Archiv für Mai, 2010
Geschrieben am Mai 30, 2010 - von reisekalle
Fantastische Rhön: Extratour Hochrhöner
Der Hochrhöner steht ganz oben auf meiner Liste eindrucksvoller Wanderwege. Fantastische Fernsichten, weites Land und abwechslungsreiche, meistens naturbelassene Wege verführen den Wanderer unumgänglich zu einem absolutem Hochgefühl. Leider vergehen die 14,8 km wie im Flug. Es hätte einfach noch ein bißchen mehr sein können.
Abwechslungsreiche Wanderwege
Weites Land und Orte der Stille
Weites Land und Orte der Stille
Geschrieben am Mai 26, 2010 - von reisekalle
Besuch auf dem Kreuzberg
Ich hatte die letzten Wochen wenig Zeit um kontinuierlich meine Webseite zu pflegen.  Irgendwelche Planungen lenken mich ab. Vor kurzem hat mir Jürgen meinen ganz persönlichen Dachgepäckträger angefertigt.
Jürgen bei der ArbeitJetzt kann ich eine Menge Gepäck mitnehmen oder besser noch: ich kann auf meinem Dach übernachten. Natürlich erst, wenn ich die fehlende mittlere Platte eingesetzt habe.
Mein ganz persönlicher DachgepäckträgerNun möchte ich endlich mit meinen Eindrücken in der Rhön fortfahren.
Der Kreuzberg ist ganz nett. Man trifft im Kloster viele Leute, kann gutes Bier trinken und, wenn man die Anstrengung eines kleinen Anstiegs in Kauf nimmt, eine schöne Fernsicht genießen. Wer sich damit begnügt, verpasst in der Rhön einiges, bzw. der weiß von der Rhön gar nichts. Erhebliche Steigerungen sind möglich. Eine großartige Natur und fantastische Rundblicke erschließen sich am besten dem Wanderer. Die Extratouren „Rotes Moor“ oder „Hochrhöner“ – um nur einige der vielen Rundwanderungen zu nennen – sind ein absolutes muss. Also kann ich nur den Tipp geben: „Haltet euch nicht zu lange auf dem Kreuzberg auf. Ihr könnt euch ja immer wieder im Anschluss einer Erkundungstour mit einem Klosterbier belohnen!“
Auf dem KreuzbergGeschrieben am Mai 9, 2010 - von reisekalle
Hunger
Als Fotograf stehe ich meistens früh auf, um die besondere Atmosphäre der frühen Morgenstunden für mich arbeiten zu lassen. Meistens habe ich keine Zeit zum frühstücken und manchmal verpasse ich die Mittagszeiten. Dann können solche Situationen wie folgende auftauchen:
Hinter diesem Schandfleck aus Beton wurde ich Gott sei Dank wieder mit eindrucksvollen Fernsichten über die Rhön belohnt. Links sah ich die Radarkuppel – das Wahrzeichen der Wasserkuppe – und rechts das Fliegerdenkmal, dass zu dieser Stunde menschenleer war. Auf den nächsten drei Kilometern bis zum Pferdskopf gab es weiterhin grandiose Fernsichten. Danach ein steiler Abstieg bis zum Guckaisee. Er ist bei weitem nicht so idyllisch wie die Basaltseen “Tintenfass” und “Steinernes Haus”. Was diesen etwa 700m hoch gelegenen Bergsee interessant macht ist, das man baden darf.
WasserkuppeZwischen Wasserkuppe und Pferdskopf
Meine fast schon fieberhaften Fantasien wurden nur noch beim Aufstieg zur Fuldaquelle, an der Fuldaquelle selbst und auf dem Schafstein unterbrochen. Dort ließen mich die Natureindrücke bzw. das frische Quellwasser meine Gelüste für kurze Zeit vergessen.
Ablenkung vom HungerG




