön: Extratour Hilderser

Landkarte von der Rhön, wie früher beschrieben. Hilders ist zwecks Orientierung rot markiert.

Rhön: Extratour Hilderser

Je nachdem zu welcher Uhrzeit man die Wanderung beginnt, kann man vorher oder nachher in Hilders einkehren, oder sich sogar – wie ich es bevorzugt habe – zweimal belohnen. Vor der Wanderung gab es Rhönforelle, nach der Wanderung ein gutes Eis. Beide Male ein gutes kühles Bier dazu. Wer Kultur mag, kann sich die katholische Barockkirche St. Bartholomäus von 1793-96 anschauen. Die Innenräume sind mit einer reichen barocken Ausstattung versehen.

Ein riesengroßes Baumhaus zwischen den Ästen einer Buche. Es besteht aus unendlich vielen HOlzplatten, Holzbrettern, Wellblechen und Balken.

Baumhaus de luxe

Die 12 Kilometer lange Wanderung begann am Ortsrand und gleich dort befiel mich der Neid, als ich dieses prachtvolle Baumhaus sah. So weit ich mich an meine Kindheit zurück erinnern kann, war das höchste aller Gefühle – nicht nur mangels handwerklichen Geschicks sondern auch mangels Geduld – eine auf zwei Ästen quer gelegte Holzplatte. Staunend erkannte ich die Möglichkeiten, die mir damals entgangen sind. Bald ließen mich jedoch schöne Fernsichten, wie hier auf Simmershausen, den kleinen Kummer vergessen. Immer wieder gab es Kühe zu sehen, die fast nie fehlten. Den Abschluss bildetete der schöne Abstieg vom 649 m hohen Battenstein, an der Kapelle St. Maria vorbei und einem Kreuzweg von 14 Stationen entlang, der – ob man gläubig ist oder nicht – eine besondere Atmosphäre ausstrahlte.

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Extratour Hilderser

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Geschrieben am April 21, 2010 - von reisekalle

Rhön: Extratour “Tour de Natur”

Richtungsschilder für die Tour de Natur. Es ist nur die obere Spitze einer silbergrauen Metallstange zu sehen. An denen zwei weiße Richtungsschilder rechtwinklig von einander nach recht bzw. links nach schräg hinten zeigen.  Dahinter blauer Himmel. In der obersten Zeile steht jeweils in roter Schrift Tour de Natur mit Gesamtkilometerangabe von 12 km. Das linke Hinweisschild gibt zum Ausgangspunkt Parkplatz Bad Salzschlirf 6 km, das rechte Hinweisschild 7 km an. Diese Schrift ist in Schwarz. Darunter sind noch weitere Angaben die hier irrelevant sind.

6 + 7 = 12

Die Extratour “Tour de Natur” ist eine leichte 12 Kilometer lange Rundwanderung in der Rhön. Sie beginnt in Salzschlirf. Beispielhaft für viele Extratouren fallen mir die Rechenkünste auf. Wie hier im Bild zu sehen ist verlängert sich wie durch ein Wunder der Wanderweg um einen Kilometer, sobald er in Teilstrecken aufgeteilt ist. Abgesehen davon ist Tour de Natur eine schöne Wanderung.Teillweise schmale Pfade, ein wenig an der Lauter entlang, eine alte Eisenbahnbrücke und ein altes Schrankenwärterhäuschen bietem dem Auge Abwechslung.
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Tour de Natur
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Geschrieben am April 19, 2010 - von reisekalle

Afrikaplanung

Wer gewohnt war, dass ich fast täglich ein paar Worte und ein paar Bilder veröffentlicht habe, dem wird in der letzten Zeit eine gewisse Unregelmäßigkeit bzw. eine mangelnde Kontinuität aufgefallen sein. Meine Afrikaplanung nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch, und diese Zeit läuft mir quasi davon. Immerhin muss ich für dreißig Länder einen Routenführung und einen Zeitplan erstellen, Einreiseformalitäten und Devisen klären. Die Ausstattung, Internet und vieles mehr müssen geklärt werden. Es wird also immer wieder einmal vorkommen, dass ich zu Gunsten der Afrikaplanung, Einschränkungen bei der Pflege meiner Webseite machen muss.  Letztendlich werdet ihr euch daran gewöhnen müssen, da ich in Afrika nicht ständig Intnertzugang habe werde. Ich wollte mir einen Satellitenzugang beschafften, dann wäre mein Reisebudget aber in wenigen Monaten aufgebraucht.

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Geschrieben am April 19, 2010 - von reisekalle

Schnitzeljagd auf der Luminale

Panoramabild: Kraftwerk in der Nacht.

Das Staudinger Kraftwerk in luminalem Outfit

Ich wagte noch zwei Versuche und hoffte  mit dem Programmheft für die Luminale gerüstet zu sein.  Meine Vorfreude wurde jedoch rasch gedämpft. Ich fühlte mich wie auf einer Schnitzeljagd. Die Lichtobjekte wirkten oft recht verloren. Meine große Hoffnung war der Palmengarten. Dann versuchte ich es am Hauptbahnhof. Letztendlich kam ich zum Schluss, dass es toll wäre, wenn bei der nächsten Luminale alle Lichter in Frankfurt, bis auf die der Teilnehmer, ausgeschaltet würden.

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Luminale in Frankfurt

Mein letzter Besuch beschränkte sich auf das Staudinger Kraftwerk in Großkrotzenburg. Ich stand vollkommen in Schwärze gehüllt am Mainufer und ließ die Lichter auf mich wirken.
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Staudinger Kraftwerk im luminalen Outfit
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Geschrieben am April 16, 2010 - von reisekalle

Luminale – das Aha-Erlebnis

Ein Wolkenkratzer in der Dunkelheit. Nur im Vordergrund in der rechten unteren Ecke ist eine Ecke eines alten Hauses erleuchtet. Auf dem Wolkenkratzer, der sich auf dem Bild leicht diagonal von rechts unten nach links oben erhebt sind zwei dunne Streifen in helles Licht getaucht. Der linke Lichtstreifen geht bis zum Dach des Wolkenkratzers. Der rechte Lichtstreifen taucht hinter dem alten Gebäude in der rechten unteren Ecke auf und läßt das letzte Drittel des Wolkenkratzers im Dunkeln.

Lichtstreifen auf einem Wolkenkratzer

In Bezug auf meinen vorherigen Artikel “Luminale ohne Lumina” muss ich gestehen, dass meine Recherche von der ich redete, ein kurzer Blick ins Internet war, und ich dort flüchtig ein einziges Bild einer bunt angestrahlten Häuserfassade sah. Dann muss ich noch irgendwie die letzte DSDS-Show im Kopf gehabt haben und schon setzte meine Fantasie aus diesen Bruchstücken eine oberflächlich pompöse Lichtershow zusammen. Natürlich wurde ich in dieser Hinsicht, als mir in Frankfurt keine rauschende Lichterflut entgegen wallte, enttäuscht. Bei meinem zweiten Besuch  genoss ich die ruhigen, punktuell gesetzten Stationen der Lichtdarstellung. Mittlerweile habe ich sogar ein Programmheft. Mein dritter Besuch wird endlich Struktur haben.

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Geschrieben am April 12, 2010 - von reisekalle

Luminale ohne Lumina

Commerzbanktower in Frankfurt bei Nacht. Das Bild ist im Hochformat. Der Tower ist in etwa der Mitte des Bildes und reicht mit seiner nadelartigen Spitze bis an den oberen Bildrand. In der oberen Hälfte ist der Tower deutlich zu erkennen. Das obere Viertel ist in gelbgrünes Licht getaucht. Darunter leuchten zwei Etagen wie rote Querstreifen. In der unteren Hälfte verschwimmt der Tower mit anderen Großstadtlichtern, die durch die Technik des Zoomens während der Aufnahme radiär nach unten abstrahlen.

Commerzbank-Tower am Kaiserplatz

Am Freitag erfuhr ich zufällig von der Luminale, die am Samstag beginnen solle. Ich recherchierte im Internet und stellte anhand früherer Bilder fest, dass sich ein Besuch in Frankfurt lohnen könne. Als ich gegen 21:00 Uhr ankam, zweifelte ich, ob ich mich nicht vielleicht im Datum vertan hätte. Ich sah nur ganz normale Großstadtlichter. Später stellte sich heraus, dass ich zwar Recht hatte, aber technische Schwierigkeiten einen termingerechten Start der Luminale hinauszögerten. So stand ich gegen 22:00 Uhr immer noch an der Hauptwache, fand, dass die Rotlichtmilieu-Atmosphäre gar nicht so übel war, machte also ein paar Bilder und produzierte nebenbei meine eigene Luminale. Da die ganze Lichtershow – mit oder ohne Beleuchtung! – bis zum 16.4.2010 geht, werde ich auf alle Fälle einen weiteren Versuch starten.

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Hauptwache und Commerzbank-Tower

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Geschrieben am April 11, 2010 - von reisekalle

Rhön: Extratour Rotes Moor

Übersichtskarte der Rhön mit allen Städten und Wanderwegen, die ich besucht habe. Die Wandertouren sind nur mit Namen und dem Wandersymbol eingezeichnet. Die Premiumwanderwege der Rhön werden alle mit rotem Anfangsbuchstaben gekennzeichnet. Die Extratour Rotes Moor ist rot markiert.

Extratour Rotes Moor

Dieser Premiumwanderweg ist 18 km lang. Gleich zu Beginn  stoße ich auf den Namensgeber dieser fantastischen Route, nämlich das Rote Moor. Zuerst erreiche ich einen kleinen See, der künstlich angelegt wurde damit sich das Moor bzw. der Torf  renaturieren kann, denn dazu benötigt es viel Wasser. Zwischen dem See und dem eigentlichen Moor befindet sich eine weitere Besonderheit, ein Wald aus Karpatenbirken. Zahlreiche Spinnennetze leuchten in der Morgensonne. Am Ende des mit Bohlen ausgelegten Weges steht der Aussichtsturm, von dem man einen schönen Blick über das Moor hat.

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Rotes Moor

Bachlauf im Wald von hinten oben nach vorne unten. Der Bach hat wenig Wasser und ist im unteren Bereich durch große dunkle Steine wie in zwei Terrassen aufgeteilt. Links vom Bach steigt der bewaldete Berg stark an. Rechts läuft parallel zum Bauch ein dunkelerdiger Waldweg bevor auch dort der Berg ansteigt. Sonnenlicht flutet durch die Baumkronen.

Die Kaskadenschlucht

Die restlichen 15 Kilometer sind eine Aneinanderreihung von Naturschönheiten und Fernsichten.  

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Fernsichten

Iim Vordergrund die Ulsterquelle leicht aus der Vogelperspektive. Sie liegt vom Wanderweg aus gesehen etwas tiefer und ist auf der Wegseite durch eine Mauer begrenzt, die mit dem Weg auf gleicher Höhe liegt. Links führt eine Treppe aus Steinplatten (zwei sind zu sehen) nach unten. HInten wird die Quelle durch einen kleinen zugewachsenen Felsenhügel begrenzt aus dem das Wasser heraussprudelt. Darüber ist ein entrindeter Baumstamm angebracht auf dem "Ulsterquelle steht. Links hinter der Quelle in der oberen Bildecke ist ein Tisch mit zwei Parkbänken aus dunklem Holz zu sehen.

Die Ulsterquelle

Irgendwann komme ich an der Quelle der Ulster vorbei. Sie ist eine der größeren Flüsse, die in der Rhön entspringen, wie die Fulda, die Sinn oder die Brend.

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Fantasie in Rosa

Den krönenden Abschluss bildet der Sonnenuntergang auf dem Heidelstein und zu guter letzt schwebt noch ein Heißluftballon in das Naturtheater hinein.

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Geschrieben am April 7, 2010 - von reisekalle

Durch die schwarzen Berge der südlichen Rhön

Übersichtskarte der Rhön mit allen Städten und Wanderwegen, die ich besucht habe. Die Wandertouren sind nur mit Namen und dem Wandersymbol eingezeichnet. Die Premiumwanderwege der Rhön werden alle mit rotem Anfangsbuchstaben gekennzeichnet. Die Hüttentour im Süden der Rhön ist rot markiert.

Die Hüttentour

Die Hüttentour – ein 16 Kilometer lange Rundwanderweg - ist einer der zahlreichen Premiumwanderwege in der Rhön und gehört zu meinen Favouriten. Der Start in Oberbach war etwas mühsam, weil entgegen des Qualitätskriteriums gut sichtbar angebrachter Wanderzeichen, diese fehlten. Ich verirrte mich also zwischen Bauernhöfen unter Hintergärten.  Leider entdeckte ich dort nicht das ersehnte Wanderzeichen, aber dafür längst ausgediente Kuriositäten, wie diesen Wagen hier.

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Irgendwo zwischen Bauernhof und Hintergarten

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es nicht an meiner Dummheit oder an meinen mangelnden Orientierungsfähigkeiten lag. Ein Bewohner von Oberbach half mir aus der augenblicklichen  Desorientierung und tröstete mich, dass so etwas öfters vorkäme. Danach verlief alles Reibungslos. Viel Natur.  Viele Weitsichten. Als Höhepunkt der Basaltsee ”Tintenfass”. Er hat seinen Namen von einem der beiden Bergkuppen, die später wegen des Basalts abgebaut wurden.

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Viel Natur

Zeugen des Basaltabbaus sind die kleine Diesellok und die Umlenkstation.  Der Basalt wurde mit Hilfe der Diesellok aus den nahen Steinbrüchen zur Seilbahnstation transportiert  und durch diese dann ins Tal.  Der Name Umlenkstation kommt daher, weil später eine Seilbahn zu einem 4 Kilometer entfernen Steinbruch eingerichtet wurde, die den Basalt zur Bergstation transportierte und von dort ins Tal umgelenkt wurde.

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Umlenkstation

Auf dem späteren Wege sagten mir Schafe, Kühe und Pferde guten Tag. Der Wind pfiff um die Ohren. Es war ein gelungener Tag.
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Geschrieben am April 6, 2010 - von reisekalle

Klein anfangen – der Königsweg ist nur 9 km lang

Übersichtskarte der Rhön mit allen Städten und Wanderwegen, die ich besucht habe. Die Wandertouren sind nur mit Namen und dem Wandersymbol eingezeichnet. Die Premiumwanderwege der Rhön werden alle mit rotem Anfangsbuchstaben gekennzeichnet. Die erste Wanderung und der erste Ort - Bad Brückenau und Königsweg im Südwesten der Rhön sind rot markiert.

Extratouren und Städte in der Rhön

Um die Rhön zu Fuß zu erkunden, nahm ich mir die Extratouren vor, welche allesamt als Premiumwanderwege ausgezeichnet sind. Als erstes hatte ich mir zum Eingewöhnen den Königsweg ausgesucht, der nur eine Länge von 9 Kilometern aufweist und daher genial ist, um nach einer längeren Wanderpause die Kondition wieder aufzufrischen. Besonders möchte ich den historischen Kurpark im Staatsbad erwähnen, wo der Königsweg beginnt. Von der Landstraße, die von Bad Brückenau nach Burgsinn führt, hatte ich eine schöne Aussicht von oben. Der nächste besondere Aussichtpunkt befand sich auf dem Königsweg selbst. Auf halber Strecke hatte ich einen herrlichen Blick auf das Kloster Volkersberg. Ich hatte Glück. Der Winter kleidete alles in ein märchenhaftes Weiß und der blaue Himmel rundete die Stimmung zu einer genußvollen Wanderung ab.
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Staatsbad Bad Brückenau und  Kloster Volkersbach
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Geschrieben am April 5, 2010 - von reisekalle

Winter in der Rhön

Ein einzelner kleiner Baum taucht in der Mitte des Bildes im Schneegestöber auf. Im Hintergrund sind schemenhaft Sträucher zu erkennen.
Einmal wanderte ich von Poppenhausen zur Wasserkuppe. Während unten im Ort die Sonne ruhig schien und blauer Himmel Idylle vortäuschte, änderte sich die Situation schleichend mit jedem Höhenmeter. Der Wind wurde immmer stärker und der Schnee tiefer. Als ich dann 800 bis 1000 m vor der Wasserkuppe den schützenden Wald verließ, peitschte mir ein eisiger Orkan von rechts in das Gesicht. Mir blieb  fast die Luft weg. Mittlerweile versank ich fast bis zur Hüfte im Schnee. Den Schal, den ich mir um den Kopf gewickelt hatte, lieferte kaum Schutz. Mein rechtes Ohr war fast gefühllos geworden und konzentrierte sich nur noch auf den eisigen Schmerz, den der kalte Wind unerbittlich verursachte. Dennoch war es fantastisch, denn solche Situationen schaffen tolle Bilder. Leider – oder besser gottseidank – kapitulierte mein Akku und da ich ohne funktionierende Kamera keinen Schritt weiter mache, hatte ich - ohne mein Gesicht zu verlieren - einen offziellen Grund umzukehren. Sobald ich wieder im Wald war hörte der Spuk auf. Schade, ich hätte mich gerne noch weiter durchgekämpft. Nächstes Mal nehme ich einen Ersatzakku mit. Oder lieber nicht?
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Winterlandschaft in der Rhön
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Geschrieben am April 1, 2010 - von reisekalle

Allerlei – bunte Mischung aus dem Odenwald

Diese letzten Bilder habe ich irgendwo – auf meinen Streifzügen durch den Odenwald – aufgenommen.

[Mit PicLens anzeigen]
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